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butschi987

am 04.01.2016 um 11:02 Uhr

ungeplant schwanger was tun

Hallo ihr lieben
Momentan hab ich eine große Kriese: ich bin ungeplant und unerwartet schwanger.
Letzte Woche habe ich zwei Tests gemacht, nachdem meine sonst so pünktlichen Tage ausgeblieben sind und beide positiv.
Zu meiner Person, ich bin 21, abgeschlossene Berufsausbildung, wollte jetzt im März aber noch eine Ausbildung mit besseren Zukunftschancen starten. Mein Freund ist 26, geht arbeiten, wir wohnen beide noch zu Hause und sind jetzt fast 2 Jahre zusammen.
Es ist von beiden Seiten aus die große Liebe, nur ist er jemand der Angst vor der Zukunft hat und in diesem Sinne nicht so richtig in die Puschen kommt.
Wir haben bereits auch über Kinder geredet, er möchte erst welche haben, wenn er in seinem Leben einiges geregelt hat (eigene Wohnung, Führerschein,sich im Beruf weiterentwickeln) ..
Somit hatten wir auch das Thema was wäre wenn ich jetzt doch schon irgendwie schwanger werden würde und von uns beiden kam die Antwort es würde jetzt einfach noch nicht passen, er fügte als Lösung dann eine Abtreibung hinzu, ich bejahte diese Lösung sozusagen mit dem Gedanken das es eh nie passieren wird/ soll und dachte mir: Natürlich bringst du falls was eine Abtreibung nicht übers Herz.
Und nun lezte Woche war es so weit, nach langem Drängen seiner Seite was denn mit mir los sei, sagte ich ihm, dass ich schwanger bin.
Zu meiner grossen Überraschung reagierte er ganz anders als erwartet, er versuchte mich zu beruhigen und war sehr lieb und gefühlvoll als er mit mir redete.
Von seiner Seite aus kamen Dinge wie, dass er mitkommt zum Frauenarzt, das wir das zusammen schaffen ..das zu einer anderen Zeit unter anderen Umständen er wahrscheinlich vor Freude geweint hätte, aber und dann kam es doch wieder, es momentan einfach nicht geht und er fügte hinzu das es auch noch garkein richtiges Baby ist, da ich ja erst in der 4ten Woche ca bin.
Nun habe ich diese Woche ein FA Termin und ich weiss nicht was ich machen soll, soll ich ihn mitnehmen oder nicht? Ich will dieses Kind nicht abtreiben, aber ich kann es ihn unter keinen Umständen so direkt sagen.
Hattet ihr vielleicht so ähnliche Erfahrungen, dass euer Freund/Mann das Kind dann doch wollte und es sozusagen ein happy end gab oder das komplette Gegenteil?
Und wie soll ich mich jetzt am besten Verhalten?
Bin für jeden Tipp dankbar

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  • von Jess_Toertchen86 am 08.01.2016 um 16:34 Uhr

