Föhnen & Glätten

Hitzeschutz fürs Haar: 6 Tipps und Tricks

Susanne Falleram 26.04.2016 um 12:05 Uhr

Unsere Haare werden regelmäßig so einigen Strapazen ausgesetzt, vor allem dann, wenn es ans tägliche Styling geht. Vielleicht gehörst Du auch zu denjenigen, die täglich, oder zumindest mehrmals die Woche, mit Föhn, Glätteisen und Lockenstab hantieren. Wenn das so ist, dann solltest Du auf einen guten Hitzeschutz nicht verzichten. Warum das so ist und wie Du Deine Haare am besten schützt, erfährst Du hier.

Wer wünscht sich nicht ab und zu glatte Haare, mehr Volumen oder einen großartigen Lockenschopf? Wo die Natur vielleicht nicht ganz mitspielt, helfen wir dann gerne mit gewissen Gerätschaften wie dem geliebten Glätteisen nach. All jene funktionieren jedoch mit etwas, das unserem Haar auf Dauer nicht ganz gefällt: Hitze. Diese hat es nämlich ganz schön in sich, und das nicht nur im positiven Sinne, dass unsere Frisur dann so sitzt, wie wir es gern hätten. Deshalb müssen wir dafür sorgen, dass wir um unseren Schopf einen Schutz aufbauen, damit dieser auf Dauer nicht zu Schaden kommt.

Hitzeschutz

Achtung, Hitzefalle: Ohne Hitzeschutz sollten die Haare nicht mit Glätteisen und Co. bearbeitet werden

Warum ist ein Hitzeschutz nötig?

Bis zu 220 Grad heiß kann ein Glätteisen oder Lockenstab werden. Das sind selbst im Backofen Temperaturen, die nicht jedes Gericht so einfach aushält. Wenn diese auf die feinen Haare auf unseren Köpfen trifft, kann dementsprechend ein großer Schaden entstehen. Die empfindliche Struktur wird durch die starke Hitzebelastung angegriffen und ausgetrocknet. Dadurch werden die Haare auf Dauer nicht nur trocken wie Stroh, sondern können auch an den Enden Spliss entwickeln und sogar abbrechen. Der Friseurbesuch ist dann unvermeidlich, ebenso wie die schmerzliche Trennung von einem guten Stück Deiner Mähne. Damit Dir das erspart bleibt, solltest Du ein breit angelegtes Hitzeschutz-Programm auffahren.

6 Tipps und Tricks für den Hitzeschutz der Haare

  • Ein passendes Hitzeschutzspray für den eigenen Haartyp finden: Ob man von Natur aus schon trockene Haare hat, ob man zu Spliss neigt oder ob man kräftige, gesunde Haare hat, ein Hitzeschutzspray sollte vor der Prozedur immer aufgesprüht werden. Dieses enthält gewisse Inhaltsstoffe, die sich schützend um die äußere Schuppenschicht der Haare legen und sie somit vor Hitzeeinwirkungen schützen. Wer seine Haare also gesund halten will, sollte hierauf vorher nicht verzichten. Eine große Auswahl an Hitzeschutzsprays findest Du zum Beispiel auf Amazon.
  • Glätteisen und Co. nicht auf nassen Haaren anwenden: Geht es dann ans Föhnen oder Glätten selbst, solltest Du darauf achten, dass Deine Haare auch wirklich komplett getrocknet sind. Im feuchten Zustand sind die Haare nämlich besonders empfindlich und brechen viel leichter ab. Mit der Hitze also dringend warten!
  • Regelmäßig Haarkuren und -öle verwenden: Nicht nur der kurzfristige Hitzeschutz ist ein Muss, auch auf längere Sicht sollte man seine Haare regelmäßig mit Feuchtigkeit und Nährstoffen versorgen. So gibt man ihnen die Elastizität und den Glanz zurück, den sie durch Glättungsaktionen verloren haben. Regelmäßig Conditioner, Kuren und Haaröle verwenden ist also ein Muss.
  • Das richtige Gerät: Bei Glätteisen und Lockenstab sollte man darauf achten, dass die Platten beziehungsweise der Stab aus einem beschichteten Material wie Keramik sind. Diese verteilen die Hitze besser und gleiten besser durchs Haar, sodass sie die Struktur nicht verletzen. Keramikglätteisen kannst Du auf Amazon kaufen.
  • Hitze herunterdrehen: Ob beim Föhn oder den anderen Geräten – nicht auf volle Hitze drehen! So hohe Temperaturen sind in den meisten Fällen gar nicht nötig und schaden den Haaren nur unnötig. Teste selbst einmal aus, bei welcher Temperatur Deine Haare noch nach Wunsch gestylt werden. Du wirst sehen: Weniger Hitze ist oftmals mehr.
  • Nicht täglich der Hitze aussetzen: Der beste Hitzeschutz ist immer noch, Hitze so selten wie möglich an die Haare zu lassen. Jeden Tag die Haare auf diese Weise zu stylen rächt sich irgendwann. Spare Dir das Ganze lieber für besondere Anlässe auf.

Bildquelle: iStock/gpointstudio

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