HomepageForenMamiKindMein Mann ist Tod!!!!!!!! ich weiß nicht mehr weiter :`( langer Text

Schnullertante

am 02.08.2015 um 12:33 Uhr

Mein Mann ist Tod!!!!!!!! ich weiß nicht mehr weiter :`( langer Text

Hallo ihr Lieben,

ich schreibe euch diesmal aus einem wirklich schrecklichen Anlass.Aber ich muss mir jetzt mal einfach alles von der Seele schreiben. Mein Mann ist am 24.7. gestorben. Er wurde 34 Jahre alt. Er hatte am 18.7 einen Arbeitsunfall und hat dieses leider nicht überlebt, er starb am 24.7. am Hirntod – er wurde an der Unfallstelle nicht gleich gefunden u. war somit zu lange Bewusstlos/-Herzstillstand er wurde vor Ort reanimiert aber sein Gehirn war zu lange ohne Sauerstoff die Folge war der Hirntod, gegen den Willen seiner Eltern habe ich die Geräte abschalten lassen. Ich habe mit mein Mann oft über solche Dinge gesprochen, welche Form der Beisetzung usw. was er wollen würde….Wir waren uns einig das keiner von Maschinen erhalten werden soll wenn es keine Chance mehr gibt.Ich wusste also genau was er wollte…Zufall? Es war eine verdammt beschissene Entscheidung, es ist leicht zu sagen, ja Schatz ich schalte die Geräte ab, aber wenn man wirklich dort steht ist es eine völlig andere Situation. Am 16.7. ist unser Sohn grade 2 Jahre alt geworden. Wir haben noch eine Tochter – sie wird heute 5 Monate… Ich weiß überhaupt nicht wie es weiter gehen soll! Sicherlich bekomme ich diese doofe Witwenrente und Halbwaisenrente, Leute ich bin ehrlich ich meine hier nicht das finanzielle da werden mir meine Eltern schon helfen. Ich rede hier davon das ich es einfach nicht begreife, die Kinder…. Die Kleine bekommt es noch nicht mit, dafür lernte sie ihren Papa nie kennen, sie wird sich nie an ihn erinnern können. Luca der Große fragt nach Papa… Was sagt man hier? Wie erkläre ich einem 2 Jahre alten Kind das sein Papa nicht mehr kommt? Es sind so viele Fragen für mich… und ich weiß einfach nicht wie es weiter gehen soll, wir wollten zum 31.8. in ein Mietshaus mit Garten ziehen – ich habe es abgesagt, ich kann da nicht einziehen… jetzt muss ich mir schnell eine Wohnung suchen, unsere Wohnung ist gekündigt u. es gibt auch ein Nachmieter, finanziell könnte ich sie mir alleine auch nicht leisten. Raus hier aus der Wohnung… Hier in der Wohnung ist noch alles so wie es war… Hier ist er…

Am Freitag war seine Beerdigung, es gab Zoff in der Kapelle, ich bin nicht besonders dicke mit seinen Eltern, dennoch habe ich mich die ganze Zeit zusammen gerissen, habe versucht sie mit einzubeziehen, an allem Teil haben zu lassen – es sind schließlich die Eltern. Im Krankenhaus haben wir gemeinsam am Bett gesessen. Dennoch haben wir einfach unterschiedliche Ansichten – sie meinen ich MUSS alles das tun was sie sagen, wie sie trauern bzw. damit umgehen, so muss ich das auch, sie wollten Fotos von den Kindern in der Kapelle aufstellen, ein Hochzeitsbild von uns… Es war ein Schlag ins Gesicht für mich.. ich habe gesagt das Bild kommt raus – ich ertrage es einfach nicht. Für viele hier vielleicht nicht zu verstehen aber ich denke jeder sollte sein Weg der Trauer gehen dürfen. Es gab riesen Zoff, mir wurde schreiend an den Kopf geknallt ich wäre ein Monster, ich wäre Schuld an seinem Tod, ich sollte die Kinder gefälligst in der Kapelle lassen. Ich verstehe ihre Wut, sie hat ihr einzigstes Kind verloren. Aber wie es für mich ist? Das wollen sie einfach nicht verstehen. Ich habe nicht nur den Menschen verloren den ich Liebe sondern auch den Papa unserer Kinder. Es kam in der Vergangenheit oft genug vor das unsere Kinder von ihnen vorgeführt wurden. Ich weiß das Maik mein Mann das auch nicht gewollt hätte, sicherlich gehören die Kinder dazu, aber nicht an so einem Ort. Seine Eltern sind nach der Beisetzung sofort abgebraust sie wohnen ca. 300km von uns weg seit dem kein Wort mehr.

