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lovely_lena

am 21.11.2011 um 13:10 Uhr

Probleme im Kindergarten

Meine Lena (3 Jahre) geht seit Anfang August in den Kindergarten. Sie hat sich sehr darauf gefreut, die Eingewöhnung lief völlig problemlos. Ich wurde sogar gefragt, wie man es schafft, dass ein Kind am Anfang gar nicht weint. Sie stürmte immer vergüngt in die Gruppe und wollte mittags gar nicht mehr weg.

Vor ein paar Wochen fing sie dann an zu klammern und heute morgen war es ganz schlimm. Sie fing schon zuhause an zu weinen, auf dem Weg zum Auto, im Auto und im Kindergarten ging es dann weiter
Ich weiß nicht so recht, was ich mit ihr machen soll. Sie ist so traurig.

Es kommt alles auf einmal:
1. Ängste vor dem “bösen” Jungen.
2. Entwicklungsschub: Sie fängt gerade an zu flunkern “Papa hat gesagt, ich muss nicht in den Kindergarten.”
3. Sie schläft total besch****, wälzt sich hin und her, schreit immer wieder auf “Nein, Nein!!!!”
4. Donnerstag, Freitag hatte sie Fieber, war Freitag nicht im Kindergarten und hat herausgefunden, dass sie nicht hin muss, wenn sie krank ist

Ich weiß einfach nicht wie ich das alles einordnen soll. Sind die Ängste vor dem Jungen so groß, dass man ihr helfen muss? Ist das Weinen krankheitsbedingt, war sie also letzte Woche schon kränklich und jetzt haben wir mit den Nachwirkungen zu tun? Interessanterweise ging es ihr ja eigentlich gut, sie hatte nur etwas Fieber. Aufgrund dieser kleinen Flunkereien weiß ich einfach nicht wie ernst ich das alles nehmen muss. Ich weiß nur, dass ich sie weinend zurück lasse, mir das sehr weh tut und sie sich auch den ganzen Vormittag nicht wirklich beruhigt. Sie ist wohl die ganze Zeit sehr weinerlich und nah am Wasser gebaut. Vor allem auch beim Mittagessen ist es wohl ganz schlimm. Und wenn ich dann komme, kann sie gar nicht schnell genug ihre Sachen packen, weil sie nur noch weg will. Ich kenne das von ihr nicht, wirklich nicht. Schon gar keine Trennungsängste, zumindest nicht tagsüber und wenn andere Kinder da sind.

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  • von Hexchen37 am 21.11.2011 um 13:29 Uhr

    Ich habe das öfter erlebt, dass Kinder, die sich am Anfang scheinbar völlig problemlos eingewöhnen plötzlich die Krise kriegen und dann klammern und nicht mehr hin wollen. Am Anfang war alles neu und spannend und sie will ja auch groß sein, aber erst jetzt hat sie begriffen, was das wirklich bedeutet. Meine Tochter hatte (und hat) auch öfter Alpträume oder unruhigen Schlaf, sie darf deshalb öfter bei uns schlafen. Das würde ich euch auch raten: lasst sie nachts nicht alleine, das ist grauenhaft. Allerdings scheint es mit dem “bösen” Jungen mindestens einen konkreten Grund zu geben, warum sie sich im Kiga unwohl fühlt. Ich würde dringend ein Gespräch mit der Erzieherin vereinbaren und mal nachforschen, was da wirklich los ist. Kannst du die Stunden reduzieren? Meine Tochter wollte auch am Anfang so lange wie möglich, hat dann aber (auch wegen fehlendem Mittagsschlaf) nicht mehr durchgehalten. Ich habe sie einige Wochen einfach 1 Stunde eher abgeholt und jetzt wieder langsam gesteigert, als ich gemerkt habe, sie ist nachmittags und nachts stabiler. Insgesamt hört sich das so an, als ob die Eingewöhnung nicht besonders sensibel vom Kindergarten aus gelaufen wäre. Notfalls würde ich die Gruppe oder den Kiga wechseln, wenn´s geht. Aber wenn sie schon glaubt lügen zu müssen, um zu Hause bleiben zu können geht es ihr echt mies. Vielleicht kann sie ja auch einen Tag/Woche zu Hause bleiben, bis sie sich daran gewöhnt hat? Ich wünsche Euch viel Kraft und Glück. Ich weiß genau, wie sich das anfühlt…

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  • von silentpaws am 21.11.2011 um 13:22 Uhr

    Hallo,

    mein Sohn fand bis zuletzt den Kindergarten fast jeden Tag einfach nur doof obwohl er einen wirklich wundervollen Kiga hatte.

