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lisa_Kuntz

am 03.02.2016 um 09:50 Uhr

Leihmutterschaft bei schwulen Paaren?

Ich mache mich schon sehr oft Gedanken darüber, ob homosexuelles Paar Kinder haben können.
Was für Möglichkeiten haben sie ein Kind zu “bekommen”? Dürfen homosexuelle eine Leihmutter beantragen? Oder was für Möglichkeiten hat man eigentlich in Deutschland als Homosexuelle?
Was denkt ihr überhaupt darüber? Sie sind oft diskriminiert…Was meine Meinung angeht, also, ich denke, dass schwule und lesbische Pärchen nun langsam auch vor dem Gesetz als Ehepaare gelten dürfen. Das wurde auch Zeit. Haben sie dann nicht auch das Recht auf eigene Kinder? Eine Familie? Ich bin sehr dafür, dass nun auch in Deutschland die Themen Leihmutterschaft und künstliche Befruchtung liberalisiert werden. Leihmütter sind nicht nur für homosexuelle Paare interessant. Auch bei heterosexuellen Paaren kann es gute Gründe für eine Leihmutterschaft geben. Die Gesellschaft sollte aufhören, die Menschen im privaten Bereich zu bevormunden. Das wäre außerdem ein gutes Signal gegen die leider wachsende Intoleranz in vielen Ländern der Welt.

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  • von Ohngi7aebev9xe am 20.04.2016 um 16:22 Uhr

    Wir haben mit meinem Partner das Programm der Leihmutterschaft in Russland genutzt und jetzt haben wir einen Sohn, der schon 10 Monate alt ist. Wir sind sehr glücklich darüber und wollen anderen Menschen helfen. Schreiben Sie uns, wir werden Ihnen alle Kontakte geben.
    Dieses Klinikzentrum heißt «Vita» und liegt in Sankt Petersburg, hier ist ihre Webseite: http://www.leihmutter-russland.de – ich wünsche Ihnen viel Erfolg!☺

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  • von armatue am 08.02.2016 um 14:25 Uhr

    Zwischen 16.000 und 35.000 Kinder wachsen in Deutschland in gleichgeschlechtlichen Beziehungen auf. Gleichgeschlechtliche Paare mit Kind stoßen in ihrer Umgebung fast immer auch auf Skepsis oder gar Ablehnung. Außenstehende fragen sich: Ist es denn für Kinder nicht von Nachteil, wenn ein Vater bzw. eine Mutter fehlt, und es das andere Elternteil sozusagen doppelt gibt? Werden diese Kinder nicht vielleicht zu einseitig weiblich oder männlich geprägt und lernen die Eigenschaften des jeweils anderen Geschlechts kaum kennen? Und was ist mit der späteren Sexualität der Regenbogenkinder? Werden diese durch das “Vorbild” der Eltern nicht auch mit höherer Wahrscheinlichkeit selbst schwul oder lesbisch? Das Kindeswohl ist in Regenbogenfamilien genauso gewahrt wie in anderen Familienformen. Gleichgeschlechtliche Paare sind genauso gute Eltern wie andere liebevolle und zugewandte Eltern. Die Persönlichkeitsentwicklung, aber auch die schulische und berufliche Entwicklung der Kinder verlaufen positiv. Für die gute Entwicklung eines Kindes ist es nicht erforderlich, dass die Erziehung von verschiedenen Geschlechtern übernommen wird. Maßgeblicher ist nach der Studie eine gute Eltern-Kind-Beziehung. Kritiker befürchten aber, dass das Selbstbild eines Kindes als Mädchen oder Junge verwässert werden könnte, wenn es nur bei Männern oder nur bei Frauen aufwächst. Im Vergleich zu anderen Kindern verhalten sich die Kinder aus gleichgeschlechtlichen Partnerschaften sogar noch eindeutiger jungen- bzw. mädchenhaft. Diese führe dazu, dass in Regenbogenfamilien früh Fragen der Identität thematisiert würden. Daraus erwachse ein starkes Bewusstsein für die eigene Identität als Junge oder Mädchen

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  • von carinas85 am 03.02.2016 um 18:16 Uhr

    Ich denke nicht, dass es dem Kind schadet, wenn es unter homosexuellen Eltern aufwächst. Da kommt immer gerne das Argument es fehlt die Mutter bzw. der Vater, aber dabei wird aus meiner Sicht vergessen, dass homosexuelle Männer nicht wie Kumpels zusammen wohnen, sondern eine ernsthafte Beziehung führen, in der jeder seinen Part übernimmt.

    Neben der Leihmutterschaft fällt mir noch die Möglichkeit zur Adoption ein. Ich glaube, das macht viel mehr Sinn bei homosexuellen Paaren, denn bei einer Leihmutter gibt ja normalerweise nur ein Partner seine Gene ab und der andere nicht. Da kann ich mir vorstellen, dass das psychologisch problematisch werden kann, wenn der eine Partner es irgendwann als SEIN Kind ansieht. Bei der Adoption hat keiner seine Gene weitergegeben und beide sind gleichwertig beteiligt, was glaube ich zu weniger Spannungen führt. Aber da kann ich nur spekulieren.

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  • von Ninnysunny am 03.02.2016 um 17:22 Uhr

    Sehe es wie Weidenkatze. Leihmutterschaft ist aus Guten Gründen in Deutschland verboten. Da ist es auch egal ob für Homo- oder Heterosexuelle. Schlimm genug dass viele Deutsche dafür dann in andere Länder fahren. Für mich moralisch absolut nicht vertretbar.
    Grundsätzlich glaube ich schon dass auch zwei Homosexuelle gute und vollwertige Eltern sein können. Jedoch habe ich etwas bedenken, wie es dem Kind ergehen würde, wenn es etwas älter wäre (Mobbing, Ausgrenzung, etc) Ich glaube dass es Es oft schwerer hätte, als andere Kinder.

