Weiterbildung und studieren

Weiterbildung im Studium

Als Studentin hat man es oft schwer, sich mit dem nötigen Praxisbezug auf die Arbeitswelt vorzubereiten. Deswegen haben sich an den meisten deutschen Universitäten und Fachhochschulen so genannte Career Center gebildet.

Career Center haben das Ziel, die Studenten schon während des Studiums auf die Berufspraxis vorzubereiten. Denn auch ein Examen von 1,0 bringt herzlich wenig, wenn man über keinerlei Zusatzqualifikationen verfügt. Die Career Center informieren über Praktika, Auslandsaufenthalte und bieten Seminare zur Berufsorientierung an. Wenn Eure Hochschule über ein solches Bindeglied zwischen Lehrbetrieb und Arbeitsmarkt verfügt, solltet Ihr Euch unbedingt für einige studienbegleitende Kurse anmelden. Die praxisorientierten Angebote werden oft in Zusammenarbeit mit potentiellen Arbeitgebern durchgeführt, so dass Ihr bereits Kontakte für Euren späteren Berufsweg knüpfen könnt. Der Übergang von Studium in den Beruf wird erleichtert, denn die Karrierezentren der Unis bieten neben Berufsinformationen auch Bewerbungshilfen an, und bereiten zum Beispiel auf Assessment-Center vor. Teilweise können Studenten hier auch durch berufstätige Absolventen der Hochschule gecoacht werden und somit wertvolle Insider-Tipps mit auf den Berufsweg nehmen. Gerade als Studentin der Geisteswissenschaften ist es wichtig, diese meist kostenfreien Angebote wahrzunehmen, um nach dem Studium nicht mit leeren Händen dazustehen.

Frau am SchreibtischPraktikum als Bildungsmöglichkeit

Eine weitere beliebte berufliche Weiterbildungsmaßnahme während des Studiums ist das Praktikum. Natürlich könnt Ihr auch erst nach einem Hochschulabschluss ein Praktikum absolvieren, doch gerade während der Semesterferien kann man so die Zeit optimal für das spätere Berufsleben nutzen. Praktika bieten eine gute Gelegenheit, um in den Wunschjob hinein zu schnuppern und erste praktische Berufserfahrungen in einer Branche zu sammeln. Auch wenn das Gehalt oft sehr niedrig ausfällt, kann ein Praktikum später als Sprungbrett in die Berufswelt dienen. Es empfiehlt sich ein Praktikum von mindestens zwei Monaten zu machen, da man in einer kürzeren Zeit nicht viel lernt und kaum zu selbständigem Arbeiten kommt. Ein weiterer Grund, der für ein Praktikum spricht ist, dass hier wertvolle Schlüsselqualifikationen erlernt werden können. Diese so genannte „Soft Skills“ umfassen betriebliche Sprachkompetenz, Engagement, Teamfähigkeit und Flexibilität – also Dinge, die im zumeist grauen und theoretischen Uni-Alltag nicht vermittelt werden können. Das Förderungs- und Austauschprogramm „Socrates“ der EU richtet sich ebenfalls an Studenten. Hier bietet man Praktika für junge Akademiker im europäischen Ausland an.

Im nächsten Teil unserer großen Weiterbildungs-Reihe erfahrt Ihr mehr zum Thema “Weiterbildung nach dem Studium”.

Kommentar (1)

  • Fleischwurst89 am 18.07.2012 um 08:59 Uhr

    Ich bin auch Studentin, das sind coole Tipps zur Weiterbildung im Studium, danke


Erfolgreich im Job: Mehr Artikel