    Es gab auch Zeiten, in denen er sehr traurig war. Er wurde anfänglich von irgend so einem Terrorkind richtig dolle gebissen (im 1. Kindergarten). Da war es für mich verständlich, danach war aber nix mehr.

    Er hat schon mit 3 keinen Mittagschlaf mehr gebraucht und schlief auch so gut wie nie im Kiga. Er fand es doof, sich mit hinlegen zu müssen und vorallem leise zu sein. Das war eines seiner größten Probleme.

    Ich habe nie nachgegeben und ihn einfach zu hause gelassen. Ich fand es wichtig, dass er lernt, man muss auch gehen wenn man nicht will denn in der Schule geht das auch nicht.
    Ich habe ihn dann immer überredet und manchmal auch etwas tolles angeboten. Zum Beispiel wenn er heute schön und lieb in den Kiga geht dann gehen wir danach Eis essen. Habe ihm auch ganz oft erklärt warum er eigentlich in den Kiga gehen muss. Ich habe ihn einmal mit zu meiner Arbeit genommen und gezeigt, was ich dort mache und ihm gesagt, dass er nicht alleine zu Hause bleiben kann und ich auch nicht da bin.

    Das half schon ein bisschen.

    Er freute sich zwar viiiieeel mehr auf die Schule aber immerhin war er jeden Tag im Kiga. In die Schule geht er heute sehr gern und möchte auch nicht mehr in den Kiga.

    Erkläre viel und verständlich und schick dein Kind trotzdem hin. Erforsche und frage nach warum genau es nicht gehen will und versuche dann die “negativen Aussagen” zu erklären oder durch etwas anderes positiv darzustellen 😉

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  • von silentpaws am 21.11.2011 um 13:22 Uhr

    Hallo,

    mein Sohn fand bis zuletzt den Kindergarten fast jeden Tag einfach nur doof obwohl er einen wirklich wundervollen Kiga hatte.

    Es gab auch Zeiten, in denen er sehr traurig war. Er wurde anfänglich von irgend so einem Terrorkind richtig dolle gebissen (im 1. Kindergarten). Da war es für mich verständlich, danach war aber nix mehr.

    Er hat schon mit 3 keinen Mittagschlaf mehr gebraucht und schlief auch so gut wie nie im Kiga. Er fand es doof, sich mit hinlegen zu müssen und vorallem leise zu sein. Das war eines seiner größten Probleme.

    Ich habe nie nachgegeben und ihn einfach zu hause gelassen. Ich fand es wichtig, dass er lernt, man muss auch gehen wenn man nicht will denn in der Schule geht das auch nicht.
    Ich habe ihn dann immer überredet und manchmal auch etwas tolles angeboten. Zum Beispiel wenn er heute schön und lieb in den Kiga geht dann gehen wir danach Eis essen. Habe ihm auch ganz oft erklärt warum er eigentlich in den Kiga gehen muss. Ich habe ihn einmal mit zu meiner Arbeit genommen und gezeigt, was ich dort mache und ihm gesagt, dass er nicht alleine zu Hause bleiben kann und ich auch nicht da bin.

    Das half schon ein bisschen.

    Er freute sich zwar viiiieeel mehr auf die Schule aber immerhin war er jeden Tag im Kiga. In die Schule geht er heute sehr gern und möchte auch nicht mehr in den Kiga.

    Erkläre viel und verständlich und schick dein Kind trotzdem hin. Erforsche und frage nach warum genau es nicht gehen will und versuche dann die “negativen Aussagen” zu erklären oder durch etwas anderes positiv darzustellen 😉

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  • von MilkaMama85 am 21.11.2011 um 13:13 Uhr

    Was sagt denn ihre Erzieherin dazu? Ich würde mal mit ihr zum Kinderarzt gehen, das klingt ja schon etwas bedenklich, vor allem, dass sie auch nachts diese Albträume hat, finde ich besorgniserregend…ich würde das schon ernst nehmen, wenn sie sich plötzlich so sehr verändert…

    Antwort
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