Wusstest Du das?

8 Angewohnheiten, die Haarausfall verursachen

Diana Heuschkelam 12.07.2016 um 12:54 Uhr

Du entdeckst zurzeit verstärkt Haare in Deinem Abfluss oder in Deiner Bürste? Vielleicht hast Du sogar das Gefühl, dass Deine Haare bereits viel dünner geworden sind? Neben vielen medizinischen Gründen, wie einer Schilddrüsenunterfunktion, können auch diese acht Angewohnheiten des täglichen Lebens Ursachen für Haarausfall sein, die fast alle von uns regelmäßig machen:

Frau mit Haarausfall

Schon wieder Haare verloren? Vielleicht wird es Zeit, ein paar Angewohnheiten zu ändern.

8 überraschende Ursachen für Haarausfall

1. Du hast zu viel Stress

Jeder kennt es: Wenn man sich gerade so richtig im Stress befindet, fühlt man sich schlecht, ernährt sich vielleicht auch dementsprechend und vergisst dabei womöglich, sich mit wichtigen Nährstoffen zu versorgen, die auch Deine Haare gesund und kräftig halten. Noch schlimmer ist allerdings, dass bei anhaltendem Stress oder starker psychischer Belastung das Hormon Cortisol vermehrt ausgeschüttet wird, das auch für Haarausfall verantwortlich ist. Natürlich ist unser Lösungsvorschlag viel leichter gesagt als getan, aber: Gegen stressbedingten Haarausfall hilft leider nur, den Stress zu reduzieren.

2. Ernährungsumstellung

Auch wenn Du Deine Ernährung umstellst, zum Beispiel eine Diät machst oder aufgrund einer Lebensmittelunverträglichkeit auf gewisse Lebensmittel verzichten musst, kann es zunächst zu einem Nährstoffmangel kommen, der Haarausfall begünstigen kann. Hat sich Dein Körper an den neuen Lifestyle gewöhnt, sollte sich Dein Haarausfall wieder legen. Sollte der vermehrte Haarverlust allerdings doch über einen längeren Zeitraum hinweg konstant bleiben, sprich auf jeden Fall mit einem Arzt über Deine Ernährungsweise.

3. Du wäschst Deine Haare zu häufig

Häufiges Haarewaschen sorgt nicht nur dafür, dass Deine Haare am Ansatz schneller fettig werden und in den Längen austrocknen: Wer die Kopfhaut beim Einshampoonieren zu kräftig massiert, riskiert, Haarausfall zu fördern. Stark reinigende Shampoos wirken sich zusätzlich negativ auf Deine Wallemähne aus. Verwende lieber milde Shampoos, die auf den Inhaltsstoff Tensid Sulfat verzichten und stattdessen auf sanftere Reinigungstenside zurückgreifen. Diese findest Du in der Inhaltsliste Deines Shampoos zum Beispiel unter den Bezeichnungen „Glucoside“ oder „Glutamate“.

4. Falsche Haargummis

Anstelle normaler, dünner Haargummis, die das Haar viel zu fest umschließen, solltest Du lieber auf Haargummispiralen, auch bekannt unter dem Namen Invisibobble zurückgreifen. Diese knicken Dein Haar beim Styling nicht und vermeiden so unnötigen Haarausfall.

5. Falsches Hairstyling

Klar, wer schön sein will muss leiden, aber beim Haarstyling solltest Du trotzdem öfter mal Mitleid mit Deinen Haaren haben! Zu streng zurückgebundene oder mit vielen Bobby Pins festgesteckte Frisuren können dazu führen, dass Haare beim Stylen ausgerissen oder beschädigt werden. Selbiges gilt natürlich auch für zu häufiges Haareglätten und -fönen, denn zu viel Hitze ist kein Freund von vollem Haar. Umgehe diese vermeidbare Ursache von Haarausfall, indem Du Deine Haare öfter mal an der Luft trocknen und sie danach einfach locker herabhängen lässt.

6. Du nimmst die Pille

Jede Pille ist anders zusammengesetzt und jede Frau reagiert unterschiedlich auf die verschiedenen Zusammensetzungen der Hormone. Verträgst Du den Hormoncocktail nicht so gut, kann das Haarausfall zur Folge haben. Sprich mit Deiner Gynäkologin und lass Dir gegebenenfalls eine neue Pille verschreiben.

7. Du kämmst Deine Haare zu viel

Eine weitere Angewohnheit, mit der wir uns unbemerkt die Mähne ausdünnen: zu heftiges Kämmen! Dabei reißt Du Dir nämlich ungewollt Haare aus. Um diese Ursache von Haarausfall zukünftig zu vermeiden, greife auf Bürsten mit Naturborsten zurück, denn die sind schonender zum Haar. Weniger kämmen hilft natürlich auch, insofern Du das vertreten kannst.

8. Du schwitzt zu viel

Hier haben wir die optimale Ausrede für alle Sportmuffel: Häufiges Schwitzen kann Haarausfall begünstigen. Der Schweiß und die Bakterien, die sich in ihm bilden, können starkes Jucken und Reizungen der Kopfhaut zur Folge haben, was wiederum Haarausfall begünstigt. Natürlich könnte die Lösung hier sein, weniger Sport zu machen, doch wir empfehlen Dir stattdessen die etwas gesündere Lösung: Wasche Dir so schnell wie möglich nach dem Sport die Haare mit einem milden Shampoo.

Bildquelle: iStock/raduga21

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