young woman portrait with long wild hair
Jessica Tomalaam 07.12.2016

Gehörst auch Du zu den Menschen, die ständig zerzauste Haare haben, obwohl Du bereits mit Glätteisen, Rundbürste und Stylingprodukten versuchst, das Beste herauszuholen? Eine Studie der Universität Bonn hat herausgefunden, dass die Ursache dafür einfach unsere Gene sind und wir da eigentlich gar nichts gegen tun können.

Manchmal können wir Bürste und Föhn auch einfach in der Schublade lassen, denn bei manchen Haartypen hilft kein Stylingprogramm fürs Haare glätten, wie das Institut der Humangenetik der Universität Bonn in Zusammenarbeit mit der Universität Toulouse herausgefunden hat. Denn obwohl sich “Struwwelpeter”-Haare im voranschreitenden Alter meist noch legen, gibt es trotzdem einige Erwachsene, die nichts gegen zerzauste Haare tun können. Gerade Menschen mit extrem krausen, trockenen und meist hellblonden Haaren mit charakteristischem Glanz sind oft von diesem Phänomen betroffen.

Lange war über die Ursachen nichts bekannt, bis die Universität Bonn sich der Untersuchung dieses Phänomens in einer Studie annahm. Das Ergebnis: Schuld sind wohl veränderte Gene. Die Quervernetzung der Haar-Proteine ist bei den Betroffenen gestört und das führt eben zu den Krissel-Haaren. Ein Risiko für unsere Gesundheit, wie bei manch anderen Haar-Anomalien ist das allerdings nicht, meint Professor Dr. Regina Betz, Leiterin der Studie. Die unkämmbaren Haare seien zwar oft lästig und möglicherweise auch eine psychische Belastung, aber ansonsten müssten sich Betroffene keine Sorgen machen.

Bildquelle: iStock/Persians


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