Tarot

Die Bilder des Tarot können uns helfen, uns selbst zu entdecken und unser Leben und unsere Psyche besser zu verstehen. Beim Tarot geht es darum, sich der eigenen Wirklichkeit bewusst zu werden, indem eine Parallelität zwischen den gelegten Karten und Deinem eigenen Leben hergestellt wird. Das Tarot kann Dir also helfen, mehr Klarheit über Deine vergangenen Entscheidungen, Deine jetzige Situation und Deinen weiteren Lebensweg zu erlangen. Viel Erfolg dabei!

Ziehe drei Tarot Karten aus dem Stapel!

Tarot – Was die Karten Dir sagen

Tarot gehört zu den am weitesten verbreiteten Orakeln überhaupt. Schon seit Hunderten von Jahren ziehen die Menschen Tarot zu Rate, wenn sie verborgene Informationen wie Geheimnisse oder Vorhersagen über die Zukunft zu Tage fördern wollen. Einer Legende zufolge soll Tarot sogar schon im alten Ägypten entstanden sein – dafür gibt es allerdings keine Beweise. Auch heute ist Tarot aber noch sehr beliebt. Lege Deine persönlichen Tarot Karten in der Erdbeerlounge!

Tarot bietet Dir viele Möglichkeiten: Zum einen kannst Du mit Tarot versuchen, Deine Zukunft zu enträtseln. Du kannst Tarot aber auch dazu nutzen, etwas über Deine Mitmenschen oder auch über Dich selbst herauszufinden, denn Tarot kann Dir durchaus etwas über Deine Beziehungen zu anderen sagen! Du kannst Tarot für verschiedene Bereiche Deines Lebens anwenden: Stelle dem Tarot Fragen in Bezug auf Dein Privatleben oder finde heraus, was das Tarot Dir über Deine berufliche Zukunft verraten kann.

Tarot ist keine schwarze Magie

Gelegentlich umweht Tarot der Hauch der schwarzen Magie. Das ist aber keine zutreffende Beschreibung, denn eigentlich muss man Tarot noch nicht einmal spirituell betrachten. Tarot lässt sich auch durchaus rein psychologisch verstehen – als eine Möglichkeit, das Unterbewusstsein zu Wort kommen zu lassen! Den Ruf des Okkulten oder sogar Satanistischen hat Tarot insbesondere, seit Aleister Crowley, der seinen Ruf als Schwarzmagier sorgsam pflegte, gemeinsam mit Lady Frieda Harris ein Tarotdeck herausbrachte. Nichtsdestotrotz wurden diese wunderschön gestalteten Tarot Karten berühmt und genießen immer noch Kultstatus – vielleicht gerade weil sie ein wenig verrucht daher kommen.

Tarot: Kleine und große Arkana

Meistens besteht ein Tarot aus 78 Karten, immer aber gibt es die kleinen und die großen Arkana. „Arkana“ leitet sich von dem lateinischen Wort „Arcanum“ ab und steht für Geheimnisse. Die kleinen Arkana bestehen bei einem klassischen 78-Karten-Deck aus viermal 14 Karten, also 56 insgesamt. Sie gliedern sich auf in die vier Elemente Feuer, Wasser, Luft und Erde, die im Tarot Stäben, Kelchen, Schwertern und Münzen (Scheiben in Crowleys Tarot) entsprechen. Diese Aufteilung lässt sich auch auf ganz gewöhnliche Spielkarten übertragen, bei denen es ja auch vier Farbwerte gibt: Die Stäbe entsprechen dem Kreuz, die Kelche dem Herz, die Schwerter Pik und die Münzen dem Karo. Die großen Arkana beim Tarot entsprechen 22 Trumpfkarten: Besonders bekannt sind zum Beispiel „Der Narr“, „Die Liebenden“ oder auch „Der Turm“.

Faszination Tarot

Tarot beschäftigt die Menschen auch heute noch und spielt in zahlreichen Büchern, Filmen oder auch Musikstücken eine Rolle. In dem Film „Die neun Pforten“ mit Johnny Depp geht es beispielsweise um fiktive Tarotkarten mit magischer Wirkung, und auch in Stephen Kings Buch „Der dunkle Turm“ spielt Tarot eine Rolle. Aber auch bei den Simpsons, in James Bond-Filmen und diversen Popsongs hatte Tarot schon Gastspiele. Das Interesse an Esoterik und einem Blick über den Tellerrand der Rationalität hinaus ist nach wie vor ungebrochen – das gilt natürlich auch für Tarot.

Varianten des Tarot

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, Tarot zu legen. Am bekanntesten und auch am einfachsten ist das Legen mit drei Karten. Bei dieser Variante des Tarot symbolisiert die erste Karte die Vergangenheit, die zweite die Gegenwart und die dritte Karte die Zukunft. Diese Tarot Variante findest Du auch hier in der Erdbeerlounge. Vielschichtiger, aber auch wesentlich komplizierter zu legen und zu lesen ist das ebenfalls sehr bekannte „keltische Kreuz“: Bei dieser Legeweise im Tarot werden viel mehr Aspekte wie Bewusstsein und Unbewusstsein, Umwelt, äußere Einflüsse, das Selbst oder auch Hoffnungen und Ängste in das Ergebnis des Tarot mit einbezogen. Wenn Du besonders daran interessiert bist, was Dir das Tarot über Deine Partnerschaft oder in Liebesdingen verraten kann, ist vermutlich das Liebesorakel das Richtige für Dich: Diese Legart des Tarot ist relativ simpel, denn es werden nur vier Karten gelegt – eine davon verrät Dir explizit etwas über Deinen Partner! Knistern pur!

Zwar wird Tarot oft in eine Ecke mit Magie, Okkultismus und sogar Satanismus geschoben, aber da hat es eigentlich nichts verloren. Tarot ist eine Form des Orakels, die die Menschen schon seit langer Zeit nutzen und die man gar nicht zwangsweise als etwas Esoterisches betrachten muss. Tarot kann durchaus auch einfach eine psychologische Facette haben und bietet Dir eine besondere Möglichkeit, Dich mit Dir selbst, Deinen Mitmenschen und Beziehungen sowie allen möglichen Fragen, die Dich beschäftigen, auseinanderzusetzen.