HomepageForenMamiSchwangerschaftBeschäftigungsverbot bei Stress mit dem Chef?

joy89

am 11.06.2012 um 10:18 Uhr

Beschäftigungsverbot bei Stress mit dem Chef?

Hallo,
ich habe mal eine Frage. Und zwar bin ich jetzt in der 12ten ssw und habe starke Probleme auf der arbeit(Ausbildung). Schon bevor ich schwanger war, hatte ich starke Probleme mit meinem Chef. Ok an manchen Sachen bin ich nicht ganz unschuldig aber ich habe schon eine Abmahnung bekommen an der ich eigentlich nicht schuld war. Ja und jetzt bin ich plötzlich schwanger geworden. Leider sind meine Noten nicht sehr gut in der Schule deswegen habe ich immer nebenbei eine Nachhilfe gemacht aber jetzt habe ich so viele dinge zu erledigen und stehe nur noch unter Stress das ich beim arbeitsamt (von denen kommt die nachhilfe) angerufen habe. Die meinten das es völlig ok wäre wenn ich mich erstmal um meine sachen kümmer und dann wenn ich alles geklärt hätte, wieder bei der nachhilfe anfangen könnte. Das teilte ich dann meinem stellvertrenden Chef mit, (da mein eigentlicher Chef im Urlaub war) der wiederrumm zeigte kein Verständnis. Er sagte ich soll das weiter machen. Dann sagt ich das ich aber viele Probleme habe und ich nicht weiß wann ich das klären soll. Er verstand das dann immer noch nicht. Dann hab ich zu ihm gesagt das ich mich gezwungen fühle das zu machen und dann wurde nur gesagt das dass auch so ist. Also ließ ich mich breit schlagen und entschloss mich die Nachhilfe weiter zu machen.Als mein Chef wieder aus dem Urlaub zurück kam, fragte er mich was die woche vorher vorgefallen wäre. Ich antwortete ihm und dann machte er mich so runter. Er sagt sie wollen mich nicht mehr da haben da ich ja auch sehr oft krank war (was auch wirklich so war) und nun erstmal eben nicht mehr die Nachhilfe machen will damit ich mich um meine Sachen kümmern kann. Naja und er sagt halt das ich 6 Wochen krank machen soll damit ich aus den kosten raus komme und sagte dann das er so oder so nur 1 Lehrjahr bei mir anerkennen will. Ich war so fertig an dem tag das ich angefangen habe zu heulen und weinend neben einer Kollegin zusammen gebrochen bin und nach hause gegangen bin weil ich nicht mehr in der Lage war arbeiten zu gehen. Danach war ich bei der IHK habe ihm die Sache erklärt und jetzt habe ich einen Termin mit der IHK und meinem Betrieb aber ich weiß das er nicht wirklich was ändern wird und vor der IHK wieder den guten spielt uns sobald der von der IHK der raum verlässt er wieder der letzte arsch zu mir ist. Jetzt hab eich wirklich Angst auf arbeit zu gehen. Denn meine sorge ist auch mit dem Stress mein Kind zu belasten. Kann ich mir für diese Situation ein Beschäftigungsverbot wegen Stress in der Schwangerschaft ausschreiben lassen?? Ich würde mich über eure Hilfe und Antwort freuen

Antworten

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  • von Danyshope am 11.06.2012 um 15:26 Uhr

    Dann ist ein Beschäftigungsverbot alleien wegen der Jobart unwahrscheinlich. Bin selbst im Einzelhandel tätig. Jetzt werden einige wieder um die Ecke kommen und sagen, das ist stehende Tätigkeit, das ist es aber eben NICHT !!!. Einzelhandel ist stehend-gehend, und damit darfst du bis Mutterschutz arbeiten – sofern eben körperlich möglich. Was du nicht mehr machen darfst ist halt schwer heben und eben alles was unter dem üblichen Arbeitsschutz fällt (zu kalt, zu warm, falsche Ergonomie zB bei Theken usw). Im Zweifel sollen die vom Arbeitsschutz kommen und sich das vor Ort anschauen, da Einzelhandel ja sehr weitläufig ist.

    Evtl kann dir das ja wo helfen.

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  • von joy89 am 11.06.2012 um 14:37 Uhr

    Ja die Sache ist, ich habe schon mit meinem Frauenarzt letzte Woche darüber gesprochen er hat mich zwar krankgeschrieben für ein paar tage aber ein Beschäftigungsverbot hat er mir jetzt nicht gegeben. Achso habe ich nicht rein geschrieben, ich arbeite im einzelhandel.

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  • von sandrine2003 am 11.06.2012 um 11:42 Uhr

