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Krebsvorsorge

Natürlich wissen wir mittlerweile alle, dass Rauchen hochgradig krebserregend ist und man seinen Glimmstängel lieber ausmachen sollte um Krebsarten wie Lungen- oder Zungenkrebs aus dem Weg zu gehen. Doch was kann man noch tun zur Krebsvorsorge? Das allerwichtigste erstmal ist ein regelmäßiger Gang zum Arzt, um krebsanfällige Regionen kontrollieren zu lassen. Das größte Organ unseres Körpers, die Haut, ist besonders anfällig für Krebs. Aus Leberflecken und Muttermalen kann Krebs entstehen und auch die immer heftiger werdende UV-Strahlung ist nicht gerade förderlich. Beim Hautarzt gibt es dann einen Muttermalscan, bei dem alle Eure Muttermale genau untersucht werden. Auch bei Veränderungen der Struktur oder der Größe von Leberflecken, solltet Ihr auf Nummer sicher gehen und das kontrollieren lassen. Bei Hautkrebs hat man nicht immer plötzlich Flecken auf der Haut, die einen darauf hinweisen. Es ist besonders wichtig, seinen Körper genau zu kennen und sich mit ihm zu beschäftigen. So kann man Veränderungen oder Unbekanntes am schnellsten feststellen. Für uns Frauen kommt die Krebsvorsorge beim Gynäkologen noch dazu. Wichtig für uns Mädels: Seit ein paar Jahren gibt es einen Impfstoff gegen Gebärmutterhalskrebs, mit dem es nach drei Impfungen in einem halben Jahr fast kein Risiko mehr gibt, an diesem zu erkranken. Die Kosten übernimmt Eure Krankenkasse.

Entscheidend ist auch das regelmäßige Abtasten der Brust. So können Knoten, Tumore oder Zysten schnell entdeckt und dann entfernt werden. Je früher, desto besser. Dieses Abtasten sollten alle auch zuhause vor dem Spiegel durchführen, denn der Krebs wartet kein halbes Jahr bis man wie empfohlen wieder den Gynäkologen besucht. So könnt Ihr euch schützen und eventuell Gefährliches frühzeitig entdecken.

Ein weiterer Punkt in der Krebsvorsorge ist, dass man sich über seine Vorfahren und Familie informiert. Hatte Eure Mutter vielleicht schon einmal Brustkrebs oder eure Oma hat wegen Schilddrüsenkrebs länger im Krankenhaus gelegen? Dann solltet Ihr die Kontrolle nicht nur in den bei ihnen betroffenen Gebieten verstärken, sondern generell besser auf Euren Körper achten und ihn regelmäßig von Ärzten untersuchen lassen. Manche Familien sind anfälliger für Krebs. Krebs ist eine Erkrankung der Gene. Gene können auch ererbte Veränderungen enthalten, die die Wahrscheinlichkeit erhöhen, an einer bestimmten Krebsart zu erkranken. Manche Mädchen lassen sich in jungen Jahren schon ihre Gebärmutter entnehmen, weil sie ein höheres Risiko für Gebärmutterhalskrebs geerbt haben. Doch das sind Extremfälle, in denen in vielen Generationen alle Frauen an Krebs erkrankt sind. Ihr könnt Euch mit einem Gentest über Euer persönliches Krebs-Risiko aufklären lassen.

Neben dem Rauchen können noch andere Verhaltensweisen im täglichen Leben eine krebserregende Wirkung haben. Andauernd erscheinen neue Studien in den Medien, dass wieder ein neues Produkt als krebserregend identifiziert wurde. „Man soll das Grüne aus der Tomate schneiden, das ist krebserregend!“ hört man aus allen Ecken. Die Wissenschaft empfiehlt ballaststoffreiche Kost, mit der ihr viele Vitamine zu Euch nehmt. Vitamin A, E und Beta-Carotin sind vor allem in Obst und Gemüse enthalten. Das hat für Euch dann nicht nur den Krebsvorsorge-Effekt, sondern die gesunde Ernährung gibt euch mehr Energie und Kraft für Euren Tag. Ananas zum Frühstück zum Beispiel weckt die Lebensgeister und enthält viel Vitamin C. Die Experten raten Euch jedoch mit geräucherten Lebensmitteln und Alkohol etwas sparsamer umzugehen und nur wenig in euren täglichen Speiseplan einzubauen, da die Menge an Nitrosaminen (das sind krebserregende Substanzen) ziemlich hoch ist. Wie intensiv ihr eure Ernährung und Lebensweise an die Krebsvorsorge anpasst, ist eine individuelle Entscheidung. Denn Essen ist bekanntlich ja auch ein Stück Lebensqualität und bei Stress oder dauerhaftem Unwohlsein kann der Körper sich schlechter wehren und ist anfälliger für Krankheiten aller Art, nicht nur Krebs. Generell ist es so, dass die Chance auf Heilung bei frühem Entdecken von Krebs mit Behandlungen vergrößern kann. Mehr dazu könnt Ihr hier im Erdbeerlexikon unter „Früherkennung“ lesen.

Wenn Ihr zu diesem wichtigen Thema noch mehr Tipps und Anregungen sucht, im Buchhandel Eures Vertrauens gibt es reichlich Fachliteratur. Auch im Internet bei dem Deutschen Krebsforschungszentrum sind Informationen zu finden.

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