Ich bin grade einmal 29 Jahre – ich war 2 Jahre mit meinem Mann verheiratet… 2 wundervolle Jahre, er hat alles für uns getan und doch hatte ich immer was zu meckern, ich habe so ein schlechtes Gewissen, ihr als Frauen kennt das vielleicht, Schatz räum deine Wäsche weg, Schatz bring den Müll runter, Schatz stell die Schuhe ordentlich hin usw usw ich habe das Gefühl das ich es gar nicht zu schätzen wusste ich war so mit mir selbst beschäftigt die 2 Kinder – unsere Tochter ist ein Schreikind ich hatte hier bereits öfters berichtet – es ist so schwer mit ihr, ich war einfach fertig, dabei habe ich gar nicht gemerkt wie fertig mein Mann war. Er hat viel gearbeitet damit es uns finanziell an nichts fehlen muss. Ich hab es einfach nicht gemerkt… Ich hab`s verdammt noch mal nicht gemerkt!

Ich vermisse ihn so, seine Wärme, seine Stimme, dieses Gefühl er kommt gleich zur Tür rein… gleich bimmelt das Handy und es zeigt die Nachricht “Ich Liebe Dich Frau” “Ich komme gleich nach Hause”. Aber er kommt nicht zur Tür… und es bimmelt auch kein Handy… seine Wäsche liegt nicht mehr rum…nichts von ihm ist mehr da….

Im Moment fühle ich mich wie ein Hamster im Hamsterrad, ich kann es einfach nicht begreifen. Ich weiß nicht wie es weiter gehen soll in meinem Leben.

Ich musste das einfach los werden….
Danke fürs lesen!

Antworten



  • von PpRiNzEsSiNn am 07.08.2015 um 18:29 Uhr

    Das tut mir so schrecklich leid…mir fehlen die Worte, aber ich denke an dich!

  • von Jarabax am 04.08.2015 um 00:01 Uhr

    Ich bin sprachlos und weiß echt nicht was ich sagen soll… Als ich das gelesen habe, sind mir die Tränen geflossen. Das ist so unfassbar traurig, dass ich keine Worte für dieses Gefühl finde, das sich beim Lesen in mir breit macht.

    Du erinnerst mich an mich selbst. Ich bin auch zwei Jahre verheiratet, habe eine Tochter, die acht Monate alt ist, und einen Mann der ohne Unterlass arbeitet, für uns…manchmal sehe ich ihn nur eine Stunde am Tag…

    Wenn ich mir vorstelle, dass er plötzlich nicht mehr da ist… Mein Leben wäre ohne meinen Mann nicht dasselbe… Deine Geschichte lässt mich nachdenklich werden, ob ich das alles nicht zu wenig schätze.

    Es tut mir sooo leid… Ich wünsche dir für die Zukunft alles erdenklich Gute und Kraft. Ich weiß echt nicht, wie ich dir mein Mitgefühl ausdrücken soll… Diese Geschichte zu lesen und mir vorzustellen wie es ist seine große Liebe zu verlieren… das tut einfach nur in der Seele weh!

    Denk bitte stets daran, dass er es bestimmt nicht wollen würde, wenn du dich in deiner Trauer verlierst. Trauere so lang du es brauchst und versuch danach wieder das Positive im Leben zu sehen.

