Gesunde Kopfhaut

So wirst Du Schuppen los

Leise rieselt der Schnee… aber doch bitte nicht die Schuppen! Egal wie Du es auch drehst und wendest, Schuppen lassen einfach jeden noch so glamourösen Look ungepflegt aussehen und nagen so natürlich täglich am Selbstvertrauen. Schluss mit Schuppen: Mit diesen Tipps und Tricks erklärst Du ihnen den Krieg!

Du hast ein Date mit Deinem Traummann, ihr steht am Brunnen im Park und Du spürst, dass er Dich gleich das erste Mal küssen wird. Ein Windstoß weht durch Dein Haar und die ganze Romantik ist im Eimer, denn alles was Du jetzt noch denkst ist:„Verdammt, jetzt bemerkt er sicher meine Schuppen!” Es ist ganz normal, unsicher zu sein, wenn man unter Schuppen leidet – aber auch endlich an der Zeit, diesem Leiden ein Ende zu bereiten. Erfahre, wie die lästigen Schuppen entstehen und wie Du sie schnell wieder loswirst!

Was sind die Ursachen für Schuppen?

Schuppen können viele Ursachen haben. Die meisten Schuppen sind harmlos und eben einfach nur störend, aber nicht mehr. Es gibt aber welche, die auf ernsthafte Erkrankungen der Kopfhaut hindeuten und unbedingt behandelt werden müssen. Ganz „normale“ Kopfschuppen kommen am häufigsten vor. Sie sind zwar unschön, in der Regel aber harmlos. Sie können durch ein Zusammenspiel verschiedener Faktoren ausgelöst werden, die das Milieu auf der Kopfhaut verändern und an sich harmlosen Pilzen so ermöglichen, sich stark zu vermehren. In Konstalltion mit anderen Faktoren können aber auch „normale“ Schuppen lästig werden.

Schuppen können zur Last für Deine Haare werden

Schuppen sind alles andere als schön

Leidest Du zum Beispiel an schnell fettendem Haar, produzieren die Talgdrüsen der Kopfhaut zuviel Hautfett. Dadurch wird das Wachstum von Hautpilzen begünstigt und diese Pilze beschleunigen wiederum die Erneuerung der Hautzellen. Die alten und abgestorbenen Hautzellen verkleben mit dem Hautfett zu den Schuppen, die Du dann auf Deinem Kopf oder Deiner Kleidung findest. Aber auch zu trockene und juckende Kopfhaut kann ein Grund für die vermehrte Bildung von Schuppen sein. Denn fehlt den Hautschuppen das nötige Fett, sterben sie schneller ab und lösen sich somit von der Kopfhaut. Es gibt auch Theorien, dass Schuppen genetisch bedingt sein können. In vielen Familien leiden alle kollektiv unter Schuppen, was die Vermutung nahe legt, dass auch erbliche Faktoren beim vermehrten Auftreten eine Rolle spielen könnten. Wissenschaftlich belegt werden konnte diese Theorie bisher aber noch nicht.

Stressfaktor Schuppen

Was mittlerweile hingegen bewiesen ist: Stress ist definitiv eine Ursache von Schuppen. Durch psychischen Druck, Stress und ständige Anspannung wird die natürliche Schutzschicht der Haut gestört und Hautpilze können sich so rasend schnell vermehren und zu Schuppen führen. Solltest Du nur im Winter mit Schuppen zu kämpfen haben: Jahreszeitbedingte Schuppen sind kein Zufall. Der ständige Wechsel zwischen kalter Winterluft und trockener Heizungsluft irritiert die Kopfhaut und führt dadurch zu Schuppen. Aber auch falsche oder zu viel Pflege kann Deiner Kopfhaut schaden. Du denkst, Du kannst Deine Haare gar nicht genug pflegen? Falsch gedacht, denn gerade zu häufiges Haarewaschen und der Cocktail aus unterschiedlichen Pflege und Stylingprodukten reizt die Kopfhaut und zerstört ihr natürliches Gleichgewicht. Gerade Shampoos gegen fettiges Haar sind oft kontraproduktiv, da sie die Kopfhaut austrocknen und die Talgdrüsen dadurch erst recht zu übermäßiger Talgproduktion anregen. Genauso sind Bürsten mit Metall- oder harten Plastikborsten schädlich für Dein Haar und mit verantwortlich für das vermehrte Auftreten von Schuppen.

