Elektrisierte Haare

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Elektrisierte Haare: 10 hilfreiche Tipps

Katja Gajekam 06.02.2017 um 17:41 Uhr

Gehörst Du auch zu den Frauen, deren Haare gerade im Winter der Schwerkraft trotzen und einfach in alle Richtungen abstehen? Elektrisierte Haare können echt nerven. Was Du tun kannst, um Deine Mähne zu bändigen, erfährst Du hier!

Vor allem Frauen mit dünnem oder feinen Haar kennen das: Einmal Mütze oder Schal über den Kopf gezogen und schon stehen einem die Haare zu Berge. Diese haben sich elektrisch aufgeladen und sorgen für einen Look à la „Ich habe mir gerade mit einem Luftballon über die Haare gerieben“. Die Ursachen dafür können vielseitig sein, aber die gute Nachricht ist: Es ist nicht schwer, elektrisierte Haare in den Griff zu bekommen!

Fliegende Haare

Fliegende und elektrisierte Haare – ein Alptraum!

Ursachen für elektrisierte Haare

Aufgeladene und fliegende Haare treten vor allem im Winter auf. Das liegt ganz einfach daran, dass die Luft dann durch das ganze Heizen besonders trocken ist. Die Haare werden auf diese Weise selbst schneller ausgetrocknet und können sich so leichter elektrostatisch aufladen. Das passiert, wenn man zum Beispiel mit einem bestimmten Schuhmaterial über einen Teppich reibt oder synthetische Stoffe trägt. Genauso können sich die Haare aufladen, wenn sie mit einer Bürste oder einem Kamm aus Kunststoff in Berührung kommen. Sie geben dabei ihre negative Ladung an den jeweiligen Gegenstand ab und laden sich positiv auf – elektrisierte Haare sind also ein reines Produkt der Physik.

Was hilft gegen elektrisierte Haare?

Sofort-Hilfe:

  1. Glanzspray: Glanzsprays sind eigentlich dafür gedacht, Deinen Haaren nach dem Styling ein glänzendes und schimmerndes Finish zu verpassen. Doch ihre Inhaltsstoffe können auch gegen fliegende Haare helfen, da sie ihnen Feuchtigkeit spenden.
  2. Haare besprühen

    Bestimmte Sprays können Deine Haare bändigen.

    Creme: Verreibe einen kleinen Klecks Feuchtigkeitscreme in Deinen Handflächen und streiche damit leicht über Deine Haare. Diese sollten sofort wieder dort anliegen, wo sie hingehören. Doch Vorsicht, bei zu viel Creme kann Deine Mähne schnell fettig wirken.

  3. Anti-Static-Spray: Die Beauty-Industrie hat unsere Gebete erhört und schenkt uns Sprays, die direkt gegen elektrisierte Haare helfen sollen. Sie werden einfach aufs Haar gesprüht und bändigen sofort.
  4. Wasser: Befeuchte Deine Hände mit Wasser und halte sie wenige Zentimeter über Deine Haare. So können sich dieser wie von Zauberhand wieder ganz schnell entladen.
  5. Zopf tragen: Wenn erstmal gar nichts hilft, Du aber nicht weiter als Struwwelpeter rumlaufen willst, solltest Du Deine Haare flechten oder einen Zopf tragen.

Vorbeugende Tipps:

  1. Trockene Luft vermeiden: Das bedeutet nicht, dass Du die Heizung abstellen sollst. Lüfte einfach öfter zwischendurch und stelle bei sehr trockener Luft eine Schale Wasser an die Heizung, die für ein feuchteres Raumklima sorgt.
  2. Haarbürste und Föhn

    Verzichte auf Föhn und Plastikbürsten.

    Haarkur auftragen: Gönne Deinen Haaren regelmäßig eine ölhaltige Haarmaske, damit sie schön gepflegt werden (erfahre hier, wie Du Haarkuren ganz leicht selbst machen kannst). Auch ein feuchtigkeitsspendendes Shampoo kann helfen.

  3. Selten Haare föhnen: Föhne Deine Haare nur, wenn es unbedingt sein muss oder Du im Stress bist, denn die heiße Föhnluft trocknet das Haar aus.
  4. Kleidung aus Naturfasern tragen: Verzichte im Winter auf Kleidung aus Synthetik. Mit Baumwolle oder anderen Naturmaterialien fährst Du hier am sichersten.
  5. Verzichte auf Plastikbürsten: Wie Deine Kleidung sollten auch Deine Bürste oder Dein Kamm nicht aus Kunststoffen bestehen. Eine Holzbürste mit Naturborsten lädt Deine Haare weit weniger auf, als eine aus Plastik.

Wie Du siehst, lassen sich die Ursachen für fliegende und elektrisierte Haare schnell ausfindig machen und auch bekämpfen. Wenn Du Dich an den Großteil unserer Tipps hältst, sollte Dein haariges Problem bald der Vergangenheit angehören.

Bildquellen: iStock/Jasmina81, iStock/KoTourist, iStock/betyarlaca, iStock/IngaIvanova


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