    Liebe Grüße

  • von BW_Nudel am 03.08.2015 um 23:49 Uhr

    Ich kann Dir keine neuen Ratschläge mehr geben, aber ich mag Dir trotzdem sagen dass es mir von ganzem Herzen leid tut dass Dein Mann gestorben ist.
    Fühl Dich ganz feste gedrückt.
    Liebe Grüße Steffi

  • von Anna_Daniel am 03.08.2015 um 22:52 Uhr

    Mein aufrichtiges Beileid.
    Mir fehlen die Worte 🙁

    Fühlt dich ganz fest gedrückt, und wenn du jemanden zum reden brauchst kannst du dich immer melden.

  • von maschmellow am 03.08.2015 um 14:37 Uhr

    Liebe schnullertante!

    Ich wünsche dir ganz viel Kraft für die nächste Zeit! Es tut mir so leid für dich/ euch!
    Ich hoffe, dass du liebe Menschen um dich hast, die dich begleiten und unterstützten!
    Es wird jetzt Zeit brauchen, damit du wieder im Alltag ankommst und du alles realisierst und begreifst!
    Ich wünsche dir und deinen zwei Mäusen alles erdenklich gute!

  • von Syltbaby14 am 03.08.2015 um 13:22 Uhr

    Liebe Schnullertante,

    du bist eine unfassbar starke Frau! Du bist von deinem Mann sehr geliebt worden und brauchst dir bitte nie Vorwürfe machen, dass du ihn nicht zu schätzen wusstest. Aufräumen, rumnörgeln, … all das macht doch jede von uns. Aber du hast ihn aus tiefstem Herzen geliebt und wirst ihn immer lieben. Er lebt (wie schon meine Vorrednerinnen sagten) in euren gemeinsamen Kindern weiter. Und du vermisst ihn!!! NATÜRLICH in der Wohnung, den fehlenden Klamotten .. in allem. Das ist nur verständlich!

    Aus tiefstem Herzen, mein herzliches Beileid und Mitgefühl.

    Du hast eine sehr schwere Zeit hinter dir und sicher auch noch vor dir. Dass deine Schwiegereltern durch die Reaktion – die so gänzlich anders ist, als die deine – noch verschlimmert, tut mir leid für dich. Einen Tipp, wie man damit umgehen kann, kann dir vielleicht ein Profi geben. Bei uns gibt es eine Einrichtung, die heißt „Trauerland“. Dort werden Hinterbliebene geholfen, seelisch & moralisch. Dort arbeiten ehrenamtlich Frauen und Männer, die diese Situationen selber erleben mussten. Vielleicht suchst du eine solche Einrichtung mal auf?

    Der Tod ist immer ein schwer zu bearbeitendes und VERarbeitendes Thema. Er gehört zum Leben dazu, nur rechnet man (und das ist sicher auch gut so), nie so schnell damit! Lass dir die Zeit die du brauchst, um von deinem Schatz Abschied zu nehmen und zu trauen! Das ist ganz wichtig. Und dafür gibt es kein Zeitfenster. Schön, dass deine Eltern euch unterstützen, die nächsten Wochen (neue Wohnung suchen, Umzug, Papierkram etc.) sind schon schwer genug, da ist es gut Unterstützung zu haben. – Mit deinen Schwiegereltern solltest du versuchen dich auszusprechen, aber wenn dort so wenig Verständnis ist, fällt das schwer. Aber sie haben auch einen schweren Verlust. Jeder Mensch reagiert da anders. Aber auch für sie lebt ihr Sohn in euren gemeinsamen Kindern weiter. Haltet die Erinnerung an schöne Zeiten aufrecht. … Aber ganz wichtig ist:

    Es wird irgendwann aufhören so verdammt weh zu tun. Du wirst einen Weg finden und dafür wünsche ich dir alles erdenklich Gute und weiterhin viel Kraft, Energie und Lebensmut!

    Vielen Dank, dass du deine Sorgen und Ängste teilst, es gibt sicher viel Mädels, denen du hiermit eine Möglichkeit aufzeigst!

