Richtig weiterbilden

Weiterbildungsmöglichkeiten

Man lernt nie aus. So steht auch das Schlagwort „lebensbegleitendes Lernen“ im Mittelpunkt der Bildungspolitik. Der Arbeitsmarkt hat sich in den letzten Jahren stark verändert, und Firmen legen immer größeren Wert auf qualifizierte Fachkräfte und Weiterbildung. Und an all diejenigen unter Euch, die sich vielleicht in ihrem Job langweilen, sich mehr Herausforderungen und Erfolg wünschen, richtet sich dieser Artikel. All diejenigen, die mehr lernen und im Beruf weiterkommen möchten.

Weiterbildungsmöglichkeiten – warum?

Doch wie kommt man eigentlich an eine Fortbildung? Und was genau ist bei der Weiterbildung zu beachten? Wir haben für Euch die wichtigsten Weiterbildungsmöglichkeiten unter die Lupe genommen. In unserer sechsteiligen Serie „Weiterbildung bildet weiter“ erfahrt Ihr, wie Ihr durch Weiterbildungsmöglichkeiten zu jeder Zeit beruflich besser vorankommen könnt. Wir sagen Euch, welche Maßnahmen es für Studenten, Auszubildende, Berufstätige und Arbeitslose gibt.

Berufliche Weiterbildungsmöglichkeiten konkret

Um es auf den Punkt zu bringen: Unter beruflicher Weiterbildung versteht man ein Lernen, das eine bereits vorhandene Bildung erweitert. Je nach Berufs- und Lebensphase unterscheidet man drei verschiedene Aspekte der Weiterbildung: Zum einen wird Arbeitnehmern oft eine betriebliche Fortbildung vom Unternehmen selbst angeboten, um sie optimal für den Arbeitseinsatz zu schulen und auf dem neuesten Stand der betrieblichen Entwicklungen zu halten. Des Weiteren werden Arbeitslose von der Agentur für Arbeit mit staatlich geförderten Weiterbildungsmaßnahmen unterstützt, damit sie wieder in den Arbeitsmarkt eingegliedert werden können. Zu guter Letzt kann und sollte man als Einzelperson selbst aktiv werden, um durch Fortbildungen seine beruflichen Kompetenzen auf eigene Faust zu erweitern. Somit könnt Ihr Eure Karrierechancen verbessern und auf lange Sicht auch finanziell davon profitieren.

Weiterbildungsmöglichkeiten im zweiten Bildungsweg

Wenn Ihr bereits eine Ausbildung in der Tasche habt und der Traumjob auf sich warten lässt, dann kann es lohnen, das Abitur auf dem zweiten Bildungsweg nachzuholen. Auf dem Abendgymnasium können alle ab 19 Jahren innerhalb von drei Jahren die Allgemeine Hochschulreife erlangen, ein Realschulabschluss wird hierbei allerdings vorausgesetzt. Es fallen ungefähr 20 Wochenstunden Unterricht an, bei denen man sich auf zwei Leistungsfächer konzentriert. Durch die Schulzeiten in den Abendstunden ist es möglich, tagsüber einem Job nachzugehen, auch gibt es im Gegensatz zum normalen Gymnasium keine Hausaufgaben. Ein weiterer Vorteil liegt darin, dass die Klassen oft nicht mehr als 20 Schüler umfassen, so dass sich der Lehrer gut auf die einzelnen Schüler einstellen kann. Die Finanzierung der Abendschule kann nach Bedarf vom BAföG-Amt übernommen werden, der Unterricht auf staatlichen Abendgymnasien ist meist sogar kostenfrei. Nach einer Ausbildung ist es auch möglich, das Abitur auf speziellen Berufskollegs nachzuholen. Hier findet der Unterricht allerdings tagsüber statt, so dass man keiner weiteren Tätigkeit nachgehen kann. Durch das Abitur oder das nachgeholte Fachabitur stehen Euch die Türen von Universitäten und Fachhochschulen offen, so dass Ihr nach dieser Weiterbildungsmöglichkeit einen qualifizierten Bildungsweg einschlagen könnt.

Begabtenförderung – eine Weiterbildungsmöglichkeit

Wenn Ihr eine duale Berufsausbildung mit einer besonders guten Abschlussprüfung abgeschlossen habt, dann könnt Ihr finanziell vom Begabtenförderungswerk mit Weiterbildungsmaßnahmen unterstützt werden. Voraussetzung für diese Förderung ist, dass Ihr nicht älter als 25 Jahre seid und eine Durchschnittsnote von mindestens 1,9 nachweisen könnt. Nach bestandenem Eignungstest trägt das Begabtenförderungswerk die Kosten für berufsbegleitende Studiengänge, Aufstiegsfortbildungen wie zur Meisterin oder für fachübergreifende Weiterbildungen. Diese persönliche Weiterentwicklung von Arbeitnehmern wird mit bis zu 5.100,- Euro bezuschusst, und es lohnt sich bestimmt, einen Antrag auf dieses tolle Stipendium zu stellen.

Kommentare (2)

  • Bine025 am 23.01.2013 um 09:38 Uhr

    Die meisten wissen was Sie können aber für mich ist meist das Hauptproblem das ich dann zwar weiß was ich gerne für Aufgaben hätte aber nicht welche Berufe es dazu gibt bzw. wie die sich überhaupt nennen. :/

  • Morghabi am 29.04.2010 um 22:37 Uhr

    Meine beiden Weiterbildungen haben mir net geholfen! Obwohl beide gut abgeschlossen!!!


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