Xing-Studie
Jessica Tomalaam 28.11.2017

Hast du eine deiner besten Freundinnnen auch im Job kennengelernt? Damit bist du nicht allein. Denn laut einer aktuellen Forsa-Umfrage, die vom Karriere-Netzwerk Xing in Auftrag gegeben wurde, hat die Hälfte der Berufstätigen bei uns in Deutschland auf der Arbeit bereits eine Freundschaft fürs Leben geschlossen.

Gar nicht mal so verwunderlich, oder? Schließlich verbringen wir oftmals 40 Stunden pro Woche gemeinsam auf der Arbeit, unterhalten uns in der Mittagspause, nehmen an Firmenfeiern teil und gehen nach der Arbeit gemeinsam ein Bier trinken. Da lernt man sich schon ziemlich gut kennen. Viel Zeit für ein Privatleben bleibt da nicht, sagt auch eine neue DGB-Studie. Mehr als 50 Prozent der 18- bis 29-Jährigen gaben bei der Befragung an, dass sie sich mindestens einmal im Monat privat mit Kollegen verabreden würden. Natürlich wird nicht jede Bürobekanntschaft zu einer innigen Bromance oder sogar einer eheähnlichen Beziehung auf der Arbeit. Aber wenn du dich mit deiner Arbeitskollegin oder deinem Arbeitskollegen gut verstehst, warum solltet ihr nicht wirklich beste Freunde werden? Denn Freunde zu finden, ist manchmal schließlich gar nicht so einfach.

Vor allem Frauen schließen Freundschaften im Job

Laut der repräsentativen Studie, für die im August 2017 rund 1.000 Arbeitnehmer befragt wurden, hat die Hälfte am Arbeitsplatz einen oder manche sogar mehrere Freunde fürs Leben gefunden. Bei den Frauen sind es sogar fast 60 Prozent. Spannend ist, dass der Beziehungsstand eine wichtige Rolle spielt. Denn knapp 60 Prozent der Freundschaften entstehen wohl zwischen Arbeitskollegen, die ledig sind. Am offensten scheinen übrigens Arbeitnehmer aus der Medienbranche zu sein. Im Vergleich zu anderen Branchen schließen sie nämlich häufiger Freundschaften am Arbeitsplatz. Eher verschlossen sind laut der Studie Berufstätige der Groß- und Einzelhandelsbranche.

Willst du meine Arbeits-Ehefrau sein?

Wenn sich Freundschaften auf der Arbeit entwickeln, ist es übrigens gar nicht so abwegig, dass auch tiefer gehende Beziehungen entstehen, die einer platonischen Ehe ähneln. „Work wife“ bzw. „work husband“ nennt sich dieser Trend aus Amerika. Auch bei uns auf der Arbeit haben wir so ein gleichgeschlechtliches „Ehepaar“. Die beiden arbeiten schon seit Jahren zusammen und machen in der Mittagspause sogar manchmal für den Anderen etwas zu essen fertig. Ziemlich süß. Ob die beiden wohl auch diese Meilensteine erklommen haben?

11 wichtige Meilensteine im Beziehungsalltag

In der Studie gab jeder Zehnte der Befragten an, dass er am Arbeitsplatz eine solche Beziehung führen würde. Spitzenreiter sind hier die Arbeitnehmer in der Finanz- und Versicherungsbranche. Unser „Ehepaar“ scheint mit seinen jungen Jahren übrigens eine der Ausnahmen zu sein, denn eigentlich sind diejenigen, die sich in einer „Arbeitsehe“ befinden, meist über 50 Jahre alt.

Welche Erfahrungen hast du mit Freundschaften auf der Arbeit gemacht? Hast du dir auch eine „work wife“ angelacht oder ist dir das etwas zu viel Nähe auf der Arbeit? Wir freuen uns auf deine Kommentare!

Bildquelle:

iStock/Liderina


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