Winterproblem

5 Tipps gegen elektrische Haare

Diana Heuschkelam 02.03.2016 um 12:38 Uhr

Stehen auch Dir besonders während der Wintermonate oft – im wahrsten Sinne des Wortes – die Haare zu Berge? Vermasseln Dir elektrisch aufgeladene Haare Deine sorgsam gestylte Frisur? Zum Glück musst Du nicht einfach auf das Ende des Winters warten, sondern kannst aktiv etwas dagegen tun. Mit unseren 5 Tipps gegen elektrische Haare machst Du kurzen Prozess mit den fliegenden Zotteln!

Statisch aufgeladene Haare, umgangssprachlich auch oft elektrische Haare genannt, entstehen, wenn sehr trockene Haare mit bestimmten Stoffen, wie Wolle, in Berührung kommen. Durch die Reibung, die zum Beispiel entsteht, wenn man sich einen Pullover über den Kopf zieht oder eine Mütze aufsetzt, können sich die Haare statisch aufladen und fliegen dann in alle Richtungen. Ein Graus für jede frisch gestylte Frau! Im Winter kommt es deshalb besonders oft zu diesem Problem, denn die trockene Heizungsluft und exzessives Föhnen entziehen Deinen Haaren die Feuchtigkeit. Die wärmende Wollkleidung tut dann ihr Übriges. Was kann man also tun, um die widerspenstigen Härchen wieder auf ihren vorbestimmten Platz zu verweisen? Wir haben Rat!

studio portrait of woman with flying hair

5 Tipps gegen elektrische Haare

1. Feuchtigkeit muss her!

Eine gute Pflege ist im Winter besonders wichtig für die von Wind, Wetter, Föhn und Heizungsluft strapazierten Haare und bildet die Basis für den Kampf gegen elektrische Haare. Feuchtigkeitsspendene Shampoos, Conditioner und Haarkuren sind deshalb das A und O für Deinen trockenen Schopf. Ebenso helfen Haarmasken mit hochwertigen Ölen – z.B. nativem Kokos-, Jojoba- oder Arganöl. Trage das Öl mindestens eine Stunde vorm Duschen – am besten aber über Nacht – auf Dein Haar auf und lasse es dort wirken. Dadurch gibst Du Deinem Haar ein Schutzschild gegen die Malträtierung mit dem Föhn.

2. SOS-Tipp 1: Der Zahnbürsten-Trick

Wenn es schon zu spät ist und Du bereits verzweifelt vorm Spiegel stehst und mit den fliegenden Härchen zu kämpfen hast, haben wir hier einen praktischen SOS-Tipp für Dich: Den Zahnbürsten-Trick! Damit wirst Du die fliegenden Störenfriede im Nu los: Einfach eine Zahnbürste mit ein bisschen Haarspray besprühen und damit über Deine Haare streichen.

3. Miss-Ion possible!

Pretty woman styling her hair with a hairdryer

Nun zum anderen großen Übel in Sachen elektrische Haare: das Föhnen! Klar, im Winter will keiner mit nasser Matte vor die Türe gehen und sich den Tod holen, doch Deine Haare haben für die tägliche Hitzezufuhr während der Wintermonate leider trotzdem kein Verständnis. Hier gibt es nun zwei Möglichkeiten, um Deine Mähne vor dem Austrocknen zu schützen: Zum einen kannst Du Deine Haare so oft wie Du es trotz der eisigen Temperaturen erträgst kalt föhnen. Zum anderen gibt es speziell gegen statische Aufladung entwickelte Ionenföhne. Diese erzeugen eine negative elektrische Ladung, die der statischen Aufladung Deiner Haare entgegenwirkt. Nebenbei sollen die negativen Ionen-Teilchen auch noch die Wassermoleküle in den Haaren spalten und so das Haartrocknen verkürzen. Des Weiteren gibt es auch Bürsten, die mit einer Ionentechnologie ausgestattet sind und dafür sorgen sollen, dass es beim Kämmen nicht zu fliegenden Haaren kommt.

4. SOS-Tipp 2: Der Tuch-Trick

Wenn Dir das Malheur mit den fliegenden Haaren nicht ausgerechnet in den eigenen vier Wänden passiert, ist es natürlich eher unwahrscheinlich, dass Du gerade eine Zahnbürste zur Hand hast. Aber auch für elektrische Haare „on-the-go“ gibt es eine SOS-Wunderwaffe, die ganz leicht Abhilfe schafft: feuchte Tücher! Das schließt sowohl Abschminktücher, als auch Erfrischungstücher, als auch – ganz richtig! – feuchtes Toilettenpapier ein! Mit den feuchten Tüchern wischst Du Dir nur ganz vorsichtig und sanft über die abstehenden elektrischen Haare, sodass sie mit einem Hauch von Feuchtigkeit benetzt werden und sich wieder an ihren vorbestimmten Ort absenken.

5. Auf den Stoff kommt’s an!

Wolle ist nicht nur weich, sie hält auch noch mollig warm! Eigentlich genau das Richtige für uns in der klirrenden Kälte des Winters. Doch leider haben wir die Rechnung ohne unsere Haare gemacht, die sich durch die Reibung mit dem weichen Winterstoff statisch aufladen und aus unserer gestriegelten Frisur eine scheußliche Frizz-ur machen. Im Umkehrschluss heißt es also leider: Wer die fliegenden Härchen vermeiden will, sollte statt Wolle lieber Baumwolle tragen.

Wie Du siehst, bist Du elektrischen Haaren nicht vollkommen hilflos ausgeliefert. Wenn Du während der Wintermonate mit einer Extraportion Pflege sowie dem richtigen Styling-Werkzeug vorbeugst und auf die Wahl Deiner Kleidung achtest, solltest Du in Zukunft weitaus weniger Ärger mit fliegenden Haaren haben. Und wenn es doch einmal dazu kommen sollte, kennst Du nun zwei SOS-Tipps, mit denen Du Dich im Nu vor einem Bad-Hair-Day bewahren kannst.

Bildquelle: iStock/chesterf, iStock/Tinatin1

Kommentare


Mehr zu Haarpflege