Pro & Contra

Glättbürste: Was kann das neue Beautytool?

Diana Heuschkelam 12.04.2016 um 14:19 Uhr

Bürste und Glätteisen in einem? Klingt erst einmal vielversprechend! Genau das soll das neue Hairstylingtool namens Glättbürste bieten. Wir sagen Dir, was die elektrischen Bürsten drauf haben, wie Du sie benutzt und wo ihre Nachteile liegen!

Immer mehr Hersteller von Stylingtools bringen zurzeit ihre eigene Glättbürste auf den Markt. Die elektrischen Bürsten sollen Frizz reduzieren und gewelltes Haar glatt und geschmeidig machen. Dabei sollen sie vor allen Dingen handlich sein, denn während Du beim Frisieren mit einem normalen Glätteisen auch noch die Bürste in der anderen Hand koordinieren musst, sollen Glättbürsten dieses Multitasking überflüssig machen.

So benutzt Du eine Glättbürste

Das Glätten der Haare mit den elektrischen 2in1-Bürsten funktioniert kinderleicht. Wie man es schon vom Glätteisen gewöhnt ist, müssen die Haare allerdings schon vor der Benutzung einer Glättbürste vollkommen trocken sein. Hast Du sehr dickes Haar, unterteile es vor dem Bürsten in mehrere kleine Partien, die Du einzeln und mit mehreren, langsamen Bürstenstrichen, durchkämmst. Dadurch stellst Du sicher, dass Deine Haare gleichmäßig glatt werden. Da viele der Bürsten sich auf eine Temperatur von über 200 Grad erwärmen können, solltest Du, wie Du es auch vom normalen Glätten gewöhnt bist, vorher einen Hitzeschutz in Dein Haar geben.

Glättbürste: Vor- und Nachtteile

Vorteil: Einige Modelle funktionieren kabellos, wodurch sie gut transportabel und unterwegs benutzbar sind. Man sollte sie allerdings vollständig abkühlen lassen, bevor man sie zurück in die Handtasche steckt.

Vorteil: Oft ist an diesen Bürsten noch eine Vorrichtung angebracht, die Ionen in die Luft abgibt und dadurch elektrische Haare wieder neutralisiert, damit sie an Ort und Stelle bleiben, anstatt in der Gegend herumzufliegen.

Vorteil: Besonders toll sind Glättbürsten, wenn Du Dir die Haare eigentlich schon morgens gestylt hattest und Du abends, zum Beispiel vor dem Ausgehen, Deinen Look noch einmal auffrischen möchtest. Einfach mit der warmen Bürste durch die Haare fahren und schon glänzen sie und fühlen sich super weich an!

Nachteil: Beim Kämmen mit Glättbürsten fehlt der Druck, der entsteht, wenn man die zwei Platten eines Glätteisens aufeinander drückt. Diesen Druck benötigen aber vor allem stark wellige Haare um vollständig glatt zu werden..

Nachteil: Durch die einseitige Wärmezufuhr können die Bürsten häufig auch nicht die Temperatur entwickeln, die zum Glätten von stark gewelltem und krausem Haar nötig wäre.

Wie viel kostet eine Glättbürste?

Gute Glättbürsten findest Du schon für etwa 30 bis 50 Euro. Die kabellose Braun Satin Hair 7 funktioniert mit eingebauter Ionen-Technologie und kostet um die 40 Euro. Der Essential Care Airstyler von Philips funktioniert zwar nicht kabellos, wartet dafür aber mit vier austauschbaren Aufsätzen auf und kostet etwa 30 Euro (gibt es auch als Pro-Version, mit einem weiteren Aufsatz und Thermo Protect-Funktion). Der Anti Static Hairstyler von ACEVIVI kostet ebenfalls etwa 30 Euro und verspricht effizientes und schnelles Haarstyling trotz einer geringen Betriebstemperatur, die die Haare schont.

Unser Fazit: Glättbürsten verleihen Deinem Haar einen seidigen Glanz und machen sie angenehm geschmeidig. Für starke Locken oder krauses Haar scheinen die meisten Glättbürsten nicht unbedingt geeignet zu sein – zumindest nicht, um sie komplett glatt zu bürsten. Wer aber leicht bis mittelstark gewelltes Haar hat, wird sich über den 2in1-Effekt des neuen Stylingwerkzeugs sehr freuen.

Bildquelle: iStock/g-stockstudio

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