    Hi,

    ich habe eine Freundin, die erst ein paar Monate mit ihrem Freund zusammen ist (sie 29 und er 33). Sie beide sind miteinander sehr glücklich, was mich wirklich freut, da sie schon so lange nach DER Liebe gesucht hat. Er arbeitet als Manager und möchte demnächst für 3 Jahre im Ausland arbeiten. In einem Land, wohin sie auf keinen Fall möchte. Sie ist gerade fertig mit dem Studium und hat den Master in der Tasche. Nun ist sie ungewollt schwanger geworden, wobei ich der Meinung bin, dass erwachsene Menschen wissen sollten, dass man vom “vorher rausziehen” auch schwanger werden kann. Naja lange Rede kurzer Sinn, sie hat abgetrieben, da es beruflich bei beiden “gerade nicht so gepasst hat”. Beide haben eine präzise Vorstellung von ihrem Leben und da passt ein Baby gerade nicht rein. Kann man verstehen, muss man aber nicht. Was ich mit der Geschichte eigentlich erzählen möchte ist, dass sie vor der Abtreibung etwas unsicher war ob es die richtige Entscheidung ist. Er liebt sie und möchte definitiv Kinder mit ihr, nur nicht gerade jetzt. Sie hat sich dann, meiner Meinung nach, etwas von seinen Zukunftsvorstellungen leiten lassen und hat die Abtreibung im Endeffekt nicht so einfach weggesteckt, wie sie dachte. Ich bin selber gerade in der 33. Schwangerschaftswoche und da es mein erstes Baby ist würde ich mich sehr freuen, wenn sie diese Zeit etwas mehr mit mit teilt, aber außer eine SMS mit “Wie geht es dir?”, die ich auch nur bekomme, wenn ich ihr vorher geschrieben habe, kommt nichts. Ich habe sie darauf angesprochen, also dass ich mir wünschen würde, sie wäre etwas präsenter. Daraufhin meinte sie, dass es für sie nicht so einfach ist, mich so zu sehen, da ihr die Abtreibung immernoch sehr nahe geht. Damit möchte ich dir sagen, dass du für dich bereits weißt, dass du das Baby behalten möchtest und mal abgesehen von den Ansichten deines Freundes, bist du diejenige, die am Ende am meisten mit den psychischen (hoffentlich nicht physischen) Folgen leben musst. Glaubst du, dass du das kannst? Das wäre eine Entscheidung, mit der du dein ganzes Leben “leben” musst.

    1
  • von mia-marie am 06.01.2016 um 17:19 Uhr

    Hallo du,
    ich hab erst heute Deinen Beitrag hier gesehen, und Du fragst, wie Du Dich jetzt am besten verhalten sollst. Vielleicht liegt der Arzttermin ja noch vor Dir, dann würde ich Dir sehr empfehlen den Papa eures Babys mitzunehmen. Sicher ist das ganze auch für ihn erst mal eine riesen Überraschung die verdaut werden muss. Aber an seiner ersten Reaktion merkst Du, dass er spontan den Mut hat, sich der Verantwortung zu stellen. Das ist doch toll!
    Erst danach kamen wieder die Bedenken und wenn er jemand ist, der in bezug auf die Zukunft eher ängstlich ist, kann man das doch nur zu gut verstehen.
    Wenn Du jetzt emotional zu eurem Baby stehst, kannst Du ihn mit Deiner Stärke mitnehmen. Da musst Du garnicht viel reden! Den Papas hilft es oft sehr, wenn sie ihr Baby erst mal im Ultraschall sehen können – das ist ja auch lange die einzige Möglichkeit zu realisieren welches Wunder da am werden ist. Dann wird er SEHEN, das da schon ein richtiges Baby ist, das einen Herzschlag hat.
    Ich wünsch Euch dreien alles Gute!
    Mia-Marie

    Antwort
    1
  • von HoneyLina am 04.01.2016 um 14:56 Uhr

    Ansich von eurem Leben her könnte es ja wirklich schlimmer aussehen für ein Baby. Ich denke es bleibt dir nicht anderes übrig als ehrlich mit ihm zu sprechen. Oft entscheidet man sich in einer Situation anders als man vorher gedacht hätte. Ich bin 23 und habe 2 Kinder. Ich könnte nicht mehr ohne sie sein..Auch wenn sie mich oft stressen und auch mal nerven :) es ist das schönste sie aufwachsen zu sehen und soviel Liebe zu bekommen. Lasst euch gemeinsam beraten. Aber rede vorher mit ihm.

    0
  • von Goldschatz89 am 04.01.2016 um 13:17 Uhr

    Ich würde nochmals mit ihm sprechen und ihm sagen, dass du das Kind auf keinen Fall abtreiben wirst.
    Ich finde es aber ehrlich gesagt nicht gut von dir, dass du ihn damals belogen hast. Bei so einem Thema muss man einfach ehrlich sein.
    Zu einer Schwangerschaft gehören immer zwei.
    Leider habe ich selber keine Erfahrungen bzgl. Schwangerschaft etc.

    0
  • von SuicideSquad am 04.01.2016 um 11:57 Uhr

    Es wäre aber endlich mal an der Zeit EHRLICH zu sein! Du wirst das Kind unter ekinen Umständen abtreiben und damit solltet ihr vllt. mal anfangen euch auseinanderzusetzen, statt ihn anzulügen.

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