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lilien

am 30.08.2016 um 11:54 Uhr

Erfahrung mit privater Samenspende?

Hallo,
wir wünschen uns sehnlichst ein Baby. Leider ist das Spermiogramm meines Mannes schon seit längerer Zeit
so, daß wir keine Hoffnung auf die Erfüllung
dieses Wunsches haben dürfen. Aus finanziellen Gründen
wollen und können wir die Dienste einer Samenbank nicht in Anspruch nehmen.
Jetzt sind wir auf die Möglichkeit sog. privater Samenspenden gekommen. Nach meinen Informationen gibt es auch verschiedene Methoden hierfür.
Ein möglicher Spender der uns gefällt hat nun gemeint, “verkürzter Verkehr” sei eine sehr effektive Methode.
Mich würde mal interessieren, ob andere Paare oder Frauen
schon Erfahrungen mit privaten Samenspendern gesammelt
haben. Außerdem wäre es wichtig zu wissen, wie der jeweilige Partner oder die Partnerin mit dieser Situation umgegangen sind. Waren sie bei der Samengewinnung und Übertragung mit einbezogen?

Vielen Dank für Eure Antworten.

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  • von dominika4 am 10.10.2016 um 01:11 Uhr

    Man sollte sich das nicht zu einfach vorstellen. Da der Samenspender bei so einer Konstruktion zu Unterhalt verklagt werden kann, ist es nicht leicht, einen Mann zu finden, der das Risiko eingeht. Bei meinen Freundinnen war es so, dass sie gezielt einen Mann gesucht haben, der auch Vater sein wollte. Aber es kann auch passieren, dass der Mann, der der Freundin einfach nur so Samen gibt, unerwarteterweise Vatergefühle entdeckt und was ist dann?
    Ein weiteres Problem, das man nicht unterschätzen darf, ist die psychologische Ebene bei allen Beteiligten. Eine Freundin hat das Projekt Samenspende noch auf der Vatersuche abgebrochen, weil sie den Gedanken immer befremdlicher fand, sich von irgendjemand, den sie einfach nur nett und sympathisch findet, befruchten zu lassen. Und ob der Mann wirklich damit klarkommt, wenn seine Frau das Kind eines anderen austrägt? Die private Samenspende ist schon eine haarige Angelegenheit.

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  • von Visions am 10.10.2016 um 01:06 Uhr

    Wir sind noch nicht so lange auf der Suche. Zwei Monate und leider ergab sich noch nichts, denn unser Favorit hat sich nach einer Weile einfach nicht mehr gemeldet. Dann haben wir erneut gesucht und festgestellt, dass es Männer gibt, die das wohl nebenerwerblich machen, denn was er von uns als Preis verlangte, naja, da könnte ich auch zur Samenbank gehen. Wir haben uns nun entschlossen, einfach im näheren Umkreis jemanden zu finden, denn das ganze Projekt bedarf ja viel an Planung und Flexibilität, denn der richtige Moment muss ja abgepasst werden.
    Wir hoffen sehr darauf, noch viel mehr hilfreiche Tipps hier zu lesen.
    Liebe Grüße

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  • von Miriami am 10.10.2016 um 01:02 Uhr

    Ich habe es einmal versucht, war leider negativ. Ich werde es aber weiterversuchen, jedoch mit einem anderen Spender. Mein Spender wollte anfangs kein Geld dafür haben. Das Spenden an sich lief so ab: mein Freund und ich haben uns mit dem Herrn getroffen und waren einen Kaffee trinken. Wir haben uns unterhalten und er war uns auch ganz symphatisch, nur irgendwie ziemlich chaotisch. Gut fanden wir, dass er schon eine gelungene Tochter hat, einen intelligenten und gesunden Eindruck gemacht hat und erstmal eben der einzige war, der sich gemeldet hatte zum Spenden.
    Wir sind dann zu uns gegangen und er hat im Bad seine Samen in einen Behälter gemacht, uns das dann gegeben und ist gegangen. Wir haben es uns dann gemütlich gemacht und das dann bei mir mit einer Spritze aus der Apotheke reingespritzt. Ich fand das irgendwie widerlich so fremdes Sperma mit einer Spritze da reinzubekommen. Leider war es auch umsonst, aber aufgeben werden wir nicht.
    Wir suchen jetzt halt einen neuen Spender. Ich fände es toll, wenn hier noch jemand was schreiben würde, der von einer Spende schwanger wurde oder sogar schon ein Kind von einer Spende hat

