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Regretting Motherhood

katha4321am 08.04.2015 um 10:47 Uhr

Hallo Mädels!
Habt ihr den Artikel in der SZ mitbekommen über eine Studie, die erforscht warum einige Frauen es bereuen, Mutter geworden zu sein? Fand das alles sehr interessant, vor allem die vielen Reaktionen darauf von Müttern, die sagen, dass sie tatsächlich ambivalente Gefühle in Bezug auf ihr Mutterdasein haben. So geht es mir nämlich manchmal auch. Ich liebe meine Tochter über alles, aber manchmal beneide ich auch meine Freundinnen, die keine Kinder haben und so viel machen und erleben oder auch einfach mal ein bisschen Zeit für sich haben. Geht es noch jemandem so?

Hier der Link zu dem Artikel:

http://www.sueddeutsche.de/gesundheit/unglueckliche-muetter-sie-wollen-ihr-leben-zurueck-1.2419449

Nutzer­antworten



  • von Liara75 am 10.04.2015 um 06:22 Uhr

    @Heglam
    ganz so stimmt es nicht. Damals (Mittelalter) wurden auch Frauen, die BEgannen eine Ahnung davon zu haben wie man mit Kräutern den Körper beeinflussen kann auch mal gerne als HExe verbrannt. Meine Großmutter hatte studiert. Ihr damals Verlobter verbat Ihr Ihre Dr.-Arbeit abzugeben und weiter für Olympia zu trainieren, Die Pille gab es nicht, aber Sie wußte durchaus wann Sex zu Kindern führt und wann nicht. Ihrem MAnn war das egal. Und der Frust und die Anstrengung nach insgesamt 3 Geburten (4Kindern) und einigen Fehlgeburten war ihm auch egal. Es wurde erwartet daß sie funktioniert.

    LG L

  • von heglam am 09.04.2015 um 20:56 Uhr

    @Liara: Dass die Frau über schwanger oder nicht schwanger entscheiden kann, hat allen voran mit der Erfindung der Pille zu tun und allgemein besseren Verhütungsmitteln…
    Und früher, als die Kinder eben noch kamen wie sie kamen, da wurde auch der “Frust” der (werdenden) Mama ernst genommen. Z.B. auch die Baby Blues Tage nach der Geburt…früher hat niemand erwartet, dass eine frisch gebackene Mutter nur am Strahlen ist, da wurde es verstanden, wenn man auch mal mit allem überfordert war…

  • von Athene_ am 09.04.2015 um 19:12 Uhr

    Ehrlich gesagt ich habe es nie soweit kommen lassen dass solche Gedanken aufkommen und ich muss Nadine Recht geben. Ich bin mein eigener Herr trotz Kind und mache das was ich möchte. Ich möchte zum Sport gehe ich hin. Ich will ausgehen ich mach es. Das Kind hat Omas, Opas, einen Vater und zur Not einen Babysitter wenn gar nichts geht. Ich habe mir das Leben einfach gemacht und habe mein Kind so erzogen und so beigebracht, dass sie sich allein beschäftigen kann so dass wenn ich in Ruhe duschen, lesen oder auf Klo gehen möchte, meine Tochter nicht hinterherrennt oder Blödsinn macht.
    Ich weiß dass ich nachts meine Ruhe brauche so habe ich sie nie bei uns im Bett schlafen lassen. Auch wollte ich nicht Abends stundenlang das Kind zum Einschlafen bringen, so hat sie früh gelernt allein einzuschlafen.
    Ich bin sehr glücklich so wie es ist und habe ein sehr selbständiges Kind. Was andere davon denken ist mir egal. Meiner Tochter geht`s gut ich bin zufrieden . Was will man mehr.
    Dass Mütter heutzutage drohen an der Aufgabe derMutterschaft zu zerbrechen, ist meiner Meinung nach der Drang alles perfekt zu machen in dem man sich komplett aufopfert. Und dann wenn man seine Bedürfnisse immer hinten anstellt, kommt irgendwann der Knall. Und das ist nicht verwunderlich.

  • von iMombie am 09.04.2015 um 09:54 Uhr

    Ich denke auch, dass vieles davon eher von außen kommt. Heutzutage soll frau ja irgendwie alles schaffen: Karriere, glückliche Beziehung, Familie, top aussehen, schönes Haus. Da kommt man schon mal ins Straucheln, wenn es auf einem Bereich nicht so läuft. Den Gedanken `Oh Mann, gerade jetzt wünschte ich mir manchmal, ich hätte keine Kinder` kennt bestimmt jede von uns. Ich würde aber deswegen nicht sagen, dass ich es bereue, mein Kind bekommen zu haben. Ich habe aber auch viel Hilfe von den Großeltern und meinem Mann, sodass ich immer mal wieder Zeit für mich habe, in der ich in erster Linie nicht Mutter bin, sondern einfach ich selbst. Frau, Freundin etc…

  • von Liara75 am 09.04.2015 um 08:47 Uhr

    Ich bin mir sicher dies ist kein “Luxusproblem”der neueren Zeit. Früher hat man darüber einfach nicht geredet und Frau durfte/konnte es nicht entscheiden. Die wenigsten Frauen haben zu begin des vergangenen Jahrhunderts nach der HEirat noch weitergearbeitet, geschweigedenn einen Beruf ausgeübt nachdem sie Kinder hatten. Und der Satz Ich hätte in … eine große Kariere machen können wenn ich nicht schwanger geworden wäre ist auch schon recht alt. Daß wir uns überhapt entscheiden können verdanken wir Frauen, denen diese Rolle einfach nicht mehr gereicht hat, das führt aber leider dazu daß wir darüber nachdenken und unsere Entscheidungen anzweifeln können.

