Haarpflege

Conditioner

Haarspülung, Haarkur, Conditioner und Co. – wer blickt da eigentlich noch durch? Wir räumen ein für alle Mal auf mit dem ewigen Hin und Her zwischen den verschiedenen Haarpflegeprodukten und stellen Dir den geeigneten Conditioner für Deinen Haartyp vor.

Die Frage, was den Conditioner von der guten, alten Haarspülung unterscheidet, sei hiermit ein für alle Mal geklärt: gar nichts! Denn bei dem Begriff „Conditioner“ handelt es sich einfach um eine coolere und modernere Beschreibung des Haarpflegemittels mit dem Etikett „Spülung“. Auch wenn Conditioner und Spülung ein und dasselbe sind und somit zur gleichen Familie der Haarpflegeprodukte gehören, solltest Du bei der Auswahl der richtigen Spülung dennoch einiges beachten, denn schließlich gibt es viele verschiedene Haartypen, für die auch unterschiedliche Conditioner in Frage kommen. Du hast widerspenstiges Haar, das nach dem Waschen leicht verknotet und Dich und Deine Haarbürste regelmäßig um den Verstand bringt? Du hast seidig-glattes Haar, dem es an Volumen fehlt? Du hast coloriertes Haar, das eine Extraportion Glanz gebrauchen könnte? Ganz egal, mit welchem haarigen Problem Du Dich herumschlagen musst, die Rettung naht: Es gibt ganz bestimmt auch für Dich den richtigen Conditioner!

Warum Conditioner? Inhaltsstoffe und Wirkung des vermeintlichen Wundermittels

Welche Frau träumt nicht von einer pflegeleichten Mähne? Mit dem richtigen Conditioner kann dieser Traum für Dich in Erfüllung gehen. Klingt verheißungsvoll? Dann solltest Du unbedingt weiterlesen. Aber worin besteht eigentlich das Geheimnis des flüssigen Produktes? Seit der Pariser Ed Pinaud im 20. Jahrhundert das Haarpflegeprodukt erfand, hilft das brillante Wundermittel Frauen auf der ganzen Welt dabei, ihre größeren und kleineren Haarproblemchen in den Griff zu bekommen. Die Auswahl an Conditionern in den prallgefüllten Drogerieregalen ist mittlerweile riesengroß, doch wie wirkt das Mittel eigentlich? Conditioner wird nach der normalen Haarwäsche mit dem Shampoo angewendet und muss ein paar Minuten im Haar einwirken. Während das Shampoo in erster Linie die Haare reinigt und dabei die empfindliche Schuppenschicht jedes einzelnen Haares öffnet, sorgt der Conditioner für den notwendigen Schutz, damit Deine Haare vor täglichen Strapazen wie Smog, Heizungsluft oder starker Sonneneinstrahlung gefeit sind. Das Shampoo löst schädliche Ablagerungen aus dem Haar heraus und befreit die Kopfhaut von Talg und Hautschüppchen. Danach ist es dazu bereit, die Pflegestoffe der Haarspülung aufzunehmen und deren Kraftstoffe zu tanken. Anschließend schließt und versiegelt der Conditioner die Haarstruktur wieder. Es kann also nicht schaden, das Pflegemittel nach jeder Haarwäsche zu verwenden. Mit seinem effektiven Pflegecocktail aus natürlichen Ölen wie Argan- oder Jojobaöl, Feuchtigkeitscreme, Hydroproteinen, Silikonen sowie Detangler- und Glanzstoffen sorgt der Conditioner für leichte Kämmbarkeit, Geschmeidigkeit und verleiht dem Haar einen unwiderstehlichen Glanz.

Conditioner tut den Haaren gut

Conditioner repariert die Haarstruktur

Conditioner? Ja, aber wie oft?

Bist auch Du auf den Conditioner gekommen? Kein Wunder, sogar Haarexperten sind der Meinung: Für die langfristige Haarpflege ist Conditioner ein Muss! Zwar solltest Du Deine Haare nicht mit allzu vielen verschiedenen Pflegemitteln überfordern, dennoch sollte ein- bis zweimal die Woche eine Haarspülung auf dem Badezimmer-Programm stehen. Warte nicht, bis es zu spät ist, denn nichts ist leichter als einen Conditioner zu verwenden. Direkt nach der Haarwäsche kannst Du eine etwa haselnussgroße Menge Conditioner in Dein nasses Haar einmassieren und die vorgegebene Zeit lang einwirken lassen. Die Haarpflege gehört in die Haarlängen und -spitzen. Am Ansatz beschwert die Spülung Deine Haare nur. Die Folge: platt herunter hängendes Haar ohne Volumen. Und darauf kannst Du getrost verzichten! Nach der Anwendung ist gründliches Ausspülen ein Muss, da Conditioner-Rückstände Dein Haar beschweren können und fettig wirken lassen. Ein Geheimtipp für eilige Haarexperten: Es gibt auch Conditioner zum bequemen Aufsprühen.