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  • von dominika4 am 14.09.2016 um 20:49 Uhr

    Ich kenne mich in diesem Bereich nicht so aus, aber es könnte wirklich sein, dass Du Dir irgendwelche Bakterien oder so einfängst damit. Ich würde bei so einer Situation erstmal mit meiner FA darüber sprechen und wenn schon diesen Eingriff in der Praxis machen lassen.
    Außerdem, wenn Du ein Kind vom fremden Mann bekommst, mit dem Du keinen realen GV haben kannst, wird er doch sowie so nicht mehr so bleiben wie bisher. Sowas wollte auch eine Verwandte von mir machen, die keine Chance auf eine Beziehung und Kind gesehen hat. Du solltest auch an die Zukunft denken.
    Ich würde an Deiner Stelle mit Deinem jetzigen Partner, der keine Kinder mehr zeugen kann, in eine KiWu-Klinik gehen und mich künstlich befruchten lassen. Lieber von einem Fremden, den ich nicht kenne und nie kennenlernen werde, als den besten Freund. Und wenn Paare verheiratet sind aber keine Kinder bekommen können, zahlt das sogar die Kasse denke ich. Sei bitte nicht böse wegen der Einmischung in Dein Privatleben.
    LG und viel Glück

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  • von Visions am 14.09.2016 um 20:41 Uhr

    Hallo! Ich habe es mit einem Samenspender einmal versucht, war leider negativ. Ich werde es aber weiterversuchen, jedoch mit einem anderen Spender. Mein Spender wollte anfangs kein Geld dafür haben, hat hinterher aber Fahrtgeld verlangt, weil er mit dem Auto hergefahren ist. Das hab ich ihm natürlich nicht bezahlt, weil das sehr unfreundlich von ihm war, er hat nicht mal bitte gesagt! Das Spenden an sich lief so ab: mein Freund (zeugungsunfähig) und ich haben uns mit dem Mann getroffen und waren einen Kaffee trinken. Wir haben uns unterhalten und er war uns auch ganz symphatisch. Gut fanden wir, dass er schon eine gelungene Tochter hat, einen intelligenten und gesunden Eindruck gemacht hat und erstmal eben der einzige war, der sich gemeldet hatte zum Spenden.
    Wir sind dann zu uns gegangen und er hat im Bad seine Samen in einen Behälter gemacht, uns das dann gegeben und ist gegangen. Wir haben es uns dann gemütlich gemacht und das dann bei mir mit einer Spritze aus der Apotheke reingespritzt. Ich fand das irgendwie widerlich so fremde Sperma mit einer Spritze da reinzubekommen. Leider war es auch umsonst, aber aufgeben werden wir nicht. Wir suchen jetzt halt einen neuen Spender. Ich fände es toll, wenn hier noch jemand was schreiben würde, der von einer Spende schwanger wurde oder sogar schon ein Kind von einer Spende hat

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  • von Miriami am 14.09.2016 um 20:36 Uhr

    Wendet Euch mal besser an eine Frauenarztpraxis und auch die Krankenkassen zahlen bei solchen Fällen normal was. Mann muss dann sich nur richtig über die Krankenkasse untersuchen lassen mit Gutachter und so…aber dann wird zu 90 % immer eine Zusagen für die Kostenübernahme gemacht. Aber mir von einem Fremden den Sperma per Spritze reinspritzen zulassen, da wäre mir die Gesundheit wichtiger und dazu kommt noch das man nicht weiß, welche Erbkrankheiten dieser Fremder hat…da gibt es einige schlimme und der letzte Punkt ist was willst Du später Deinem Kind dann mal erzählen? Lass mal die Situation aufkommen, Dein Kind braucht irgendwas zum Beispiel eine Blutspende. Was willst Du ihm dann erzählen? Wenn es auf seinen Erzeuger angesprochen wird. Willst Du ihm dann sagen: Sorry, geht nicht hab mir sein Sperma gegeben lassen und es mir per Spritze dann eingeführt?
    Also das überlegt Euch doch mal gründlich…Dazu kommt noch das Sperma an der Luft und wenn er auch sich in irgendeiner Dose sich befindet höchstens 2 -4 Minuten überlebt…das heisst, es müsste schön direkt nach dem Erguss eingeführt werden. Das was ihr macht wird nicht klappen…Denk an Euch…

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