Fachabitur im Sozialwesen

Frage: Hallo Steffi, ich möchte gerne mein Fachabi im Fach Sozial- und Gesundheitswesen machen. Ich will auf gar keinen Fall studieren, sondern danach direkt arbeiten. Viele sagen mir jedoch, dass ich erst einmal einen Beruf erlernen soll. Um Sozialpädagogin zu werden, müsste ich studieren, was kann ich also mit meinem Fachabi machen und welche Vorteile hätte es?

Antwort: Hallo,

heutzutage ist es wichtig, selbst für die eigene Qualifikation zur sorgen um an Ende möglichst reibungslos einen Job zu bekommen. Auch wenn Du „nur“ einen Ausbildungsplatz suchst, verbesserst Du deshalb mit einem höheren Schulabschluss Deine Chancen. Eigentlich ist es immer sinnvoll, zumindest das Fachabitur, eventuell sogar das Vollabitur dranzuhängen. Außerdem kann es passieren, dass Du um Deinen Traumjob zu bekommen, später vielleicht doch noch studieren möchtest. Dann wäre es natürlich ärgerlich, wenn Du das Abi erst noch nachholen musst.

Außerdem führt der Weg in den Bereich Sozialwesen in vielen Fällen so oder so über eine (einjährige) schulische Ausbildung und damit über Berufskollegs oder Fachschulen – so zum Beispiel wenn du Assistentin im Gesundheits- und Sozialwesen werden möchtest. Weshalb also nicht gleich eine etwas längere Ausbildung in Kauf nehmen und mit Fachabi abschließen? Andere mögliche Ausbildungsberufe wären Kinderpflegerin, Erziehungshelferin, Alten- oder Krankenpflegerin.

Aus Deiner Frage habe ich herausgelesen, dass Du grundsätzlich allerdings schon an einem Beruf interessiert wärest, der mit Sozialpädagogik zu tun hat. Wenn Du nicht studieren möchtest, wäre deshalb vielleicht am ehesten der Beruf Erzieherin etwas für Dich. Hier wird in der Regel eine mittlerer Schulabschluss und Berufsbildung gefordert – eine einheitliche Regelung in allen Bundesländern gibt es bislang aber nicht. Mehr Infos dazu findest Du zum Beispiel auf der Seite von Erzieherin Online.

Auch wenn Du sagst, dass Du gleich arbeiten möchtest, würde ich Dir aber trotzdem raten, das Studium nicht kategorisch auszuschließen. Berufe im Sozialwesen sind ohnehin in vielen Fällen hart und eher schlecht bezahlt – es kann also nie schaden, sich zusätzliche Wege offen zu halten und das würdest Du mit dem Fachabitur machen.


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