Conditioner für strapaziertes, unbändiges Haar

Deine Haare fühlen sich kaputt und spröde an und nach dem Waschen herrscht bei Dir das reinste Chaos auf dem Kopf? Dann wird es Zeit für einen Conditioner mit einem hohen Anteil an natürlichen Ölen. Argan- oder Macadamiaöl beispielsweise glätten Spliss, während Wildrosenöl sich um den richtigen Feuchtigkeitshaushalt Deiner Haarpracht kümmert. Je nachdem, ob Du unter spröden Haarspitzen, Frizz oder stumpfem Haar leidest, solltest Du zu unterschiedlichen Conditionern greifen. Passe Deine Wahl an die individuellen Bedürfnisse Deiner Haare an: Im Sommer leidest Du an fettigem Haar, im Winter trocknet es aber viel zu schnell aus? Dann variiere ab und zu zwischen verschiedenen Haarspülungen.

Conditioner für feines Haar

Bei dünnem, feinem Haar ist besondere Vorsicht geboten. Schließlich können sehr reichhaltige Conditioner, die sich für stark strapaziertes und angegriffenes Haar bestens eignen, bei feinem Haar einen gegenteiligen Effekt erzielen: Anstatt Volumen pur siehst Du beim Blick in den Spiegel nur beschwerte Strähnen, die noch trauriger wirken als vor der Haarwäsche. Von Wow-Effekt keine Spur! Wenn Du feines Haar hast, solltest Du lieber zu einer Haarspülung greifen, die Volumen verspricht, ohne dabei das Haar zu beschweren. Grüner Tee- oder Hopfen-Extrakte können helfen.

Conditioner für coloriertes Haar

Kupferrot, Platinblond oder Schneewittchenschwarz machen Spaß, doch durch den Färbeprozess ist koloriertes Haar meist in seiner Struktur angegriffen und hat an Feuchtigkeit eingebüßt. Hier ist es nicht verkehrt, zusätzlich zum Conditioner ab und zu einmal eine Haarkur speziell für koloriertes Haar zu benutzen. Für den Conditioner für koloriertes Haar gilt: Panthenol und Aprikosenöl schützen vor Farbverlust und verleihen Deinem Haar einen regelrechten Feuchtigkeits-Boost!

Haarspülung und Conditioner sind ein und dasselbe – so viel ist jetzt klar! Für die langfristige Haarpflege ist das Wundermittel unverzichtbar. Bei der Auswahl solltest Du auf die individuellen Bedürfnisse Deiner Haarpracht achten, je nach Inhaltsstoffen wird der Conditioner für Dich und Deine Haare zum Hitzeschutz, zum Durstlöscher, zum Kämmgehilfen oder zum Farbberater!

Bildquelle: Thinkstock/Goodluz

Kommentare (5)

  • goo3Chaez7u am 03.08.2016 um 16:43 Uhr

    Meine Meinung: Pro Naturals, die besten professionellen Produkte fuer Haar 💆💇

  • beautygirl46 am 27.10.2014 um 16:15 Uhr

    Ich habe eigentlich nie Conditioner benutzt, aber vor kurzem habe ich damit angefangen, weil meine Spitzen immer sehr trocken sind, aber mein Ansatz fettig. Jetzt habe ich aber das Gefühl, dass der Conditioner mein Haar beschwert und wie ein Film darauf liegt, sodass die Haare noch schneller fetten. Vielleicht benutze ich ja auch den falschen, aber ich habe jetzt schon mehrere Conditioner ausprobiert... das Gute ist, dass die Haare sich danach immer leichter durchkämmen lassen.

  • Frieda_Ben2013 am 07.10.2014 um 15:54 Uhr

    Ich benutze ein Teebaumshampoo, da ich zu fettigen Haaren neige. Wenn ich mir aber eine Spülung mit Öl einmassiere, sehen die Haare ja gleich wieder fettig aus...was kann ich da tun? Von der Jahreszeit ist das bei mir irgendwie unabhängig :(

  • obstfreundin am 11.08.2014 um 13:04 Uhr

    Ich benutze nie Conditioner und es hat meinen Haaren noch nicht sichtbar geschadet. Wenn sich die Haare einmal an Conditioner gewöhnt haben, dann brauchen sie ihn auch.

  • helloerdbeere am 08.07.2014 um 14:21 Uhr

    Man kann auch täglich Conditioner benutzten. Das Gerücht, dass das schädlich für die Haare ist, stimmt nicht.


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