Fliegende Haare
Christina Tobiasam 30.08.2017

Fliegende Haare: Was so romantisch nach einer wehenden Mähne im Wind klingt, ist leider ein echt lästiges Problem. Wir verraten dir, was du gegen statisch-aufgeladene Haare hilft!

Wie entstehen fliegende Haare?

Fliegende Haare ist die umgangssprachliche Bezeichnung für elektrisch aufgeladene Haare. Sie haben eine physikalische Ursache, denn sie entstehen durch Reibung. Reiben deine Haare an deinem liebsten Wollmantel, sammeln sich Ionen (also positiv geladene Teilchen) im Haar, die sich dann wiederum abstoßen und damit den verzausten Look verursachen. Provoziert werden fliegende Haare besonders in den kälteren Jahreszeiten durch die trockene Heizungsluft, da trockene Haare generell anfälliger für fliegende Haare sind.

Fliegende Haare Ursachen

Fliegende Haare kannst du ganz einfach vermeiden, indem du unsere Tipps befolgst.

Tipps gegen fliegende Haare

Da trägt man seinen neuen Lieblingspulli und will ihn stolz allen zeigen, doch die Haare machen einen Strich durch die Style-Rechnung und stehen in alle Richtungen ab. Damit dir das in Zukunft seltener passiert, haben wir ein paar wertvolle Tipps recherchiert:

#1 Kämmen statt bürsten

Wer viel mit fliegenden Haaren zu kämpfen hat, sollte die Bürste lieber bei Seite legen und auf einen möglichst grobzackigen Kamm wechseln. Die Reibung wird durch den großen Abstand zwischen den Zacken deutlich vermindert. Noch besser wird’s, wenn du statt Plastik auf einen Holz-Kamm umsteigst. Alle Bürsten-Fans, die partout nicht wechseln wollen, können sich eines kleinen Kniffs bedienen und ein Kosmetiktuch auf die Bürste legen, sodass die Borsten durchstechen. Durch den Zellstoff wird die elektrische Ladung deutlich gemindert.

#2 Feuchtigkeit

Trockenes und strapaziertes Haar ist der beste Nährboden für deine strubbelige Mähne. Also ist eine Extraportion Feuchtigkeitspflege gegen fliegende Haare nie verkehrt! Verwende dafür bei jeder Haarwäsche Shampoo und Conditioner und einmal die Woche auch eine Haarkur, die du entweder kaufst oder selber machen kannst. Wer die trockenen Haare trotz Pflege nicht loswird, kann sich noch an passenden Hausmitteln versuchen.

Hinweis: Deine Haarpflege sollte unbedingt ohne Alkohol sein. Andernfalls werden deine Haare ausgetrocknet und spröde.

#3 Föhnen mit Ionen

Wenn du noch keinen Ionen-Föhn zu Hause hast, wird es höchste Zeit, denn er bietet dir allerhand Vorteile. Er lässt deine Haare zum Beispiel schneller trocknen und ist gleichzeitig weniger strapaziös fürs Haar! Aber zurück zu unserem Thema: Auch eine elektrostatische Aufladung der Haare wird durch den Ionen-Föhn verhindert. Extra-Tipp: Abschließend noch einmal die Kaltstufe des Föhns benutzen. Das schützt zusätzlich vor dem Strubbel-Look! Wer nur einen herkömmlichen Föhn besitzt, sollte wenigstens Hitzeschutz-Spray vor dem Föhnen oder Benutzen eines Glätteisens verwenden – oder die Haare lufttrocknen.

#4 Haaröl

Nach dem Föhnen kannst du noch einen Klecks Haaröl benutzen. Das Öl verleiht deinem Haar nicht nur einen tollen Glanz, es spendet auch Feuchtigkeit, stärkt und beschwert die Haare, sodass sie dir nicht mehr zu Berge stehen. Wusstest du übrigens, dass man Haaröl auch selber machen kann? Wer unterwegs gerade kein Haaröl parat hat, kann übrigens als alternativen Helfer in der Not Handcreme verwenden.

#5 Trockner-Tücher

Zum Schluss ein echter Geheimtipp: Habt immer ein paar Trockner-Tücher griffbereit! Wieso das? Wenn man mit einem Trocknertuch über den Haaransatz und die Längen fährt, wird die elektrische Ladung aufgenommen und fliegende Haare sind passé!

Haarpflege-Fails: Das solltest du nicht mit deinen Haaren machen!

Du bist dir immer unsicher, wie du deine Haare am besten pflegen sollst? Wir verraten dir, was du in Zukunft lieber lassen solltest!

Diese 11 Fehler machen viele bei der Haarpflege!

Trockner-Tücher, Feuchtigkeitspflege (vor allem Haaröl), Kamm und Ionen-Föhn sind deine besten Freunde im Kampf gegen fliegende Haare. Gut zu wissen! Schließlich wollen wir auch im Herbst und im Winter mit schönen, glatten Haaren glänzen. Hast du schon einen unserer Tipps ausprobiert? Erzähl uns von deinen Erfahrungen in den Kommentaren.

Bildquelle: iStock/Tinatin1, Anetlanda

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