Bewerbung mit Foto

Die perfekte Bewerbung Teil 4: Das Bewerbungsfoto

Frau lächelt in Kamera

Immer recht freundlich!

Endlich geschafft: Den Schulabschluss in der Tasche oder die Uni beendet – ein tolles Gefühl! Und jetzt folgt der nächste Schritt. Habt Ihr Euch einen potenziellen Arbeitgeber ausgesucht, müsst Ihr nun mit Eurer Bewerbung glänzen. Neben dem Bewerbungsanschreiben und dem Lebenslauf ist Euer Bewerbungsfoto das A und O der Bewerbung. Doch in diesem Bereich ist oft Vieles unklar, denn Foto ist nicht gleich Foto. Was für ein Bild von mir wähle ich als Bewerbungsfoto aus? Soll ich lächeln oder lieber ernst gucken? Nehme ich ein Farb- oder ein Schwarz-Weiß-Foto? Trage ich meine Lieblingsjeans oder doch besser einen Hosenanzug? Auf all diese Fragen rund ums Thema Bewerbungsfoto findet Ihr hier die richtigen Antworten!

Dein Bewerbungsforo sollte ein Portrait vom Fotografen sein

Tatsache ist, dass 50 Prozent aller Jobsuchenden bereits in der Vorauswahl ausscheiden – und das, wegen ihres schlechten Bewerbungsfotos! Das Bewerbungsfoto prangt Eurem potenziellen Arbeitgeber normalerweise vom Deckblatt der Bewerbung entgegen – Die erste Regel lautet also: ein Bewerbungsfoto aus dem Bahnhofsautomaten, Ganzkörperfotos oder gar private Urlaubsbilder sind absolut tabu! Ihr solltet Euch von Eurer besten Seite zeigen, und wer kann Eure Schokoladenseite besser in Szene setzen als ein professioneller Lichtbildner? Am besten ist es, vorher einen Termin zu vereinbaren, denn gute Portrait-Bilder sind nicht in zwei Minuten gemacht. Ein Profi kann hinterher mit einem Fotobearbeitungsprogramm sogar noch ein paar kleine Korrekturen vornehmen und das beste aus Eurem Foto herausholen.

Das richtige Outfit fürs Bewerbungsfoto

Bevor Ihr zum Fotografen Eures Vertrauens geht, macht Euch darüber Gedanken, was Ihr für Euer Bewerbungsfoto anziehen wollt. Euer Outfit sollte dabei der Position angepasst sein, für die Ihr Euch bewerbt. Weil sich in den letzten Jahren die konservative Anzug-Krawatte-Regel gelockert hat, müsst Ihr nur dann piekfein auf dem Bewerbungsfoto zu sehen sein, wenn Ihr auch später im chicen Dress an Eurem Arbeitsplatz, z. B. einer Bank, erscheinen müsst. Das Bewerbungsfoto für eine Werbeagentur kann sicherlich etwas legerer ausfallen als das für eine Versicherung. Trotzdem gilt natürlich: Egal, für welche Kleidung Ihr Euch entscheidet, Ihr solltet ein ordentliches und gepflegtes Äußeres haben! Seid Ihr Euch nicht ganz sicher, was Ihr tragen sollt und welche Frisur am besten ins Bild passt, nehmt ein paar Sachen zum Probieren mit, ein guter Fotograf wird Euch gerne beraten!

Bewerbungsforo: Bitte lächeln!

Freundlich, engagiert, selbstbewusst und dabei noch ganz entspannt – so solltet Ihr Euch auf Eurem Bewerbungsfoto präsentieren. Das ist leichter gesagt als getan. Wenn man nicht gerade täglich als Model unterwegs ist, fällt es den Meisten schwer, sich auf dem Hocker im Fotostudio richtig in Szene zu setzen. Doch auch hierbei könnt Ihr ganz auf den Mann oder die Frau hinter der Kamera vertrauen. Sie weisen Euch an, wie Ihr die passende Haltung, den richtigen Blick und die beste Ausstrahlung findet. Ein leichtes Lächeln ist hierbei besser als Zähneblecken. Seid locker und schämt Euch nicht! Dank der digitalen Fotografie können unzählige Fotos geschossen und die schlechten auch gleich wieder gelöscht werden! Nach dem Shooting könnt Ihr dann zusammen mit dem Fotografen das beste Bewerbungsfoto auswählen.

Farbfoto oder Schwarz-Weiß-Bild als Bewerbungsfoto?

Ob Ihr auf Eure Bewerbung ein Farbbild oder eine Schwarz-Weiß-Fotografie als Bewerbungsfoto klebt, bleibt ganz Euch überlassen. Entscheidet nach Gefühl. Es gibt hierbei lediglich einen Tipp. Eine Untersuchung ergab, dass weibliche Personalchefs Schwarz-Weiß-Bilder bevorzugen. Männer hingegen favorisieren das Farbfoto.

Wohin mit dem Bewerbungsfoto?

Habt Ihr Euch für ein Bewerbungsfoto entschieden, könnt Ihr es rechts oben in die Ecke des Lebenslaufs kleben. Eine andere Möglichkeit besteht darin, ein Deckblatt mit Eurem Bild zu erstellen. Auf dieser Seite zwischen Anschreiben und Lebenslauf ist das Foto dann größer zu sehen. Darunter sollte noch Euer Abschluss stehen und die Art des Jobs, für den Ihr Euch bewerbt. Heutztage ziehen viele Unternehmen Online-Bewerbungen vor. Dazu ist es ratsam, Eure Porträts vom Fotografen auch in digitaler Form zu haben. Von der CD oder dem Speicherstick könnt Ihr das Foto auf Euren Rechner hochladen und an die passende Stelle in Eure Bewerbung einfügen. In der Stellenausschreibung stehen genaue Hinweise, in welcher Form Ihr die Bewerbung zusenden sollt. Am bewehrtesten ist hier das Pdf-Dokument. Ist die Bewerbung abgeschickt, müsst Ihr nur noch Geduld haben.

Für professionelle Bewerbungsfotos müsst Ihr neben Zeit und Geduld auch Geld investieren, aber daran solltet Ihr nicht sparen! Früher oder später wird sich Euer Aufwand auszahlen – ganz bestimmt!

Do: Ein Bewerbungsfoto muss professionell erstellt werden. Richtet Euer Styling nach dem Unternehmensimage und achtet auf Natürlichkeit.

Don’t: Keine Freizeit- oder Ganzkörperfotos! In die Unterlagen eingedruckte Fotos sind qualitativ meistens schlechter als richtige Fotos und kommen nicht gut an. Verwendet nie Büroklammern! Das Bewerbungsfoto immer einkleben.

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Kommentare (2)

  • Raphael_K am 21.06.2011 um 13:22 Uhr

    Das Bewerbungsfoto ist ein absolutes Muss. Weitere kostenlose Informationen zur perfekten Bewerbung findet Ihr in meinem Blog: http://www.deine-perfekte-bewerbung.de/blog/

  • bigli am 21.07.2009 um 17:11 Uhr

    Hab ich auch gehört... zum Schutz der nicht so gut aussehenden