  • von luluMearz13 am 03.08.2015 um 12:53 Uhr

    Eigentlich wollte ich nichts schreiben weil ich einfach nicht weiss was. Man ich heule hier weil ich es einfach so furchtbar finde. Mein Sohn ist auch zwei und bald kommen unsere zwillis, der Gedanke wenn ich mich in dich hinein versetzte ist nur schrecklich. Ich weiss gar nicht wie man das so einem kleinen kind vermitteln kann. Du bist so stark in dem was du getan hast ich hab so respekt vor dir. Lass seine Eltern erst mal trauern das wird alles irgendwie wieder. Fühl dich gedrückt

  • von Laiyla am 03.08.2015 um 11:57 Uhr

    Sitze gerade hier und weine,du tust mir soo leid !ich wünsche euch von ganzem herzen viel kraft um diesen Verlust zu verkraften.weiss gar nicht was ich sagen soll! Nur eins du hast das richtige getan und den wunsch deines Mannes umgesetzt,dafür bewundere ich dich denn diese kraft aufzubringen den Wunsch nachzukommen wenn andere dagegen sind ist nicht leicht,aber das einzig richtige! Was deine kinder angeht halte die erinnerung an ihren papa aufrecht ,mach ihnen ein fotobuch aus glücklichen tagen so können sie ihn immer sehen erzähle immer wieder Geschichten über eure gemeinsame zeit ! Der weg alleine wird schwer am anfang hol dir hilfe von freunden bekannten oder schreib dir hier alles von der seele! Aber du bist eine starke frau die es meistern wird! Nochmal mein aufrichtiges Beileid!

  • von niklniki am 02.08.2015 um 22:28 Uhr

    Das ist so unfassbar traurig.. Den Schmerz kann dir keiner nehmen. Es wird jedesmal ein Stich ins Herz sein, wenn dein kleiner dich nach Papa fragt. Versuche deshalb nicht deine Trauer zu unterdrücken, es kommt immer irgendwann hoch. Hol dir Hilfe. Und Versuch vielleicht den Kontakt zu den Schwiegereltern aufzuarbeiten. Vielleicht könnt ihr euch aussprechen und sollte es besser werden, hätten die Kinder eine Verbindung zu ihrer väterlichen Seite.. Fühl dich umarmt..

  • von Mamita2011 am 02.08.2015 um 22:02 Uhr

    Liebe Schnullertante, gerne wurde ich dir etwas von deinem unsäglichen Schmerz abnehmen..du schaffte das in Zukunft alleine und durch deine ?Kinder wirst du immer eine Erinnerung an deinen Mann haben, am Anfang ist das sicherlich sehr schwer der….sich die Hilfe damit meine ich einen Seelsorger oder Psychologen, das sind Spezialisten die dir helfen können zu trauern und damit umzugehen und binde deine Familie mit ein….Alles Gute auf dem harten Weg, der vor die liegt….

  • von Feuermelder am 02.08.2015 um 21:57 Uhr

    Ach was ich noch vergessen habe.

    Dein Mann weiß wie sehr du ihn liebst ! Egal was du zu ihm gesagt hast.Es ist ganz normal in der Trauer das man sich diese Vorwürfe macht.Aber ihr hattet zwei wundervolle Ehejahre und habt zwei wundervolle Kinder.Er ist immer in euren Herzen und euer Erinnerung und das ist wichtig.Denn diese Erinnerung kann euch keiner nehmen.Und er wird immer ein Teil von euch sein.