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  • von Weidenkatze am 03.02.2016 um 14:51 Uhr

    Leihmutterschaft ist übrigens ein sehr heikles Thema. Da würde ich deine Aussage zu nicht so unterstützen. Egal ob ein homosexuelles oder heterosexuelles paar die Auftraggeber sind. Find ich nicht gut.

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  • von Weidenkatze am 03.02.2016 um 12:21 Uhr

    Naja, lieber zwei gleichgeschlechtliche Elternteile und eben nur Männer als Bezugsperson als im Heim oder was weiß ich wo bleiben und gar keine Bezugsperson haben. Was ist mit Alleinerziehenden oder Familien wo einer gestorben ist? Klar geht es immer besser, aber Bezugspersonen müssen nicht nur Eltern sein. Daher finde ich dieses Argument hinfällig. Für Kinder die so aufwachsen ist es durchaus normal zwei Papas oder Mamas zu haben. Kinder kommen mit solchen Konstellationen besser klar als man denkt. Es sind oft die erwachsenen die etwas komisch finden und denken dass Kinder solcher Paare dies ebenso tun.
    Besser oder schlechter gibt es da meiner Meinung nach nicht.

    Antwort
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  • von Greta am 03.02.2016 um 11:52 Uhr

    Wahrscheinlich werde ich jetzt als engstirnig oder so bezeichnet, aber ich finde es nicht gut. Versteht mich nicht falsch, ich finde es wundervoll, dass wir in einem weltoffenen Land leben, in der Homosexualität als normal angesehen wird – was es ja auch ist. Ich habe selbst einen Freund, der bisher glücklich mit einem anderen Mann zusammen ist aber dennoch finde ich es denkwürdig wenn homosexuelle Paare Kinder haben. Natürlich ist es komisch für ein Kind wenn es zwei Mütter oder Väter hat.
    Ich sage nicht dass gleichgeschlechtliche Paare schlechtere Eltern sind – Im Gegenteil können sie wahrscheinlich besser sein als so manche Eltern, aber überlegt doch mal zwei Männer bekommen eine Tochter. Da fehlt doch dann komplett der weibliche Ansprechpartner. Ein Vater ist etwas anderes als eine Mutter und umgekehrt, man braucht beide.
    Aber kann man natürlich geteilter Meinung drüber sein.
    Aber andererseits, wenn ich homosexuell wäre, hätte ich auch versucht ein Kind zu bekommen. Für mich sind heterosexuelle Eltern “besser” als homosexuelle, homosexuelle Eltern aber vermutlich besser als gar keine Eltern, insofern.

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  • von Helga1Engel am 03.02.2016 um 11:40 Uhr

    Ich finde homosexuelle Eltern zwar besser als keine Eltern aber nicht gleich gut wie heterosexuelle Eltern. Das meine ich nicht hinsichtlich der Liebe, Zuwendung etc., sondern einfach in Bezug darauf, dass mir dabei immer etwas fehlen würde, eben das gegengeschlechtliche Elternteil, soll heißen, ich will Mutter und Vater, d.h. ich will ein Exemplar von jedem, eine männliche und eine weibliche Bezugsperson, ich will mit beiden aufwachsen, mich an beide gewöhnen, mit einem männlichen und einem weiblichen Part aufwachsen.
    Für mich persönlich ist es ein bisschen komisch. Ich bin noch nicht wirklich damit vertraut und daran gewöhnt. Aber ich würde nie auf die Idee kommen Andere Menschen zu diskriminieren. Ich finde, dass Gleichgeschlechtliche Paare sehr wohl Kinder adoptieren sollten! Ich finde es gibt so viele Kinder die kein zu Hause haben und keine Eltern, für diese Kinder ist es wichtig, dass sie Eltern haben, egal welches Geschlecht. Ich finde es sehr ungerecht wenn Homosexuelle nicht / oder weniger als andere (ich kenn mich nicht so gut aus) Kinder adoptieren düren. Es wurde hier eigentlich eh schon alles gesagt.
    Aber ich bin allgemein gegen künstliche Befruchtung, ich halte nichts davon, aber das wegen meiner Einstellung zum Leben und meiner Religion. Ich finde einfach, dass Kinder entstehen sollten, wenn sie dazu gemacht wurden, also Mann und Frau.

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  • von Maria_Sa am 03.02.2016 um 10:46 Uhr

    Ich verstehe den Krach nicht. Wenn Menschen, die miteinander kein Kind bekommen können, sich mit Hilfe anständiger Verfahren ein Kind schenken lassen und es großziehen, dann verdient das Respekt. Die ethischen Anforderungen dafür sind aber hoch. Schwule oder lesbische Eltern sind weder besser noch schlechter als heterosexuelle. Neben den biologischen Wurzeln eines Menschen gibt es auch eine soziale Heimat. Entscheidend ist, welche beständige Liebe ein Kind erfährt, welche Vorbilder es erlebt. Lange Jahre für ein Kind da zu sein, ist ein harter Job. Viele Regenbogenfamilien zeigen, dass es geht. Wir christliche Lesben, Schwule, Bisexuelle, Trans und Intersexuelle halten das familiäre Engagement von Menschen für genauso wichtig wie das gesellschaftliche

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