Bewerbung schreiben

Die perfekte Bewerbung Teil 7: Die Form

Hände schütteln

Eine gute Bewerbung ist wichtig

Bei der optischen Gestaltung der Bewerbung dürft Ihr Eurer Kreativität freien Lauf lassen. Natürlich nur in einem gewissen Maße. Denkt daran: Euer Lebenslauf soll ausdrücken, dass Ihr die Stelle unbedingt wollt und das erreicht Ihr nicht durch unnötige Symbole, Schnörkel oder Bildchen. Das wirkt schnell albern und keiner nimmt Euch oder Eure Fähigkeiten noch ernst.

Beschränkt Euch in Eurer Bewerbung auf dezente Strukturierungslinien. Im Allgemeinen müsst Ihr auf jeden Fall für alle Eure Bewerbungsunterlagen, die Ihr selbst verfasst, die gleiche Schriftart und Schriftgröße verwenden. Wählt keine zu ausgefallene Schrift und keine, die kindisch wirkt, wie „Comic Sans“. „Arial“ und „Times New Roman“ sind die gängigsten Schrifttypen. „Tahoma“ oder „Century Gothic“ könnt Ihr ebenfalls verwenden. Die Schrift darf nicht zu klein sein. Testet es in jedem Fall auf einer ausgedruckten Seite und prüft, ob jeder sie ohne Mühe lesen kann.

Das Deckblatt

Beim Deckblatt der Bewerbung wählt Ihr natürlich eine größere Schrift. Passt hier die Schriftgrößen optisch so an, das sie zusammen mit Eurem Foto ein stimmiges Bild ergeben und das Ganze nicht gequetscht oder verloren wirkt. Aus Eurem Foto könnt Ihr gerne mit einem Fotobearbeitungsprogramm das Beste herausholen. Für die einzelnen Textpassagen in Bewerbungsanschreiben und Lebenslauf solltet Ihr die gleichen Schriftgrößen verwenden. Alles soll so ähnlich wie möglich aussehen, damit die Bewerbungsmappe einen stimmigen Gesamteindruck hinterlässt. Das Bewerbungsanschreiben sollte nicht länger als eine Seite sein. Je mehr Ihr in der Bewerbung schreibt, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass sie nicht bis zum Schluss gelesen wird. Ihr lauft dann nämlich Gefahr, Euch in weniger wichtigen oder nicht relevanten Sachen zu verlieren.

Wenn Ihr Linien zur Strukturierung auf dem Deckblatt der Bewerbung verwendet, führt diese im Lebenslauf genauso ein. (Ins Bewerbungsanschreiben kommen keine Linien oder Ähnliches.)

Achtet unbedingt darauf, dass Kopien, die Ihr von Euren Zeugnissen oder Zertifikaten für Eure Bewerbung anfertigt, keine dunklen Ränder oder Flecken haben. Verwendet ausschließlich optisch ansprechende Kopien, sonst wirkt es so, als hättet Ihr keine Lust gehabt, Euch um Saubere zu kümmern.

Eselsohren, Flecken, Knicke, Risse oder andere Beschädigungen Eurer Bewerbungsunterlagen jeglicher Art sind ein Tabu! So könnt Ihr nie einen ordentlichen und strukturierten Eindruck vermitteln. Außerdem zeigt es nur, dass die Bewerbung Euch nicht wichtig genug war, um das betreffende Blatt noch einmal auszudrucken.

Do: Bemüht Euch um eine einheitliche Optik Eurer Bewerbungsmappe. Wählt in der Bewerbung eine gut lesbare und ordentliche Schrift, die groß genug (aber nicht zu groß) ist. Prüft auf ausgedruckten Unterlagen, ob alles so aussieht, wie Ihr es Euch vorgestellt habt. Verwendet hochwertiges 80 – 90 Gramm Papier

Don’t: Keinerlei Beschädigungen der Bewerbungsmappe. Wenn Ihr Knicke etc. entdeckt, druckt das Blatt neu aus! Vermeidet optische Unstimmigkeiten in der Bewerbung(Schriftart und -größe). Nirgendwo dürfen Rechtschreibfehler zu finden sein. Lasst die gesamte Bewerbungsmappe von mehreren Leuten gegenlesen. Verwendet nie unsaubere Kopien von Euren Dokumenten!

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