  • von Feuermelder am 02.08.2015 um 21:49 Uhr

    Das tut mir sehr Leid für dich/euch.Aber du hast das richtige getan,egal was seine Eltern sagen.Ihr habt drüber gesprochen und du hast sein letzten Willen befolgt.Das war richtig so.Deswegen brauchst du dir keine Vorwürfe machen (lassen).Lass ihnen Zeit.Sie wussten anscheint nichts von dem was dein Mann und du besprochen habt und Sie haben ihn anscheint auch nicht aufgegeben,selbst wenn Sie wissen das es keine Hoffnung mehr gibt.Sie haben mit Sicherheit Dinge gesagt,die nicht okay sind,aber manchmal sagt man in solch extremen Situationen Dinge die man nicht so meint.Lass die Sache erstmal sacken und suche nochmal offen das Gespräch wenn du bereit dazu bist.
    Ich würde mir ein Buch zur Hand nehmen,schau mal bei Amazon,da gibt es eine ganze Menge z.B. Leb wohl lieber Dachs,Die schönsten Beerdigungen der Welt,Wo bist du Papa?…Er ist noch zu jung um zu verstehen das der Tod endlich ist.Für ihn ist der Papa einfach weg und kommt irgendwann wieder wie z.B. die Oma wieder kommt zu Weihnachten.Er wird auch noch nicht trauern,da er nicht versteht und nicht weiß das Papa nicht mehr wieder kommen kann.Vielleicht wird er weinen wenn er dich weinen sieht,aber aus eigenem Antrieb passiert das bei so jungen Kindern in der Regel nicht,aber es gibt ausnahmen.
    Trauer ist ein wichtiger Prozess und ist Lebenswichtig für deinen Körper und deine Seele.Deswegen ist es dein gutes Recht zu Trauern,auch vor deinen Kindern.Dein Sohn wird sicherlich noch nicht so ganz verstehen was Tod bedeutet (das Verständnis dafür kommt erst zwischen dem 4 und 5 Lebensjahr) und auch nicht nachvollziehen können,warum Papa weg ist.Aber er wird verstehen das Papa es nicht “mit Absicht” getan hat.Wichtig ist ihm zu vermitteln das Papa ihn immer noch liebt auch wenn er nicht mehr da ist.Und das er in seiner Erinnerung und im Herzen immer bei ihm sein wird.Dein Sohn kann durch aus Reaktionen von Wut und wütend sein auf deinen Mann zeigen.Kinder in so einer Situation denken häufig das die Person die nicht mehr da ist einen nicht mehr liebt,wütend oder böse auf einen ist.Er kann später auch wütend auf ihn sein,weil er ihn “allein” gelassen hat.Das sind für diese Kinder ganz normale Reaktionen auf die du auch nicht sauer sein darfst.Das ist die Art der Kinder zu trauern.Er darf trauern wo er will und so lange er will.Manche Kinder wollen ihren Möglichkeiten nach drüber reden (was bedeutet Tod?Wo ist Papa jetzt?Kommt Papa wieder?) oder einfach ihre Ruhe und in Ruhe weinen,spielen…Wichtig ist Trauerfreien Raum zu schaffen.Das er z.B. auf dem Spielplatz einfach ganz normal spielen darf und mal nicht an Papa “denken” muss.Es ist okay Spaß zu haben,zu lachen auch wenn man noch in der Trauerphase ist.Auch für dich.
    Kinder wissen nicht was der Tod ist.Sie denken Tote sind weg und kommen wieder,so wie z.B. die Oma wieder kommt zu Weihnachten.Sie wissen nicht das es eine Endlichkeit wie den Tod gibt.Oft erschaffen Sie sich eine Phantasiewelt in der Sie die verstorbene Person wieder “holen” oder zurück zaubern.Sie entwickeln auch oftmals unsichtbare Freunde oder erzählen wenn Sie alleine sind können Sie mit der verstorbenen Person sprechen oder Sie sehen.Das ist absolut okay und gehört zum kindlichen Trauerprozess.Er wird sein Vater nie vergessen.Hängt doch zusammen ein Bilderrahmen im Zimmer auf mit Fotos der beiden zusammen.Blättert regelmäßig zusammen in Fotoalben oder redet über Papa.Dabei dürft ihr auch weinen,das ist auch wichti Gefühle zu zeigen und rauszulassen um nicht krank zu werden.Er wird immer wieder fragen ob Papa wieder kommt.Vielleicht geht ihr mal zusammen wenn alles etwas gesackt ist an das Grab.Dann kann er Papa erzählen was in letzter Zeit so passiert ist,ihr könnt das Grab zusammen schön gestalten.Ihr könnt auch von euch zusammen ein Bild laminieren und es aufs Garb stellen.Es gibt da sehr viele Dinge die man machen kann.

