Hairtutorial

Seitenzopf: Anleitung für die schönsten Varianten

Romantisch, verspielt oder messy? Geht alles – mit einem Seitenzopf! Wir stellen Dir vier Varianten der Trendfrisur vor, die Du in kurzer Zeit auch ohne großes Flechttalent hinbekommst, die aber trotzdem ganz viel hermachen!

Der Seitenzopf ist schon alleine deswegen eine so schöne Frisur, weil man nicht so viele Hilfsmittel benötigt, um ihn zu stylen: Du brauchst nur einen Kamm sowie mindestens ein Haargummi und kannst Dir damit schon einen simplen Seitenzopf frisieren. Soll es eine kompliziertere Variante werden, sind natürlich mehrere Haargummis nötig. Die Haargummis sollten in etwa Deiner Haarfarbe entsprechen, damit sie optisch nicht hervorstechen. Zusätzlich kann ein bisschen Haarspray nützlich sein, um den Seitenzopf zu fixieren und ihm einen guten Halt zu geben. Mit Glanzspray kannst Du für die Extraportion Schimmer in Deinen Haaren sorgen. Vor dem Styling müssen Deine Haare nicht frisch gewaschen sein, denn so sind sie etwas griffiger, was Dir gerade bei den geflochtenen Varianten dieses Hairstyles die Arbeit erleichtert. Wir haben aus den unzähligen Möglichkeiten, wie Du Deinen Seitenzopf frisieren kannst, vier ausgewählt, die Du auf Deine Tageslaune abstimmen kannst. Ganz egal, ob Du Dich mädchenhaft, romantisch, wild oder unter Zeitnöten stylen willst: Hier findest Du garantiert die richtige Frisur!

Romantischer Infinity-Seitenzopf

Der Infinity-Seitenzopf ist eine Variante, die man nicht so oft sieht – und das, obwohl sie so einfach zu frisieren ist. Das Flechtmuster gibt Dir einen eher mädchenhaften Look und macht Deinen Seitenzopf schön voluminös. Und so geht’s: Teile Deine Haare in zwei Partien und führe sie neben eine Seite Deines Gesichts. Trenne von der Partie, die nun an Deinem Hinterkopf liegt, eine Strähne von ganz hinten ab. Führe diese Strähne erst über die hintere Partie und lege sie dann unter die vordere Partie. Dann führst Du sie in einer achtförmigen Bewegung um die vordere Partie herum und unter der hinteren Partie hindurch. Diese Schleife führst Du fort, bis die Strähne zu kurz geworden ist, um sie weiter zu flechten. Nimm dann eine neue Strähne vom hinteren Teil der hinteren Haarpartie hinzu und führe damit die Achterbewegung fort. Am Schluss den Seitenzopf mit einem Haargummi umwickeln. Fertig!

Verspielter Doppelzopf

Doppelzopf – klingt kompliziert, ist es aber nicht! Diese verspielte Variante des Seitenzopfes ist im Handumdrehen frisiert. Und so geht der Look: Ziehe einen Seitenscheitel. Trenne dann Deine Haare in zwei etwa gleich große Partien ab und binde die Partie, die auf der gegenüberliegenden Seite des Scheitels liegt, seitlich hinter Deinem Ohr zusammen. Die andere Partie flechtest Du so weit wie möglich nach unten und befestigst dann das Ende mit einem Haargummi. Wickele dann die zwei so entstandenen Zöpfe umeinander. Nicht zu eng, damit man die unterschiedliche Struktur deines Seitenzopfes erkennt, aber auch nicht zu locker, damit er nicht auseinanderfällt. Am Ende das Ganze nochmals mit einem Haargummi sichern. Das Ende des geflochtenen Zopfes wickelst Du noch um das Haargummi und lässt die Haarspitzen dann darin verschwinden.

Messy Fischgrätenzopf

So wie bei den oben beschriebenen Flechtfrisuren, brauchst auch Du bei der Fischgräten-Variante nur zwei Haarpartien. Von diesen beiden Partien teilst Du jeweils ganz außen eine kleine Strähne ab. Fange mit einer der Partien an und lege die erste kleine Strähne über die Haarpartie aus der Du sie genommen hast, und integriere sie in die Haarpartie auf der anderen Seite. Mit der anderen großen Partie machst Du es genauso. Anschließend fängst Du den Prozess von vorne an. Teile wieder zwei kleine Haarsträhnen von den beiden großen Partien ab und lege sie auf die jeweils andere Seite. Wiederhole diese Schritte, bis Du am Ende Deines Seitenzopfes angekommen bist und umwickle ihn abschließend mit einem kleinen Haargummi. Für eine messy Variante ziehst Du den Seitenzopf nun an einigen Stellen vorsichtig auseinander. Dadurch ist das Flechtmuster nicht mehr ganz gleichmäßig und der Seitenzopf wirkt zugleich viel voluminöser.

Seitenzopf für Morgenmuffel

Alles, was Du bisher gelesen hast, ist Dir immer noch zu kompliziert? Du willst Deine wertvolle Zeit morgens lieber im Bett verbringen als vor dem Spiegel? Wir können Dich beruhigen, denn ein Seitenzopf kommt auch ganz ohne Flechtmuster aus. Binde Dir die Harre einfach auf einer Seite zum Zopf zusammen. Wickle das Haargummi auf der Höhe Deiner Ohrläppchen oder etwas tiefer um Deine Haare, je nachdem, wie viel Volumen Du am Oberkopf wünschst. Für noch mehr Fülle kannst Du Deine Haare vorher am Oberkopf noch etwas antoupieren. Um das Haargummi unsichtbar zu machen, lass eine Strähne aus dem Seitenzopf heraushängen und wickle sie zum Schluss um das Haargummi. Abwechslung bringst Du in diese simple Frisur, indem Du Dir auf der gegenüberliegenden Seite des Zopfes einen tiefen Seitenscheitel setzt. Besonders leger wirkt das, wenn Du vorne noch einen Teil Deines Ponys seitlich über Dein Gesicht fallen lässt. Du kannst Dein Haar auch mit Deinem Lockenstab wellen, um dem Zopf ein romantisches Finish zu verpassen. Ein akkurat gezogener Mittelscheitel oder streng zurückgekämmte Haare ohne Scheitel – vielleicht sogar im Sleek Look zurückgegelt – verschaffen Dir hingegen einen seriöseren Look. Für den Aha-Effekt bieten sich auffällige Accessoires an: Ein Seitenzopf gibt den Blick auf Deine Lieblingsohrringe frei und durch eine Blume, die Du Dir ins Haargummi steckst, verschaffst Du Deiner Frisur einen herrlich sommerlichen Touch. Für noch mehr Abwechslung kannst Du anstelle eines Haargummis auch ein buntes Band um Deinen Zopf binden. Mutige Fashionistas binden das Band dann noch zu einer auffälligen Schleife und schaffen so einen zusätzlichen Eyecatcher.

So simpel und doch so effektiv! Mit dem Seitenzopf kannst Du Dein Haar im Handumdrehen in Form bringen und ohne viel Zeitaufwand Deinen Look aufwerten. Durch die verschiedenen Arten, auf die man diese Trendfrisur stylen kann, kannst Du den Seitenzopf immer Deiner Tageslaune anpassen und so Dein Inneres nach außen kehren.

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