Bewerbungen

Kleine Bewerbungslügen – was geht, was geht nicht?

Lügen in der Bewerbung Geschäftsmann lügt und kreuzt die Finger hinter dem RÃ���Ã��Ã�¼cken

Lügen in der Bewerbung können zum Verhängnis werden

Lücken im Lebenslauf auffüllen oder Fremdsprachen-kenntnisse erfinden? Die Möglichkeiten des Schummelns in der Bewerbung sind vielfältig und den meisten Personalern bekannt. Doch muss man deshalb immer strikt bei den Tatsachen bleiben? Also was ist erlaubt und wo sagt man besser die Wahrheit?

Laut einer Umfrage schummelt rund ein Drittel der deutschen Bewerber in ihrem Bewerbungsschreiben – und das ist auch kein Wunder. Die Anforderungsprofile sind oftmals dermaßen hoch, dass sich viele Bewerber dazu gezwungen fühlen, ihren Lebenslauf etwas aufzupolieren. Doch Vorsicht! Lügen werden schnell zum Verhängnis. Spätestens im Bewerbungsgespräch muss man sich auf Nachfragen gefasst machen – und die Personaler sind darauf geschult, Unwahrheiten in Mimik und Gestik zu erkennen. Also sollte man sich schon beim Zusammenstellen der Bewerbungsunterlagen fragen: wie kaschiere ich Lücken im Lebenslauf? Wo darf ich übertreiben, wo nicht?

Lügen im Bewerbungsschreiben

Viele Bewerber machen aus den bröckeligen Französisch-Schulkenntnissen in den Bewerbungen gerne mal ein „fließend in Wort und Schrift“. Hier ist Vorsicht geboten! Gerade bei international agierenden Unternehmen kann es vorkommen, dass mitten im Bewerbungsgespräch einfach die Sprache gewechselt wird. So fliegen Übertreibungen ganz schnell auf. Bei Fremdsprachenkenntnissen sollte man also lieber ehrlich bleiben. Andere Angaben, wie Teamfähigkeit, werden im Gespräch gerne mit Nachfragen überprüft. Wer hier in der Bewerbung als Hobby lesen und zeichnen angibt, gilt nur selten als Teamplayer.
Und übrigens: Wer versucht, seinem Bewerbungsfoto auf dem Deckblatt der Bewerbung mit einem Fotobearbeitungsprogramm zu einer sympathischeren Ausstrahlung zu verhelfen, sollte nicht übertreiben, sonst wird man beim Bewerbungsgespräch womöglich gar nicht erkannt.

Kommentare (3)

  • Nachtkatze am 02.09.2010 um 16:36 Uhr

    ich dnek gerade an diesen einen film, wo sie angibt, schwedisch zu können und dann dem schwedischen geschäftspartner vorgestellt wird :-D nein, man sollte da echt ehrlich sein... ein bisschen drumrum formulieren sollte aber erlaubt sein!

  • I_Heart_You am 13.02.2009 um 16:14 Uhr

    vor allem wenn das rauskommt.... oh oh oh

  • Charly am 13.02.2009 um 14:37 Uhr

    ich find das komisch wenn man seine bewerbungsunterlagen faked... nur wenn man sonst keine chancen hat.