Farbunterschied

Haarfarbe rauswachsen lassen: 5 Rettungstipps

Susanne Falleram 15.09.2016 um 11:19 Uhr

Hast Du keine Lust mehr, Dir ständig die Haare nachfärben zu müssen? Dann wird es Zeit, Handschuhe und Pinsel zur Seite zu legen! Der Weg zurück zur Naturhaarfarbe kann allerdings lang, steinig und ziemlich unansehnlich sein. Wir geben Dir hier fünf Tipps, was Du in der Übergangszeit tun kannst, wenn Du Deine Haarfarbe rauswachsen lassen willst.

Irgendwann wolltest Du bestimmt einfach mal Veränderung haben, bist zum Friseur gegangen und hast Deine Haarfarbe kurzerhand komplett ändern lassen. Vielleicht hast Du sie auch zu Hause selbst gefärbt. Ob Dir das Ergebnis gefallen hat und Du noch eine ganze Weile den immer wieder herauswachsenden Ansatz gefärbt oder ob Du die Aktion sofort bereut hast: Jetzt stehst Du vor dem Spiegel und wünschst Dir nicht sehnlicher als Deine Naturhaarfarbe zurück. Das kann natürlich auch daher rühren, dass Dir das ständige Färben nicht nur auf die Nerven geht, sondern Deine Haare auch bereits extrem in Mitleidenschaft gezogen hat. Haarbruch und Spliss sind typische, negative Auswirkungen der Chemie auf dem Kopf. Wenn Du jedoch plötzlich mit dem Nachfärben aufhörst und sich ein Ansatz in gänzlich anderer Farbe als beim Rest der Haare breit macht, sieht das nicht sonderlich schön aus. Wie überbrückt man diese Zeit also möglichst stilvoll?

Ansatz rauswachsen lassen

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Was Du tun kannst, wenn Du Deine Haarfarbe rauswachsen lassen willst

1. Färbe die Haare Schritt für Schritt zurück

Gerade dann, wenn der Farbunterschied zwischen Deiner natürlichen und gefärbten Haarfarbe riesig ist, bringt es nichts, die Töne in einer Hauruck-Aktion aufeinander anpassen zu wollen. Damit machst Du Dir nur Deine eh schon strapazierten, colorierten Haare kaputt. Hier heißt es, langsam und Step-by-Step vorzugehen. Ein Weg, um den Übergang nicht so blockartig, sondern fließender zu machen, sind feine Strähnchen, die Du Dir in diesem Bereich machst oder machen lässt. Sie sollten farblich zwischen beiden Nuancen auf dem Kopf liegen, sodass eine Art Ombré-Look entsteht.

2. Lass Dir die Haare ein gutes Stück abschneiden

Wenn Du nicht so sehr an Deiner Haarlänge hängst, dann ist jetzt die beste Zeit für einen neuen, deutlich kürzeren Haarschnitt. Es muss ja nicht gleich ein Buzzcut sein (wobei Du hier das Problem mit dem Übergang natürlich überhaupt nicht mehr hättest), aber wenigstens ein Bob wäre schon nicht schlecht. So lässt sich der Übergang zwischen Ansatz und Längen auch besser vereinheitlichen.

3. Mach Dir öfter mal eine messy Hochsteckfrisur

Wie man einen Ansatz kaschieren kann? Indem man die Haare locker hochsteckt, statt den Farbunterschied mit einer streng gescheitelten Frisur noch zu betonen. Flechten, Zwirbeln oder einfach so kopfüber nach oben nehmen und zusammenbinden, wie Du es machst, ist Dir überlassen. Natürlich fällt der Ansatz dann trotzdem noch auf, jedoch ist der größte Teil der anderen Haarfarbe am Hinterkopf versteckt und der messy Look tut sein Übriges.

4. Mach ein Haar-Entfärbe-Programm

Eigentlich wird einem ja bei colorierten Haaren zu einer speziellen Pflege geraten, um die Haarfarbe möglichst lang beizubehalten. Weil Du genau das ja nicht willst, machst Du einfach das Gegenteil zu dem, was empfohlen wird! Wasche Deine Haare zum Beispiel öfter und verwende dabei ein Cleaning-Shampoo. Wenn Du Deine Haare dunkler gefärbt hast, können auch Zitronensäure und Sonnenlicht helfen, Deine Haare natürlich aufzuhellen. Strapazier sie jedoch nicht zu sehr!

5. Pushe Dein Haarwachstum!

Wer zurück zur Naturhaarfarbe will, der braucht von dieser natürlich möglichst schnell ein gutes Stück. Um Dein Haarwachstum anzukurbeln, hast Du verschiedene Möglichkeiten:

Geduld ist aber hier die wichtigste Tugend. Haare brauchen nun mal ihre Zeit, um nachzuwachsen.

Bildquelle: iStock/mikexavier

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