Young businessman and businesswoman using digital tablet in office
Diana Heuschkelam 09.10.2017

Bei Bewerbungen oder im Vorstellungsgespräch wird meist jedes Wort des Bewerbers auf die Goldwaage gelegt. Personalabteilungen sowie Menschen in Führungspositionen sind geschult darauf, klischeehafte Formulierungen zu erkennen und leere Phrasen zu durchschauen. Willst du deinen hoffentlich zukünftigen Arbeitgeber also von deinen Qualitäten überzeugen, solltest du wissen, wie du diese so verpackst, dass du einen guten Eindruck hinterlässt. Und auch wenn du auf deinem Xing- oder Linkedin-Profil auf dich aufmerksam machen willst, solltest du mit bestimmten Begrifflichkeiten vorsichtig umgehen.

Der Erfolgsautor und Sprecher Jeff Haden erklärt in einem Artikel auf „Inc.com“, welche Begriffe du tunlichst vermeiden solltest und erklärt, wie du dich ins beste Licht rückst, wenn du dich selbst beschreibst.

Vermeide diese Begriffe, wenn du dich selbst beschreibst

#1 „Einzigartig“

Übertreibungen wie diese kommen nie gut an, findet Jeff Haden. „Fingerabdrücke sind einzigartig. Schneeflocken sind einzigartig.“ Kunden wäre im Gegensatz dazu hauptsächlich wichtig, dass man besser als die Konkurrenz sei.

#2 „Unglaublich…“

Sätze wie „Ich bin unglaublich organisiert/leidenschaftlich/hilfsbereit“ seien ebenfalls keine gute Idee, findet Haden. Man müsse nicht mit Superlativen um sich schmeißen und könne dem Arbeitgeber ruhig zutrauen, dass er auch ohne Übertreibungen versteht, dass du etwas gut beherrschst.

Applaus für deine unglaublichen Skills!

#3 „Motiviert“

Hadens Tipp: Profiliere dich niemals mit etwas, was selbstverständlich sein sollte.

#4 „Guru“

Wenn dich jemand anderes so beschreibt, ist das erfreulich. Wenn du dich selbst so beschreibst, ist es arrogant.

#5 „Weltklasse“

Weltklasse Sportler dürfen sich mit Recht so nennen, weil sie die Medaillen dazu vorweisen können. Wenn du keine offizielle Auszeichnung vorweisen kannst, solltest du dich nicht so beschreiben.

Usain Bolt: Als 8-facher Olympiasieger darf er sich als weltklasse bezeichnen.

#6 „Umfangreiche Erfahrung“

Wie lange du bereits arbeitest, sagt noch lange nichts darüber aus, wie gut du in deinem Job bist. Erzähle lieber, was du in dieser Zeit gelernt und erschaffen hast.

#7 „Ergebnisorientiert“

Hadens einziges Statement dazu: „Im Ernst? Du konzentrierst dich also auf eine Tätigkeit, für die du bezahlt wirst?“

#8 „Verantwortlich“

Formulierungen wie „Ich bin seit Jahren verantwortlich für…“ bezeichnet Haden als passive Sprache. Anstatt einfach nur sein Aufgabengebiet zu nennen, für das man verantwortlich war, sei es besser, die Erfolge zu erwähnen, die man in diesem Verantwortungsbereich verzeichnen konnte.

#9 Kreativ

Dieses Wort werde so oft benutzt, dass es bereits komplett bedeutungslos geworden sei. Beeindrucken könne man damit niemanden mehr.

Weitere Begriffe, die der Experte als kritisch einstuft

# „Weltweiter Anbieter“

# „Autorität“

# „Mehrfacher Unternehmensgründer“

# „Erfolgsbilanz“

# „Organisatorisch“

# „Leidenschaftlich“

Gut zu wissen! War dir bewusst, dass diese Begriffe bei Vorgesetzten und Headhuntern negativ aufgefasst werden? Erzähle es uns in den Kommentaren.

Bildquelle:

iStock.com/level17


Erdbeerlounge News zu Lifestyle, Liebe, Mode & mehr! In 2 einfachen Schritten per Whatsapp auf dein Smartphone:
1
Klicke auf "Start" und schick in Whatsapp die Nachricht ab!
2
Speichere unbedingt unsere Nummer als "Erdbeerlounge“.
Start

Was denkst du?