Bildung: Vorname schon in der Schule Karrierekiller

Eltern müssen bei der Wahl des Vornamens aufpassen, um die Karriere des Kindes nicht zu behindern.

Eltern können schon bei der Wahl des
Kindernamens viel falsch machen, wenn
es um die spätere Karriere ihres Kindes
geht

Verhindern Namen wie Kevin und Chantal die Chancen auf gleiche Bildung? Das zumindest ergab eine aktuelle Studie. Das Ergebnis zeigte, dass der Vorname die Karriere maßgeblich beeinflusst. Bereits in der Schule werden bestimmte Verhaltensmuster mit Marie und Angelina verbunden.

Besonders schlecht schnitten in der Studie der Universität Oldenburg Namen wie Mandy, Peggy, Justin oder Maurice ab. Kinder mit einem solchen Vornamen werden von ihren Lehrern oftmals von vornherein als verhaltensauffällig, problematisch und schwierig eingestuft. Besonders schlimm trifft es hier Kevin. „Kevin ist kein Name, sondern eine Diagnose“, lautete der Kommentar in einem Fragebogen.

Positives verbinden die Lehrer dagegen mit den eher traditionellen Namen wie Charlotte, Marie, Hannah, Alexander, Maximilian, Simon, Lukas oder Jakob. Leistungsstark und verhaltensunauffällig sind hierbei die Attribute der Wahl.

Dass ein Großteil der Befragten solch eine starke Verbindung zwischen Namen und Verhaltensmuster herstellt, ist für Erziehungswissenschaftler ein Drama. Sie fordern, dass Pädagogen vorurteilsfrei an ihre Schüler herangehen und Lehramtsstudenten schon während ihres Studiums für diese Problematik sensibilisiert werden müssen.


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Was denkst du?

  • BinnyWinny am 28.02.2011 um 19:36 Uhr

    Naja, also ich kann da nur teilweise zustimmen. In meiner Klasse sind auch zwei Kevins, und wenn die Lehrer nur den Namen erwähnen, ist meistens etwas negatives damit verbunden, d.h. ohne Grund hagelt es schlechte Noten etc. Aber mein Cousin heißt auch Kevin, hatte in einem Fach einige Vierer und am Ende doch noch eine 1. Also ich find nicht, dass man nach dem Namen urteilen darf.

    Antworten
  • Nachtkatze am 28.12.2010 um 16:38 Uhr

    ich kann mir das schon vor stellen. wenn ich eine "chantal" vor mir hab, denk ich mir auch gleich "oh gott o gott".... klar versuche ich, keine voruteile zu haben. aber wer nennt sein kind denn bitte auch chantal oder kevin-justin? lehrer sind eben auch nur menschen. keiner von denen macht das mit absicht, nehme ich mal an. also, liebe eltern, haltet abstand von namen, wie justin, mandy, sandy,pumukel und auch apfel oder dem ort, in dem das kind gezeugt wurde... danke.

    Antworten
  • HanniBambi am 12.04.2010 um 17:10 Uhr

    ich finde das das stimmt, schön das mein name auf der guten liste steht

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  • KatiiX3 am 20.01.2010 um 21:33 Uhr

    Sabotage der hochangesetzte Karriere?! Die Studien werden immer lustiger. Man kann doch nicht nach Namen gehen, sondern nach der Leistung des Schülers.

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  • GruenerApfel am 14.01.2010 um 19:20 Uhr

    oh man 😀 Lucky, das war jetzt nicht nett! aber lustig 😀 ich find das schon so, wie es in dem artikel beschrieben ist, doch den Kevin, den kann ich nicht bestätigen

    Antworten
  • Lucky887 am 12.01.2010 um 19:14 Uhr

    Ich kenn nur dicke Martins...heißt das jetzt, wenn ich mein Kind Martin nenne, wird es fett? Nein, schlimmer noch... Ich bekomme Zwillinge: Einer heißt Kevin, der andere Martin... Werden das denn die Nachfolger von "Dick und Doof"?