    hey.. ich habe ein absolutes beschaeftigungsverbot bekommen wegen schwerer psychischer belastung.
    so viel stress kann ja nicht gut sein fuers baby, ausserdem bist du ja schon weinend zusammen gebrochen auf der arbeit. und wenn dein chef da garnicht einlenken will, ganz egal ob du vorher verschuldet oder unverschuldet eine abmahnung bekommen hast und wie oft du krank warst vorher, wird die psychische belastung ja anhalten. und dass kanns ja nicht sein. man kann eine ausbildung auch nach der ss weiter machen mit hilfe vom arbeitsamt. und dann evtl auch bei einem neuen arbeitgeber. das arbeitsamt hilft dir da auch weiter eine stelle zu finden.
    ich finde jetzt steht an erster stelle die gesundheit von mutter und/oder kind. und der psychische druck und stress den du auf der arbeit hast, hat nicht jede schwangere. deswegen kann man das nicht verallgemeinern., von wegen dann muesste jede schwangere ja gleich ein beschaeftigungsverbot bekommen. nicht jede schwangere hat die selben lebens und arbeitsverhaeltnisse. das muss man ganz individuell angehen.
    ich schlage dir vor mit deinem hausarzt und/oder mit deinem frauenarzt darueber zu reden. schildere denen deine situation.
    ich habe mit meiner hausaerztin damals alles geklaehrt und in die wege geleitet, sprich beschaeftigungsverbot. gehe zu dem arzt, dem du am meissten vertraust.
    da dein chef eh nur ein jahr anerkennen will und dir versucht steine in den weg zu legen, deine ausbildung da zu ende zu machen, hat es meiner meinung nach eh keinen sinn sich dem enormen druck und stress in der ss auszusetzen.
    trotz alledem wuerde ich auch den termin in der ihk wahr nehmen. so zeigst du denen, dass du interesse an deiner ausbildung hast und da kann dir dein chef schonmal nichts schlechtes nachsagen.
    ich wuensche dir alles gute und ganz viel kraft.
    denke an dich und dein baby…!
    glg sandra&schnecki 18+1

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  • von Danyshope am 11.06.2012 um 10:45 Uhr

    Also, Beschäftigungsverbot bekommst du vom Arbeitsschutz nur dann, wenn die Arbeit dem Kind schaden würde und dir dein Chef keien andere Arbeit zur Verfügung stellen kann. Keien Ahnung was du beruflich machst, aber ich denke mal das dürfte eher rausfallen.

    Dann kann der FA noch ein individuelles Beschäftigungsverbot aussprechen, wenn dein gesundheitlicher Zustand eine weitere Beschäftigung ausschließt. Stress alleine ist da aber keine Begründung, dann wäre wohl jede Schwangere direkt raus aus der Arbeit, den jeder hat wo Stress. Man muß halt nur lernen auch damit zurechtzukommen.

    So oder so, nimm den Termin bei der IHK war, teile ihnen das alles mit und wenn du wirklich kompetent erscheinen willst, bringe auch gleich Lösungsansätze mit. Das wäre zB eine Lösung für die Nachhilfe, evtl kann man das ja zeitlich kürzen. Komplett dauf verzichten würde ich jetzt auch nicht, einfach weil dann die Probleme in der Schule nur noch größer werden. Wenn du jetzt schon hinterherhängst, dann wird die Lücke immer größer. Vielleicht läßt sich ja für die anderen “Probleme” eine Lösung finden, weiß ja nicht was das alles ist.

    So oder so, wenn es gar nicht anders geht, wäre die Suche nach einem anderen Ausbildungsbetrieb eine Option, das dürfte aber als Schwangere nicht wirklich leicht werden. Aber auch da können die dir bei der IHK weiterhelfen. Abbrechen würde ich aber auf keinen Fall, außer du bist dir wirklich sicher, das das nichts für dich ist. Bedenke aber, nach der Geburt des Kindes wird es mit Sicherheit nicht leichter, erst recht nicht ohne abgeschlossene Berufsausbildung.

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  • von Klettermama am 11.06.2012 um 10:32 Uhr

    Hm,… also ich würde mich jetzt erst einmal nicht so sehr auf das Beschäftigungsverbot konzentrieren, sondern eher darauf, wie du die Kuh auf der Arbeit vom Eis kriegst.

    Natürlich ist das eine belastende Situation für dich auf der Arbeit, aber so ganz unschuldig bist du dannsicher auch nicht daran, hast du ja áuch geschrieben.

    Also so einfach los können sie dich als Azubi nicht, das sollte auch nicht Sinn und Zweck der Sache sein.
    Nimm den Termin mi der IHK wahr und dann musst du auch mitteilen, dass du schwanger bist. Geht aus deinem Bericht nicht so klar hervor, ob du das schon mitgeteilt hast – oder ich hab es überlesen…

    Dann rede auch vernünftig mit deinem Chef darüber, wie es für dich weitergehen kann. Du möchtest doch schließlich auch deine Ausbildung fertig machen, das ist auch wichtig für dich. Natürlich hast du nun auch noch was anderes im Kopf, aber du bist auch nicht die einzigste schwangere Azubine. Und eine abgeschlossene Ausbildung ist für Dich und dein später einmal auch sehr wichtig, ohne Ausbildung sieht es schlecht für dich aus mit einem Job. (Ich bin leitende Angestellt in Elternzeit, ich weiß wovon ich da spreche!)

    Also, mach dir erst einmal Gedanken wie du es haben möchtest. Kann man dich nicht doch ein bisschen mehr “belasten” mit der Nachhilfe? Ich meine das ist ja auch gut für dich, wenn deine Noten schlecht sind, dann sollte die Nachhilfe doch auch eine gewisse Priorität für dich haben. Denn schlechte Noten helfen dir auch nicht weiter.

    Nimm dir mal Zeit und mach dir um dich, dein ungeborenes Baby und deine Zukunft Gedanken und dann vereinbare einen Gesprächstermin mit deinem Chef. Was willst du? Wie willst du deine Ausbildung abschließen, auch in diesem Betrieb? Willst du nichts machen, abbrechen und dann nach der Entbindung weitermachen? Darüber musst du dir im Klaren sein und hoffen, dass dein Betrieb dich auch unterstützt.

    Sollte die seelische Belastung für dich wirklich untragbar sein, dann solltest du dir überlegen die Ausbildung dort zu beenden und woanders neu anzufangen/ weiter zu machen. Dazu allerdings brauchst du auch erst einmal eine neue Stelle.

    Auch darüber kannst du erst einmal alleine mit deinem AP bei der IHK sprechen.

    Alles Gute für Dich und Dein Baby!

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