HomepageForenSex-ForumOn-Off-Beziehung und ICH BIN DRAN SCHULD…Was soll ich tun?

lufferess

am 13.05.2010 um 17:37 Uhr

On-Off-Beziehung und ICH BIN DRAN SCHULD…Was soll ich tun?

Liebe Erdbeermädels,

ich sitze gerade hier und bin am Weinen, weil mich heftige Schuldgefühle plagen (mit allem Recht, aber dazu gleich mehr). Vielleicht könnt ihr mir ja ein paar tröstende Worte zukommen lassen oder mich in meiner Situation ein bisschen beraten, denn mit meinen Freunden kann ich gerade kaum darüber sprechen (alle ausgeflogen bzw. schon abgeklappert)…
Die Geschichte:
Ich habe letztes Jahr einen Mann kennen gelernt (23) – wir waren zunächst nur Freunde, unser Verhältnis vertiefte sich aber zusehends. Leider war er zu dem Zeitpunkt, da stärkere Gefühle auch bei mir aufkamen, noch mit seiner Ex “beschäftigt”, d.h. es entstand eher eine lockere Liaison, in der er mich ziemlich verletzte. Wir hatten öfter Sex, obwohl er wusste, dass ich mehr wollte – und gab mir auch manchmal das Gefühl, bei ihm wäre es ebenso, er bräuchte eben nur Zeit. Dadurch entstand sozusagen ein ziemlicher “Schatz negativer Erinnerungen” und es fiel uns schwer, auf diesem letztlich eine funktionierende Beziehung zu gründen. Gerade er hatte andere Vorstellungen vom ersten Kennenlernen, verdammte diese sexuelle Betonung in der Beziehung und meinte, er habe nicht genügend Gefühle für mich. Das ließ mich ziemlich tief sinken. Ich fiel in Depressionen.
Nach 6 Wochen Praktikum in einer anderen Stadt, bei denen er zunächst auch abgewehrt hatte, dass ich ihn besuchte, änderte sich plötzlich alles – v.a., weil er merkte, dass es mir psychisch schlecht ging. Er lud mich zu sich ein, war auf einmal sehr liebevoll und aufmerksam. Ich konnte es ob meiner schlechten Verfassung kaum genießen, fühlte mich aber trotzdem wie im Märchen. Er teilte mir mit, er habe eingesehen, wie schrecklich er sich verhalten habe. Weiterhin sprach er davon, dass wir “jetzt zusammen wären”. Ich war wirklich völlig konstenriert, denn diese ganze mentale Tortur war ja aus dem Hickhack mit ihm erwachsen – und jetzt sollte das alles so vorbei sein? Nun ja, jedenfalls ließ ich mich darauf ein, schwach wie ich war, nach einem Jahr Hin und Her.
Es lief auch gut, für etwa zwei Wochen. Er kehrte zurück hierher und wir verstanden uns gut. Wir hatten vor langer Zeit geplant, es auf der sexuellen Seite ruhig anzugehen, doch letzte Nacht war es eben soweit – wir sollten sozusagen das erste Mal in der Beziehung miteinander schlafen. Schon während es zur Sache ging, merkte ich, wie ich innerlich etwas aufgewühlter wurde. Schließlich war es eben dieser Aspekt der vorherigen Zeit, der uns so entzweit hatte, obwohl wir uns nun sanft angenähert hatten. Ich zog es trotzdem durch, aber als wir dann nebeneinanderlagen, wurde ich sehr traurig. Er fragte mich, was los sei. Ich möchte nichts beschönigen an meiner dummen Antwort, ich entgegnete wortwörtlich: “Aber wir sind jetzt nicht nur DESWEGEN zusammen.” Dieser Kommentar entstand allein aus Angst, weil sich unser Verhältnis bisher nur auf das Sexuelle erstreckte und Liebe nicht mit einbezog. Er hatte ja einfach “entschieden”, dass wir nun zusammen waren, und ich war psychisch so labilisiert, dass es aus mir herausdrang. Trotzdem: ein Todesstoß, und dessen bin ich mir bewusst. Er schlief noch bei mir, allerdings auf dem Sofa, und konnte seinen Ärger nicht verbergen . Als ich ihn heute anrief, um ihn nach seinen Gedanken zu befragen, war er kalt wie Eis und sagte, dass ihn ihn sehr getroffen habe, nachdem er sich das erste Mal geöffnet hätte. Diese Worte wären jetzt nicht wieder rückgängig zu machen (das ist mir klar), und wir müssten beide sehen, wo wir bleiben, und uns klar kriegen. Ein Ende der Beziehung gäbe es nicht, aber für ihn wäre es so, als hätte es die 6 Wochen nicht gegeben, und dass ich sehr schwach wirken würde. Er sagte, wir würden morgen nochmal telefonieren, und legte auf, nachdem ich mich fundiert und weniger fundiert wirklich sehr oft entschuldigt und die Hintergründe dieses Kommentars erläutert habe.
Was sagt ihr hierzu? Was soll ich tun? Waren meine Worte wirklich so fundamental falsch, oder doch berechtigt?

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