Die Kunst des Scheiterns - wie geht man mit Niederlagen um?

Die Kunst des Scheiterns - wie geht man mit Nie...

Die Kunst des Scheiterns – wie geht man mit Niederlagen um?

am 01.04.2009 um 18:10 Uhr

Zwei Schachfiguren auf einem Schachbrett symbolisieren durch das Schachmatt das Scheitern im Leben

Scheitern gehört zum Leben – und damit
auch zum Job.

Jeder von uns fällt früher oder später auf die Nase. So war es, als wir laufen lernten, so war es, als unser Jugendschwarm unsere Liebe nicht erwiderte und so war es, als wir trotz tagelangen Lernens die erste Klassenarbeit versemmelten. Und auch im Job kommt irgendwann einmal der Punkt, an dem wir scheitern. Mag es nun eine kleine, oder eine große Niederlage sein. Scheitern ist eigentlich nichts Schlimmes – im Gegenteil. Das Sprichwort „aus Fehlern lernt man“ gibt es schließlich nicht umsonst. Wichtig ist aber, dass wir nach dem Sturz den Staub von den Kleidern klopfen und wieder aufstehen!

Die Amerikaner haben den Deutschen eines voraus: im Job denken sie pragmatisch. So muss eine Niederlage noch lange nicht bedeuten, dass man aufgibt. Vielmehr sieht man es in den USA als eine Chance, am Scheitern zu wachsen und es beim nächsten Mal besser zu machen. Das zeigt sich auch in der Wirtschaft: während in Amerika bis zu 40 Prozent der insolventen Unternehmen Sanierungspläne ausarbeiten, geben in Deutschland 99 Prozent auf. Da sollten wir uns vielleicht mal eine Scheibe abschneiden. Scheitern – aber richtig! Mit diesen fünf Richtlinien klappt es.

1. Niederlagen gehören zum Leben

Aus Kindheit und Jugend müssten wir es ja eigentlich besser wissen. Trotzdem gehen viele Uniabsolventen erst mal ganz blauäugig ins Jobleben. Man hat ja schließlich Jahre der Ausbildung und des Studiums hinter sich, da wird man doch den Job ganz leicht meistern! Aber auch der Firmenboss ist nicht als solcher auf die Welt gekommen und selbst mit einem tollen Uniabschluss muss man sich erst einmal einarbeiten. Deshalb sollte man nicht aufgeben, wenn es nicht sofort eine Führungsposition oder der toll bezahlte Superjob wird. In Amerika gilt es sogar als wichtige Lebenserfahrungen, auch mal auf die Nase zu fallen und sich dann wieder aufzurappeln. Dadurch reift nämlich nicht nur das Können im Job, sondern auch die Persönlichkeit. In so mancher Niederlage steckt also doch irgendwie ein Gewinn.


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