Für jeden Typ

Haarkur

Es ist immer dasselbe: Im Drogeriemarkt siehst Du vor lauter Haarpflegemitteln den Spliss nicht mehr und am Ende landet doch wieder der gleiche Conditioner auf Deiner Duschablage. Dabei kann die richtige Haarkur Wehwehchen wie trockene Spitzen oder fettende Kopfhaut kurieren. Wie das funktioniert? Ganz einfach, schick Deine Haare in Kur!

Bodyshop, dm, Rossmann oder Lush – jede Kette bietet mittlerweile ihre eigenen Haarkuren an (von günstig bis teuer ist alles dabei), aber welches Pflegemittel ist das richtige für die individuellen Bedürfnisse Deiner Haarpracht? Das hängt ganz von Deinem Haartyp ab: Hast Du eher trockene Haare, aber fettige Kopfhaut? Hast Du schuppige Kopfhaut, aber schnell fettendes Haar oder möchtest Du per Haarkur Spliss und Haarbruch zu Leibe rücken? Bevor Du Dich vorschnell oder aus den falschen Gründen (angenehmer Duft, ansprechende Verpackung, günstiger Preis) für das falsche Treatment entscheidest, lies Dir unsere Tipps durch. So findest Du beim nächsten Einkaufsbummel bestimmt die richtige Haarkur für Dich und Deine Haarpracht!

Haarkur für jeden Haartyp

Welche Haarkur hilft gegen welches Haar-Wehwehchen?

Ein Tipp vorneweg: Gute Haarkuren müssen nicht zwangsläufig teuer sein! Wie Berichte der Stiftung Warentest belegen, landen die Produkte von teuren Anbietern in Rankings nicht immer auf den vorderen Rängen. Im Gegenteil: Schon für weniger als einen Euro kannst Du Deinen Haaren auch mit No-name-Produkten etwas Gutes tun. Denn anstatt auf die Verpackung, kommt es vielmehr auf die Inhaltsstoffe der Haarkur an. Zudem solltest Du Dir vor der Anwendung bewusst machen, dass eine Haarkur nur kleine Schäden reparieren kann – vor allem verleiht sie Deinem Haar mehr Glanz und bessere Kämmbarkeit. Kuren sind jedoch kein Wundermittel gegen irreparable Schäden wie kaputte Haarspitzen oder schlimmen Schuppenbefall.

Hairstyling vs. Haircare: Die Haarkur muss es richten!

Dass das tägliche Hantieren mit Glätteisen, Lockenstab und Co. unseren Haaren nicht gerade gut tut, darüber sehen wir dem perfekten Styling zuliebe gerne hinweg. Doch wenn die Haarlängen plötzlich schlapp machen, ist das Geheule am Ende groß: Ausgetrocknete und brüchige Haarspitzen sowie Frizz sind die Folge, gegen die eine Haarkur helfen soll. Denn die Treatments, die zwischen 3 und 30 Minuten einwirken müssen, überziehen die Haarstruktur mit einer glättenden – und glänzenden – Schutzschicht, die durch Hitze, Chemikalien (wie z. Bsp. in Haarfärbemitteln) oder Stylinghelfer wie Lockenwickler und Bürste beschädigt werden kann. Halte Dich bei der Anwendung unbedingt an die Packungshinweise, denn gut gemeint ist nicht auch immer gleich gut gemacht.

Haarkur für trockenes und brüchiges Haar

Ausgetrocknetem Haar, das sichtbar unter täglichen Fön- und Glättsessions leidet, hilfst Du am besten mit einer Haarkur aus reinem Öl, wie Sheabutter-, Argan- oder Olivenöl. Auch eine Haarkur auf Honigbasis tut brüchigem, trockenem Haar gut. Die Wirkstoffe dringen tief in die einzelnen Haare ein und bauen sie von innen wieder auf. Durch die Anwendung bekommt Deine Haarpracht deutlich mehr Glanz, Elastizität und Sprungkraft.

Haarkur für schnell fettendes Haar

Fettigem Haar solltest Du nicht auch noch mit fettigen Ölen begegnen, daher wähle bei diesem Haar-Wehwehchen lieber eine Haarkur mit Kamillenextrakt oder auf Basis ätherischer Öle. Die entspannen die Kopfhaut und regulieren deren Talgproduktion. Auch selbst gemischte Haarkuren aus mit Honig, Zitrone und Joghurt können gegen schnell fettende Haare helfen.

Haarkur für splissiges Haar

Gegen sich spaltende Haarspitzen helfen angeblich spezielle Treatments mit Oliven-, Kokos- oder Avocadoöl. Dennoch sind einige Experten der Meinung, dass Haarkuren gegen Spliss nichts als Haarspalterei sind. Ob die Haarkur wirklich helfen kann, oder ob bei ausgeprägtem Spliss kein Weg an der gefürchteten Haarschneideschere vorbei führt, kannst Du letztlich nur im Selbsttest herausfinden. Bevor Du Dich aber von Deinen geliebten Längen trennen musst, darfst Du die eine oder andere Haarkur ruhig ausprobieren. Ein wenig Extrapflege hat schließlich noch niemandem geschadet!

Mit diesen Empfehlungen für die richtige Haarkur steht dem Verwöhnprogramm für Deine Haare nichts mehr im Wege. Je nachdem, wie angegriffen Deine Haarstruktur wirklich ist, gibt es unterschiedliche Inhaltsstoffe und Treatments. Weniger belastete Haare geraten dabei schneller wieder ins Gleichgewicht als stark beschädigte, soviel steht fest. Eine Haarkur kann Dir vor allem dann helfen, wenn Du beim Kauf auf die richtigen Inhaltsstoffe achtest oder – noch besser – sie gleich selber zusammen mischst…

Bildquelle: iStock/Central IT Alliance

Kommentare (3)

  • citygirl33 am 15.06.2015 um 15:30 Uhr

    Wenn die Spitzen wirklich kaputt oder gespalten sind, hilft auch keine Haarkur mehr. Dann müssen die Spitzen ab!

  • luxibaer am 11.06.2015 um 15:05 Uhr

    Ich benutze regelmäßig eine 85-Cent Haarkur von Balea und habe sonst keine Probleme mit den Haaren. Also vielleicht alle vier Wochen mal. Zu oft sollte man Haarkuren auch nicht nehmen, weil die Haare sonst dünn werden können.

  • msalright am 09.06.2015 um 14:58 Uhr

    Eine Haarkur zu benutzen ist auf jeden Fall besser als bei jeder Wäsche eine Spülung. Das sagt zumindest immer meine Friseurin!


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