Kaputte Haare?

Haare toupieren – Vermeide diese Fehler

Cindy Boehmeam 12.04.2016 um 15:36 Uhr

Dünnes Haar und zu wenig Volumen? An dieser Kombination kann man schon verzweifeln. Das Haare toupieren kann zu mehr Fülle verhelfen. Wenn man diese Form des Stylings falsch angeht, kann es jedoch passieren, dass man seine Haare mehr schädigt, als dass man ihnen etwas Gutes tut.

Wer seine Haare zu häufig glättet oder toupiert zerstört damit seine Haarstruktur. Soweit die Annahme. Es stimmt, dass die Schuppenschicht des Haars bei einer zu starken Beanspruchung aufbrechen kann und sich dann ablöst. Wenn die Haare strapaziert sind, kann man es mit dem Volumen vollkommen vergessen. Mehr Fülle in kaputte Haare zu bekommen, ist nur schwer möglich. Da kann auch der Toupierkamm nichts mehr retten. Doch wie immer gilt: Es kommt auf die Art und Weise an. Wer seine Haare richtig toupiert, schädigt sie auch nicht.

haare toupieren fehler

Aus toupierten Haaren lassen sich wunderbare Frisuren zaubern.

Häufige Fehler beim Haare Toupieren

Wenn Du folgende Fehler vermeidest, kannst Du problemlos Deine Haare toupieren, ohne sie zu schädigen.

  • Der falsche Toupierkamm: Achte darauf, dass Dein Kamm keine sogenannten Nähte an seinen Zinken hat. Investiere lieber 2 Euro mehr und kaufe einen Kamm aus Plastik, der in einem Stück gefertigt wurde und keine solchen Kanten aufweist, die Deine Haare schädigen könnten. Noch besser für die Haare ist es, wenn Du eine Toupierbürste mit weichen Borsten verwendest. Eine solche Bürste gibt es beispielsweise bei Amazon.
  • Die Haare nicht kämmen: Bevor Du mit dem Toupieren loslegen kannst, solltest Du Deine Haare einmal gründlich durchkämmen. Wenn Du das vergisst, drohen Dir Kletten oder Knötchen.
  • Zu viele Haare toupieren: Du darfst auf keinen Fall Deine Haare über ihre gesamte Länge hinweg toupieren. Nehme stattdessen lieber nur eine wenige Zentimeter breite Partie direkt am Haaransatz und style diese. Am besten fängst Du mit der unteren Haarschicht an und endest beim Deckhaar. Außerdem solltest Du Dir einzelne Haarsträhnen mit der Stielseite des Kamms abtrennen. So arbeitest Du Dich Strähne für Strähne voran. Um die Haare zusammenzuhalten, die Du gerade nicht toupierst, steckst Du sie am besten mit Haarspangen zusammen.
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Schon die Wahl des richtigen Toupierkamms ist wichtig.

  • In die verkehrte Richtung toupieren: Arbeite mit dem Toupierkamm nicht wild in jede Richtung, sondern nur in eine.
  • Das falsche Haarspray zum Fixieren verwenden: Wenn Du Deine Haare zu Ende toupiert hast, solltest Du sie mit Haarspray einsprühen, bevor Du sie zu Deiner angestrebten Frisur stylst. Damit Deine Haare nicht filzig werden und sie beim Ausbürsten nicht kaputt gehen, musst Du auf das richtige Haarspray achten. Das Spray darf nicht zu klebrig sein. Ob ein Haarspray klebt, findest Du am besten heraus, wenn Du das Haarspray auf Deinem Handrücken ausprobierst. Fühlt es sich klebrig an, ist es auch für Deine Haare nicht gut geeignet.
  • Das Auskämmen vergessen: Du solltest auf keinen Fall vergessen, Deine toupierten Haare vor dem Schlafengehen auszubürsten. Andernfalls kann es schnell passieren, dass Deine Haare abbrechen.

Generell gilt, dass man seine Haare auch trotz aller Vorsicht nicht ständig toupieren sollte. Eine Styling-Pause tut Deiner Mähne gut, sodass sie sich erholen kann.

Bildquellen: iStock/Seprimoris, iStock/Sergejs Razvodovskis

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