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  • Elementarteil am 23.11.2009 um 11:32 Uhr

    naja zum thema kevin: ich hatte auch NUR schlechte erfahrungen mit kevins lol 😀 aber trotzdem, ist doch scheiß egal (sorry für den ausdruck) wie man heißt, es kommt doch ganz auf die leisung jeder person an, ob man karriere macht oder nicht..da ist es doch egal ob man kevin oder adeltraut heist

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  • jambalaya am 19.11.2009 um 18:39 Uhr

    In der Soziologie gibt es einen Bereich, der sich mit Kindernamen in Verbindung mit der sozialen Schichtzugehörigkeit auseinandersetzt. Es ist wirlich so, dass Familien aus einem sozial eher schwachen Millieu dazu neigen ihren Kindern englische Namen zu geben. Gut situierte Familien gebe ihren Kindern eher traditionelle Namen, Elisabeth z.B. Es ist sicher nicht so, dass der Lehrer das Kind schlecht benotet weil es Chantal heißt. Viel mehr liegt es an der Verhaltenserwartung, die er an das Kind richtet. Und glaubt man dem Rosenthal-Effekt, wird das Kind genau diese Erwartung erfüllen, also das Verhalten an den Tag legen, das der Lehrer erwartet. (kleiner Wiki-Auszug: "Beispiel für den Effekt: Hat ein Lehrer bereits eine (vorweggenommene) positive Einschätzung der Schüler (etwa "der Schüler ist hochbegabt"), so wird sich diese Ansicht im späteren Verlauf auch bestätigen. Dieses wird dadurch ermöglicht, dass der Lehrer seine Erwartungen in subtiler Weise den Schülern übermittelt, z. B. durch persönliche Zuwendung, die Wartezeit auf eine Schülerantwort, durch Häufigkeit und Stärke von Lob oder Tadel oder durch hohe Leistungsanforderungen. Es handelt sich keinesfalls um eine absichtliche Handlung, sondern ist vielmehr unbewusst.")

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  • hundmgirl am 09.10.2009 um 09:37 Uhr

    bei uns an der schule ist das iwie schon so... privatschule, reiche eltern: professoren, lehrer, jusisten unternehmer... alles kinder mit namen charlotte, sophia, anne, marie etc...

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  • Elementarteil am 03.10.2009 um 13:06 Uhr

    das ist doch schwachsinn oder

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  • maikefer303 am 30.09.2009 um 13:26 Uhr

    also leute schlagt mich, aber das ist wirklich war. meine ma ist seit 25 Jahren Lehrerin an der Grundschule (also alle schichten und begabungen) und sie hat noch nicht einen verbünftigen Kevin, Justin oder Mark kennen gelernt. Und es ist wriklich statistisch bewiesen, dass Eltern aus "bildungsfernen Schichten"(ja wir sind heute politisch korrekt) ihren Kindern oft ausgefallenere Namen geben, als gebildetere. die benutzten eher einfache Namen wie Max, Alexander oder Lukas.

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  • Vanillebaer am 27.09.2009 um 15:44 Uhr

    kann ich schon verstehen, wenn man dann jaqueline und chantal und kevin-justin hört, dann hat man schon ein bild vor augen... aber ansonsten finde ich, dass das ganze einfach vorurteile sind und wenn jemand das gegenteil beweist, dann ist das vorurteil auch schon wieder weg. ich glaube nicht, dass die lehrer einem eher ne 4 als ne 3 geben, nur weil man zufällig chantal heißt. dann geht es da schon eher nach sympathie.

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  • LadyCherry1988 am 24.09.2009 um 11:03 Uhr

    finds echt schlimm dass es wirklich sowas gibt...

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  • lady26 am 21.09.2009 um 21:06 Uhr

    ich bin sozialarbeiterin für erwachsene und kinder/jugendliche in der mannheimer neckarstadt. und leider kann ich dieses klischee nur bestätigen. die meisten meiner problemkinder heißen eben chantal, kevin, alessandro, mandy, cindy, stacy...aber auch deutsche mit migrationshintergrund... solange dieses klischee immer bedient wird ist es schwer dagegen zu arbeiten. namen können prägen, müssen aber nicht, davon bin ich mittlerweile überzeugt

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  • Ruky am 21.09.2009 um 19:31 Uhr

    Wieso bringen die Lehrer nicht einfach 'ne Liste raus mit Namen die sie nicht haben wollen und Namen die sie gern für ihre Schüler hätten? Dann können die Eltern sich nach den Wünschen der Lehrer richten, es gibt keine Namens-Vorurteile mehr, Problem gelöst.

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  • Takkota am 21.09.2009 um 16:40 Uhr

    Ich glaube das ist nicht so schlimm, wie hier dargestellt wird. Ich kenne zum beispiel Kevins, die sehr gut in der Schule sind. Teilweise mag es stimmen, vorallem bei konservativen Lehrern, aber da trifft es die Ausländer meistens erheblich schlimmer.

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  • Melina95 am 21.09.2009 um 16:01 Uhr

    hört sich i-wie nach schwachsinn an..

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