Haaransatz kaschieren

Farbunterschiede

Haaransatz kaschieren: 7 Wege, wie es klappt!

Susanne Falleram 08.08.2016 um 15:10 Uhr

Schon nach kurzer Zeit sehen frisch gefärbte Haare dank wachsendem Haaransatz gar nicht mehr so frisch aus. Weil nicht jeder in einem solchen Fall sofort zum Friseur rennen will oder kann, braucht man andere Methoden, mit denen man den Haaransatz kaschieren kann. Welche Ideen Deine Frisur bis zum nächsten Nachfärbe-Termin retten, siehst Du hier.

Ein Haaransatz ist das Beauty-Dilemma, das man auf sich nehmen muss, wenn man seinen Haaren einen komplett neuen Anstrich verpassen will. Eine Coloration, die der Naturhaarfarbe nicht im Geringsten gleicht, sorgt nämlich leider dafür, dass der Farbunterschied beim Nachwachsen der Haare nur allzu deutlich ist. Und das sieht leider weder bei heller gefärbten Brünetten noch bei dunkler gefärbten Blondinen gut aus. Was also tun, wenn der Ansatz langsam aber sicher zu sehen ist, man mit dem Friseurbesuch aber noch etwas warten muss oder will? Zum Glück lässt sich ein Haaransatz kaschieren.

Ansatz kaschieren

Ein Ansatz fällt mit ein paar Tricks nicht direkt ins Auge. Wie Du einen Haaransatz kaschieren kannst? Mit diesem einfachen Tricks!

Haaransatz kaschieren: 7 Tricks, die SOFORT helfen

1. Die Haare messy stylen = Haaransatz kaschieren mit der richtigen Frisur

Je akkurater ein Hairstyle ausfällt und je gerader ein Scheitel gezogen ist, desto deutlicher sieht man natürlich den Ansatz. Wenn Du also etwas schummeln willst, solltest Du die Frisur so undone und messy lassen wie möglich. Auch ein paar Wellen oder Locken können helfen, vom Haaransatz abzulenken. Sie verleihen dem Haar mehr Textur, der Ansatz verschwimmt optisch. Mit einem Trockenshampoo und Haarpuder wird zudem nicht nur das Volumen und die Textur verstärkt, sondern auch einem fettigen Ansatz entgegengewirkt, denn auch der macht die nachwachsende Naturhaarfarbe besonders stark sichtbar. Wie Du Dir ganz schnell eine Lockenmähne stylst, siehst Du hier.

2. Einen Pony schneiden

Diese Methode ist etwas drastischer, aber garantiert effektiv. Damit man den Ansatz über der Stirn nicht direkt sieht, kannst Du Dir auch einen Pony schneiden (lassen). So wird der sichtbare Teil ein Stück nach oben verlagert, während er direkt an der Stirn von einer Schicht Haare verdeckt wird. Verstecken für Profis!

3. Ein Haarband um den Kopf schlingen

Wie man den Haaransatz nicht nur kaschieren, sondern kurzerhand komplett verschwinden lassen kann? Mit einem Haarband! Das Accessoire ist das ideale Beauty-Helferlein, um unschöne Farbübergänge zu verstecken. Einfach so um den Kopf legen oder schnüren, dass das Kopftuch nur die Längen zum Vorschein bringt. Auch, wenn das Band den Ansatz nicht komplett verdeckt, lenkt ein Haaraccessoire die Aufmerksamkeit klar auf sich und somit weg vom störenden Ansatz. Je stärker allerdings der Ansatz ist, desto breiter sollte auch das Haarband oder der Haarreif ausfallen. Lass Dich beim Stylen einer solchen Frisur am besten von den Looks der 50er- und 60er-Jahre inspirieren.

4. Ansatzspray auf die Haare sprühen

Es gibt spezielle Ansatzsprays, die Farbpigmente, aber kein Ammoniak enthalten. Somit legt sich ein Farbfilm über den Ansatz und zaubert so ein gleichmäßiges Farbergebnis – zumindest bis zur nächsten Haarwäsche, denn länger ist die Farbe des Sprays nicht haltbar. Doch immerhin kann man so genau die Stellen kaschieren, die sonst sofort ins Auge fallen würden. Einmal über den Scheitel gesprüht, fertig! Ein solches Kaschierspray rettet Dich clever bis zum nächsten Friseurtermin.

Haaransatz

Verschiedene Haarprodukte können helfen, einen Ansatz zu kaschieren

5. Farbpuder verwenden

Ähnlich funktioniert das Haaransatz kaschieren auch mit einem Farbpuder. Dieses wird ähnlich wie Lidschatten mit einem Pinsel auf die ersten Millimeter oder Zentimeter am Scheitel gestrichen und getupft, bis der Übergang verschwunden ist. Auch das Puder lässt sich ganz leicht wieder aus den Haaren waschen. Das Scheitelpuder für den Haaransatz kannst Du auch einfach in der Handtasche mit Dir herumtragen, für den gelegentlichen Neuanstrich.

6. Farbe mit Haarmascara auftuschen

Ja, es gibt tatsächlich eine spezielle Mascara für den Ansatz. Mit der Haartusche fährt man den unliebsamen Haaransatz entlang und färbt ihn so temporär ein. Einen hellen bzw. blonden Ansatz kaschieren, das gelingt Dir hiermit besonders gut. Einen dunklen Ansatz kaschieren könntest Du zwar auch, möglicherweise wirkt das Ergebnis dann jedoch nicht so natürlich. Diese Variante eignet sich auch für die Grauhaarabdeckung, da die Haare von den flüssigen Farbpigmenten umschlossen werden. Eine Haarmascara bekommst Du ebenfalls online.

7. Eine Schaumfestiger-Tönung oder einen Kolorationsstift benutzen

Wenn man eh gerade Schaumfestiger auf dem Kopf verteilt, kann man mit diesem auch gleich für eine harmonische Farbe sorgen. Man muss ihn nicht auswaschen, sondern verteilt ihn (am besten mit Plastik-Handschuhen, um ein Abfärben auf die Hände zu verhindern) ganz normal wie die farblose Styling-Variante auf feuchtem Haar am Ansatz. Dann föhnt man die Haare wie gewohnt zurecht. Auch diese Art der Tönung ist natürlich nur temporär, verzögert aber gut die Zeit bis zur nächsten richtigen Coloration.

Apropos: Es gibt auch Kolorationsstifte, mit denen Du Dir im Handumdrehen selbst den Ansatz färben kannst, wenn er Dich dann doch zu sehr stört. Die Stifte sind mit einem Pinselaufsatz versehen. Die Kolorationsfarbe wird dann durch leichtes Pumpen nach oben gedrückt und kann somit ganz einfach, präzise und ohne Schmiererei am Ansatz aufgetragen werden. Wie es der Name bereits verrät, handelt es sich bei der Farbe dieser Stifte um Kolorationen. Diese sind in unterschiedlichen Nuancen erhältlich und somit eine durchaus sinnvolle Anschaffung, wenn man so ganz und gar nicht mit einem Ansatz leben möchte.

Einen Haaransatz kaschieren, das klappt auf die unterschiedlichsten Arten und Weisen. Ob Du einen bestimmten Hairstyle, ein Haar-Accessoire oder ein spezielles Stylingprodukt zum Verbergen des dunklen Ansatzes bevorzugt, liegt ganz bei Dir. Die Auswahl ist groß!

Bildquellen: Getty Images/Christian Vierig, iStock/Kwangmoozaa


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