    Wenn du jemanden zum schreiben brauchst oder auch noch Hilfe und Tipps,darfst du mir gerne eine Nachricht schreiben.Fühl dich gedrückt !

  • von hexe0712 am 02.08.2015 um 17:58 Uhr

    Ohgott. Das ist so schrecklich. Mir fehlen dir Worte. Du und deine Kinder haben mein aufrichtigstes und tiefstes Mitgefühl.
    Kannst du vielleicht erstmal einige Zeit mit den Kindern zu deinen Eltern ziehen? So hast du Unterstützung und kannst dir die Zeit nehmen um zu trauern.
    Ich bin mir sicher, dein Mann weiß wie sehr du ihn geliebt hast. Du hast einige wundervolle Jahre in seinem Leben mit ihm geteilt und ihm zwei Kinder geschenkt. Auch wenn sein Leben kurz war, so war es doch reich an Glück und Freude, da bin ich mir ganz sicher.
    Fühl dich ganz fest umarmt.

  • von Mamii2013 am 02.08.2015 um 13:33 Uhr

    Oh man beim lesen laufen mir die Tränen. Es tut mir so unfassbar leid. Mein Herzliches Beileid. Ich weiß gerade gar nicht, was ich sagen soll. Fühl dich erstmal ganz fest gedrückt!

    Also vor 3 Jahren ist mein bester Freund verstorben und es war fürchterlich. Den Mann zu verlieren wir wohl um einiges schlimmer sein. Was ich damit sagen will, ich kann ansatzweise verstehen wie du dich gerade fühlst. Diese Leere ist unerträglich. Man “muss” immer stark sein, aber innerlich will man einfach weinen und alleine sein. Und das ist auch völlig okay. Lass deine Gefühle raus. Unterdrück sie nicht.
    Zu deinen Kindern. Vielleicht kannst du Bücher besorgen, die dieses Thema behandeln. Kinder gehen damit ja ziemlich offen um. Ihr könnt auch gemeinsam eine kleine erinnerungskiste erstellen. Die kann immer herausgeholt werden, wenn einem danach ist. Ich denke wichtig ist, dass der Papa im Leben der Kinder weiter “vorhanden” ist, also nicht das einfach geschwiegen wird. Klar ist es Mama super schwer. Man kämpft selbe mit seinen Gefühlen und soll dann noch stark für die Kinder sein. Aber ich denke in dem Moment wo du deinen Mäusen den halt gibst, den sie brauchen, geben auch sie dir den nötigen halt. Vielleicht wäre in absehbarer Zeit, eine Hilfe von außerhalb auch ganz sinnvoll. Kenne mich damit jetzt nicht so aus, aber man könnte sich mal informieren. Wichtig ist ja auch, dass du dir mal Zeit für dich nimmst, um dich mit der Situation zu befassen. Du sagst ja deine Eltern sind da. Sowas ist unbezahlbar und so wichtig. Es ist immer schön, wenn man jemanden hat auf den man sich verlassen kann. Denk auch an dich! Und zu deinen Schwiegereltern.. Hm ich weiß nicht wie ich dazu stehen soll. Jeder geht anders mit Trauer um und sie haben halt auch ihren Sohn verloren und sind tief traurig. Vielleicht lässt ihr den ganzen Schock jetzt erstmal etwas sacken und werdet euch dem bewusst. Du kannst dich in ein paar Wochen ja immer nochmal bei Ihnen melden und ihr versucht mal in Ruhe zu reden. Es ist für beide Seiten so unfassbar schwer. Ich hoffe ich konnte dir etwas “helfen”. wenn du so schreiben möchtest, dann melde dich bei mir privat! Fühl dich und deine Mäuse gedrückt :*

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