    Aber ich dneke der Unterschied zwischen ambivalenten Gefühlen und einem Bereuen ist doch ein großer.

    LG L

  • von Mamita2011 am 08.04.2015 um 21:28 Uhr

    Klar ist man mal genervt und will mal seine Ruhe aber es zu bereuen Kinder zu haben? das ist schon harter Tobak!!mal unterstellt man wurde ungewollt Schwanger???

  • von Feuermelder am 08.04.2015 um 19:11 Uhr

    Ich denke diese Gefühle,das man sich wieder mehr Zeit für sich wünscht und seine Freundinnen die keine Kinder haben beneidet,sind total normal.
    Da muss man sich auch keine Sorgen drum machen wie ich finde.Diese Gefühle hat wahrscheinlich jeder mal,auch ich.Ich bin momentan in der Prüfungsphase und natürlich habe ich mir mal gewünscht jetzt kein Kind zu haben,weil ich einfach mehr Zeit zum lernen hätte und auch jetzt mehr Schlaf,aber hey ich habe mich dafür entschieden mein Kind zu bekommen und nur weil ich mir ab und zu mehr Zeit wünsche ohne Kind,bin ich keine schlechte Mutter und auch nicht unglücklich.Das ist keiner.Man ist immer mal überfordert und hat einfach mal genug von allem,das ist ganz normal.

    Von der Studie habe ich bisher auch weder gehört noch gelesen.

  • von Nadine1234 am 08.04.2015 um 16:58 Uhr

    Das liegt halt auch an diesem Trend, dass Muttersein mittlerweile als Vollzeitbeschäftigung angesehen wird. Steht ja auch im Artikel, dass man heutzutage ständig physisch und emotional vollkommen anwesend sein muss. Wenn ich hier lese, dass einige ihre Kinder permanent mit aufs Klo nehmen, krieg ich auch die Krise, könnt ich auch nicht. Ich denk mir dann auch immer, sollen sie halt machen, wer glücklich damit wird, ok, aber es vermittelt halt auch gerade für junge Mütter ein Ideal, dass einige einfach nicht erreichen können und wo weder Mutter noch Kind glücklich ist, wenn es ständig versucht wird und nur unglücklich damit ist.

    Und das ist ja auch nur die Spitze des Eisbergs. Wenn man hier, aber auch in Blogs und co. mitliest, gibt es ja auch wirklich einige, die ihr Kind nicht nur aufs Klo mitnehmen, sondern es tagsüber immer bei sich haben, im Bett mit dem Kind schlafen und es erst mit ein paar Monaten mal irgendwann für maximal 30 Minuten vom Kindesvater (!!!) alleine betreuen lassen. Nochmal, das ist halt super, wenn man da Bock drauf hat, hat aber einfach nicht jeder und ist auch nicht bei jedem Kind abolut notwendig. Wenn man es so liest, kann es aber nen absolut falschen Eindruck hinterlassen und ne falsche Erwartungshaltung wecken, die letztlich alle Beteiligten unglücklich macht.

    Lieber mal nen Gang zurückschalten und selbst wieder glücklich werden, als irgendeinem Quatsch hinterherzuhecheln.

  • von heglam am 08.04.2015 um 12:46 Uhr

    Ich habe von so einer Studie bisher nichts gehört, finde sie aber interessant. Wobei dieses Phänomen irgendwie ein “Luxusproblem” der heutigen Zeit ist. Denn vor 70-80 Jahren konnten sich Frauen noch gar nich so bewusst für oder gegen eine Schwangerschaft entscheiden. Da es nun möglich ist, lastet ein ungemeiner Druck auf den Frauen, immer superglücklich mit ihren Kindern zu sein.

    Als die Kinder noch “einfach so” kamen, da durfte man auch mal traurig und überfordert sein.

    Ich weiß ja nicht, wie alt dein Kind ist, aber ich finde, je älter die Kinder werden, umso mehr “Freiheit und Freizeit” bekommt man auch wieder. Die ersten Jahre sind einfach anstrengend. Nun ist unsere fast 3 Jahre und ich kann mir wieder Inseln für mich schaffen. “Leider” dauert diese Phase nicht so lang, da ja im Sommer unser zweites Kind zur Welt kommt. Aber auch das wird sich wieder nach einer ganzen Weile einpendeln.

    Vielleicht solltest du dir deshalb (auch im Bezug auf den Artikel) nicht zu große Sorgen um deine ambivalenten Gefühle machen und sie einfach akzeptieren, dass man auch mal kinderlose Frauen beneidet.

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