Krankheitsbedingte Schuppen

Schuppen, die aufgrund von Erkrankungen der Kopfhaut entstehen, müssen in jedem Fall behandelt werden. Wenn Du vermutest, Deine Schuppen könnten auf eine Erkrankung hindeuten, solltest Du umgehend einen Dermatologen aufsuchen. Symptome für krankheitsbedingte Schuppen sind beispielsweise stark juckende Kopfhaut, Rötungen, festklebende Schuppen, Nässe, Schwellungen und Krusten auf der Kopfhaut. Die wichtigsten Beispiele für krankheitsbedingte Schuppen sind:

1. Seborrhoisches Ekzem

Gelbliche, fettige und besonders große Schuppen deuten auf das Seborrhoische Ekzem hin, bei dem die Talgdrüsenproduktion stark erhöht ist.

2. Pilzerkrankung

Manche Pilze sind ganz normal und auf jeder Kopfhaut zu finden. Leidest Du neben den Schuppen aber auch an einem starken Juckreiz, kann eine krankhafte Pilzinfektion vorliegen, die medizinisch behandelt werden muss.

3. Schuppenflechte

Bei einer Schuppenflechte ist die Kopfhaut rötlich geschwollen und die Schuppen sind klein und weiß, fast wie feine Späne.

4. Neurodermitis

Befällt die Hautkrankheit Neurodermitis die Kopfhaut, trocknet diese extrem aus und lässt die Hautschuppen dadurch vermehrt absterben und vom Kopf rieseln.

5. Allergien

Schuppen und Rötungen der Kopfhaut können auch durch Allergien ausgelöst werden. Dann heißt es herauszufinden, wogegen Du allergisch bist und diesen Allergieauslöser in Zukunft möglichst zu meiden.

Wie wirst Du Schuppen wieder los?

Die Behandlung von Schuppen richtet sich nach den Ursachen. Leidest Du an trockener Kopfhaut, musst Du die Sache anders angehen, als bei fettiger Kopfhaut und Schuppen. Hast Du generell eher trockene Kopfhaut solltest Du ein mildes Shampoo ohne Silikone verwenden, um die Schuppen in den Griff zu bekommen und Deine Kopfhaut zu beruhigen. Super ist auch eine nächtliche Öl-Kur. Träufle vor dem Schlafengehen einfach ein paar Tropfen Olivenöl mit einer Pipette auf Deine Kopfhaut und lass es über Nacht einwirken. Es empfiehlt sich während des Schlafens ein Handtuch unter den Kopf zu legen – Dein Kissenbezug wäre Dir da sicher dankbar. Am nächsten Morgen wäschst Du das Olivenöl einfach mit einem milden Shampoo wieder aus. Diese kleine Beauty Kur kannst Du ohne Bedenken einmal wöchentlich anwenden. Bei fettiger Kopfhaut hilft das gute alte Anti Schuppen Shampoo immer noch am besten. Achte beim Kauf darauf, dass das Anti Schuppen Shampoo nicht zu aggressiv ist und die Kopfhaut nicht zu sehr austrocknet, sonst können durch die Reizung leicht neue Schuppen entstehen. Damit sich diese auch wirklich von den Haaren lösen, solltest du das Shampoo ein bis zwei Minuten einwirken lassen, bevor Du es wieder ausspülst.

Schuppen nerven und machen unsicher. Da niemand gerne das ganze Jahr über mit einer Mütze auf dem Kopf herumläuft, solltest Du den Schuppen die Stirn bieten. Bekommst Du sie selbst nicht in den Griff, suche einen Hautarzt auf – vielleicht steckt ja hinter Deinem schuppigen Problem doch eine Erkrankung, die Du unbedingt behandeln lassen solltest.

Bildquelle: Dreamstime / Pe3ak

Kommentare (4)

  • windspiel23 am 27.10.2014 um 16:31 Uhr

    Ich hatte mal eine Freundin und die hatte so XXL-Schuppen. Das war schon ziemlich ekelhaft, da hat sich durch die Schuppen die ganze Haut abgelöst. Wenn ich es mir recht überlege waren das vielleicht gar keine Schuppen, sondern eher Schuppen-Flechte oder Neurodermitis oder so... Jedenfalls sollte man schnell was gegen Schuppen machen, bevor es immer mehr wird.

  • Sunnyday2014 am 23.04.2014 um 15:41 Uhr

    Bei mir treten Schuppen phasenweise auf. Ich glaube das hat auch mit dem Wetter zu tun. Manchmal habe ich voll viele Schuppen und plötzlich weniger. Komisch irgendwie.

  • iloveshopping am 01.08.2013 um 09:28 Uhr

    ich bin auch froh, dass ich keine Schuppen habe! Aber meine beste Freundin leidet da total drunter, die arme. Vielleicht helfen ihr die Tipps von hier.

  • sunnyangel91 am 11.07.2013 um 07:10 Uhr

    ich hab einglück keine probleme damit


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