Pin-up Hair

Rockabilly Frisuren: Retro ist sooo schön!

Diana Heuschkelam 13.04.2016 um 15:58 Uhr

Nicht nur auf 50er Jahre-Partys oder -Messen, auch im Alltag sieht man immer wieder Frauen mit elegant gestylten Rockabilly Frisuren. Wir erklären Dir, wie Du fünf der beliebten Hairstyles ganz einfach zu Hause frisierst.

Rockabilly ist seit seiner Entstehung in den 50er Jahren eine beliebte Stilrichtung des Rock ‘n’ Roll. Auch heute widmet sich eine ganze Szene dem Versuch, nicht nur die Musik sondern auch das Lebensgefühl der damaligen Zeit aufrecht zu erhalten. Dazu gehören natürlich auch die Fashion-Trends der 50er. Neben der Kleidung haben es auch die Rockabilly Frisuren vielen Frauen in und außerhalb der Szene angetan. Stars wie Gwen Stefani, Pink, Christina Aguilera und vor allem Dita von Teese suchen sich regelmäßig Inspirationen aus dem Lookbook der 50er-Jahre. Sie stylen sich Haartollen, Betty Bangs oder Victory Rolls, die denen der damaligen Stilikonen Marilyn Monroe, Rita Hayworth, Grace Kelly oder Bettie Page nachempfunden sind.

Die beliebtesten Rockabilly Frisuren

Haartolle

Gwen Stefani mit Haartolle

Gwen Stefani mit Haartolle

Zwar machte Rockikone Elvis Presley den Hairstyle berühmt, jedoch kann diese Rockabilly Frisur genauso gut von Frauen getragen werden. Das Zauberwort in Sachen Haartolle-Styling heißt Haarspray! Denn davon brauchst Du für diesen Look eine ganze Menge.

Und so geht’s: Kämme Deinen Pony nach vorne, besprühe ihn mit Haarspray und toupiere ihn dann kräftig am Ansatz. Dann legst Du ihn wieder zurück nach hinten und formst ihn zu einem rundlichen Hügel. Härchen, die jetzt noch aus der Tolle herauslugen, kämmst Du vorsichtig zurück und fixierst sie mit, ja genau, Haarspray an Ort und Stelle. Den Rest der Haare kannst Du beispielsweise in einen High Ponytail hochbinden.

Victory Rolls

Christina Aguilera mit Victory Rolls

Christina Aguilera mit Victory Rolls

Die Eyecatcher-Frisur trägt ihren Namen, weil die Haarrollen an das sogenannte „Victory Manöver“ aus dem Zweiten Weltkreig erinnern, bei dem die Piloten der Kampfflugzeuge eine 360 Grad-Drehung machten, um einen Sieg zu feiern. Mit ein bisschen Fingerspitzengefühl und Übung lässt sich diese Rockabilly Frisur einfach nachstylen.

Und so geht’s: Ziehe einen Seitenscheitel im vorderen Bereich Deines Kopfs und teile dann eine breite Strähne vom Pony ab, der Du mit einem Haarspray, -gel oder -serum ein wenig Textur verleihst. Das sorgt dafür, dass sich der Pony leichter zur Rolle drehen lässt und die Frisur später länger hält. Dann hältst Du die Strähne gerade nach oben vom Kopf weg und rollst sie von den Spitzen her ein, bis die Rolle am Kopf anliegt. Befestige die Rolle mit Bobby Pins, sodass sie fest am Kopf sitzt. Damit man sie später nicht mehr sieht, sollten die Pins Deiner Haarfarbe ähneln. Ziehe die Rolle nun vorsichtig noch etwas auseinander, damit sie mehr Volumen bekommt. Schön sieht es aus, wenn Du die restlichen Haare mit dem Lockenstab bearbeitest oder sie in einen hohen Pferdeschwanz zurückbindest.

Bettie Bangs

Burlesque-Star Dita Von Teese mit Betty Bangs

Burlesque-Star Dita Von Teese mit Betty Bangs

Der Name des Bettie Bang (zu Deutsch Bettie Pony) spielt auf die Markenzeichenfrisur des 50er-Jahre-Pin-up-Modells Bettie Page an. Das tolle an diesem Pony: Obwohl er wie ein kurzer Pony aussieht, der nur die Hälfte der Stirn bedeckt, musst Du ihr Dir nicht wirklich kurz schneiden. Denn für Bettie Bangs reicht es vollkommen, wenn Dein Pony bis zu den Augenbrauen oder ein bisschen darüberhinaus reicht. Traditionell ist der Pony zu den Seiten hin etwas kürzer als vorne und im Ganzen leicht abgerundet. Aber auch ein gerader Pony kann zu dieser Rockabilly Frisur gestylt werden.

Und so geht’s: Um den Pony kürzer aussehen zu lassen, braucht er Volumen. Föhne ihn also einfach mit einer Rundbürste vom Ansatz an nach oben, sodass er eine runde Form bekommt. Zum Schluss fixierst Du ihn mit Haarspray, damit er den ganzen Tag hält.

Marilyn Monroe-Locken

Lady Gaga mit Marilyn Monroe-Hairstyle

Lady Gaga mit Marilyn Monroe-Hairstyle

Wer diese sanft-wellige und voluminöse Frisur sieht, denkt direkt an den „Blondinen bevorzugt“-Star. Die Marilyn Locken waren nicht nur das Markenzeichen der blonden Schauspielerin, sondern auch einer der beliebtesten Hairstyles der 50er Jahre.

Und so geht’s: Kämme eine mindestens walnussgroße Portion Haarmousse in Dein Haar, sodass es leicht klamm ist. Unterteile Deine Haare nun in viele, etwa vier Zentimeter breite Haarsträhnen und drehe diese nach und nach auf Lockenwickler auf. Drehe immer einige nebeneinander liegende Wickler in dieselbe Richtung auf und wechsle dann bei den nächsten paar die Wickelrichtung. Dadurch bekommt die Frisur ihre schöne Form. Wenn die Haare getrocknet sind, entferne die Wickler und kämme Deine Haare zum Schluss kräftig durch.

Frisuren mit Bandanas

Das schönste an Bandanas: Sie sind so vielseitig einsetzbar! Ob zu voluminös gelocktem oder glatt herunterhängendem Haar, ob zum einfachen Pferdeschwanz oder zur elegant gestylten Tolle: Die schönen Tücher passen zu vielen Frisuren und sind oft Retter in der Not, wenn Du Dich an einem Bad-Hair-Day über Deine widerspenstigen Zotteln ärgerst. Einfach um den Kopf binden und die schwer zähmbare Mähne darunter verschwinden lassen! Bandanas sind in allen denkbaren Mustern erhältlich, sodass Du sie immer auf Dein Outfit abstimmen kannst. Besonders die Kombi rotes Bandana und Jeans verleiht Dir einen tollen 50s-Touch.

Mit diesen Hairstyles passt Du auf der nächsten Rockabilly Party voll ins Bild! Jetzt nur noch Pettycoat anziehen, knallroten Lippenstift auftragen und die Augenbrauen ausdrucksstark nachziehen und Dein 50s-Look ist komplett!

Bildquelle: GettyImages/Evan-Agostini, GettyImages/Jason Merritt, GettyImages/Peter Kramer

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