Fake Pony
Susanne Falleram 23.01.2017

Frei nach Shakespeare hast du sicher auch schon mal vor dem Spiegel gestanden, deine Haare betrachtet und dir gedacht: Pony oder kein Pony, das ist hier die Frage! Der Schritt (und Schnitt) will gut überlegt sein, denn einmal gemacht, dauert es eine ganze Weile, bis der kleine Gesichtsvorhang wieder herausgewachsen ist. Wenn du dir nicht sicher bist, ob du den dauerhaften, neuen Haarschnitt willst, dann kannst du es auch mal mit dieser Alternative versuchen: Einem Fake Pony, auch Fake Bangs genannt.

Fake Pony

Pssst, ist ja gar nicht echt! Das sieht man einem gut gemachten Fake Pony aber nicht an.

Anleitung: So zauberst du dir einen Fake Pony

Einen Pony, wann immer du es willst? Die temporäre Typveränderung ist mit diesem einfachen Stylingtrick für lange Haare kein Problem. Alles, was du brauchst, sind:

  • eine Bürste
  • ein Kamm mit dünnem Stiel
  • ein paar große Haarklammern
  • eine Handvoll Bobby Pins

Föhne deine Haare am besten vorher glatt, damit es einfach geht. Los geht’s mit dem Fake-Pony-Styling:

Fake Bangs

Nur ein paar Haarklammern, schon sitzt der Fake Pony!

  1. Kämme deine Haare gut durch und teile dir mit Hilfe des Kamms (oder deiner Finger) die Frontpartie deines Schopfes direkt an der Stirn bis hin zur Mitte des Kopfes ab.
  2. Stecke deine restlichen Haare mit den Haarklammern weg, sodass sie dir beim Haarstyling nicht im Weg sind.
  3. Schnappe dir die abgeteilten Haare, kämme sie nach oben und halte sie nun gut in einer Hand fest. Mit länglichen Haarklammern kannst du die dicke Strähne noch besser bündeln. Jetzt kannst du dir mit den Haarenden einen Pony einfach so legen, wie er dir am besten gefällt. Ob seitlich oder gerade: Probiere einfach ein bisschen herum.
  4. Bist du zufrieden, kommen die Bobby Pins zum Einsatz. Mit den Haarnadeln steckst du deinen Fake Pony jetzt auf dem Kopf fest.
  5. Um die Klammern sowie die kleine Welle, die deine Haare jetzt am Oberkopf dank deiner Haarlänge schlagen, zu verstecken, toupierst du deine restlichen Haare etwas an und drehst dir dann einen Messy Bun über der Befestigungsstelle der Fake-Pony-Strähne. Alles gut fixieren, fertig!

Eine weitere Trick-Frisur für Unsichere: So machst du dir Fake-Dreadlocks!

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Hier kannst du dir im Video nochmal Schritt für Schritt ansehen, wie dir die Fake Bangs gelingen:

Hast Du etwa schulterlange Haare bzw. einen Clavi Cut, dann kannst Du den Fake Pony auch einfach mit einem hohen Ponytail kreieren:

Für Faule (und Frauen mit kurzen Haaren): Fake Bangs einfach kaufen

Theoretisch könntest du dir auch mit einem Long Bob noch einen Fake Pony nach den gerade gezeigten Anleitungen machen. Dann könnte es jedoch sein, dass du keinen langen, dichten Pony, sondern höchstens noch einen kurzen Mikro-Pony zu Stande bekommst. Der ist zwar laut der Frisuren-Trends 2017 ziemlich angesagt, aber nicht jedermanns Sache.

Möchtest du trotzdem mit einem Pony experimentieren, dann besteht für dich die Möglichkeit, ein Pony-Haarteil einfach zu kaufen. Dieses hat in der Regel integrierte Haarklammern bzw. kleine Kämme, sodass Du den Pony auf deinem Kopf ganz einfach befestigen kannst. Behandelst du das Haarteil pfleglich, hast du mit ihm lange deinen Spaß und kannst dir süße Pony-Frisuren zaubern.

Achte nur darauf, dass du einen Faux-Pony erwischst, der exakt deine Haarfarbe hat und am besten aus echtem Haar ist. Alles andere würde den kleinen, künstlichen Frisuren-Schwindel schnell auffliegen lassen.

Der Fake-Pony ist perfekt, wenn du dir nicht sicher bist, ob eine Pony-Frisur dir steht. Doch wie sieht es mit anderen Frisuren aus? Steht dir ein Bob oder vielleicht ein cooler Pixie Cut? In unserem Test erfährst du, welche Frisur am besten zu dir passt!

Jetzt weißt du, wie einfach man einen Fake Pony machen kann! Und selbst diejenigen, die einen Kurzhaarschnitt haben oder sich für das Frisuren-Styling als zu grobmotorisch einschätzen, können den Pony-Look immer noch mit einem Haarteil imitieren. Und hast du den Style eine Weile getragen, kannst du ja immer noch entscheiden: Echter Pony oder lieber doch nicht?

Bildquellen: iStock/egorr, iStock/PavelKriuchkov, iStock/iofoto

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