Studienfinanzierung
Frau mit Geldschwein - Studienförderung

Geld sparen bei der Studienförderung

Studienfinanzierung: Wer soll das bezahlen?

Studierende müssen sich manchmal ganz schön was einfallen lassen, wenn es um das Thema Studienfinanzierung geht. Manche haben das Glück, von ihren Eltern finanziell unterstützt zu werden. Aber nicht jede Familie kann es sich leisten, einem oder mehreren Kindern die Studienfinanzierung zu stellen. Kommt mit dem Studium noch der Umzug in eine andere Stadt dazu, wird es häufig eng.

Seitdem in vielen Bundesländern auch noch Studiengebühren gezahlt werden müssen, hat sich die finanzielle Lage vieler Studierenden verschärft.
Die klassische Lösung für dieses Problem lautet üblicherweise BAföG – ein zinsloses Darlehen für Studenten. Doch leider hat nicht jede Anspruch auf BAföG. Viele liegen nämlich nur knapp über der Grenze, bis zu der sie diese Art der Studienfinanzierung bekommen könnten und gehen daher leer aus.

Die Vorteile und Nachteile eines Studiendarlehens zur Studienfinanzierung

Gott sei Dank gibt es verschiedene Studiendarlehen, die beim Thema Studienfinanzierung eine gute Alternative zum BAföG darstellen.
Diese Darlehen können im Prinzip von jeder beantragt werden. Der Vorteil ist, dass diese Studienfinanzierung im Gegensatz zum BAföG nicht vom Einkommen der Eltern und vielen anderen Rahmenbedingungen abhängig sind. Der Nachteil ist allerdings, dass das Geld nach dem Studium häufig wieder voll zurückgezahlt werden muss – und das auch noch mit Zinsen. Und die können, je nach Bankinstitut, ziemlich hoch sein. Noch dazu hat man bei dieser Studienfinanzierung nach Studienabschluss nicht wie beim BAföG fünf Jahre Zeit für die Rückzahlung, sondern häufig nur zwei. Viele Studenten sind dann nach ihrem Studium erst einmal hoch verschuldet. Bevor man sich also für einen Studienkredit entscheidet, sollte man sich gut über diese Studienfinanzierung informieren.

Welche Möglichkeiten zur Förderung der Studienfinanzierung gibt es?

Studienkredit ist nicht gleich Studienkredit. Es gibt unterschiedliche Modelle zur Studienfinanzierung, von denen wir Euch hier einige vorstellen möchten: das Studienbeitragsdarlehen, den Bildungsfonds, den staatlichen Studienkredit und den Bildungskredit.

Studienfinanzierung für (fast) alle – das Studienbeitragsdarlehen

Das Studienbeitragsdarlehen wurde eingeführt, um auch finanziell schwächer Gestellten ein Studium zu ermöglichen. Dementsprechend wird diese Studienfinanzierung auch einzig und allein zur Zahlung der Studiengebühren verwendet.
In allen Ländern sieht das Studienbeitragsdarlehen eine Altersgrenze vor. Das bedeutet, nur wer bei Studienbeginn ein bestimmtes Alter nicht überschritten hat, kann die Studienfinanzierung beantragen. Diese Altersgrenze liegt in den meisten Ländern bei 35 Jahren.
Zudem wird das Studienbeitragsdarlehen nur für eine gewisse Semesteranzahl gewährt. Hier gilt die Faustregel Regelstudienzeit plus vier Semester. Dabei werden allerdings alle jemals studierten Semester berücksichtigt – wer spät das Fach wechselt, könnte also schnell von dieser Regelung betroffen sein.

Studienfinanzierung für Ehrgeizige – der Bildungsfonds

Mit einem Bildungsfonds können nicht nur die Studiengebühren gedeckt werden, sondern auch Lebenshaltungskosten und eventuelle Auslandsaufenthalte. Diese Studienfinanzierung bietet einige Vorteile, da die Rückzahlung hier einkommensabhängig erfolgt. Das heißt, nach erfolgreich abgeschlossenem Studium wird ein festgelegter Prozentsatz des Gehaltes über einen vorher vereinbarten Zeitraum an den Bildungsfonds zurückgezahlt. Das Gute daran: wer keine Stelle findet, muss nichts zurückzahlen. Hier besteht also nicht die Gefahr der Verschuldung.

Doch nicht jeder kommt in den Genuss eines solchen Bildungsfonds – denn für diese Studienfinanzierung wird sorgfältig ausgewählt. Wer sich um einen Bildungsfonds bewirbt, muss ein mehrstufiges Auswahlverfahren durchlaufen und durch Leistungsfähigkeit und Persönlichkeit überzeugen. Wer sich hier durchsetzen kann, kann mit einer monatlichen Studienfinanzierung von satten 1000 Euro für die Lebenshaltungskosten rechnen. Die Studiengebühren werden ebenfalls übernommen.

Staatlicher Studienkredit und Bildungskredit zur Studienfinanzierung

Der klassische Studienkredit zur Studienfinanzierung wird vom Staat und von verschiedenen Banken für EU-Bürger angeboten. Studenten zwischen 18 und 30 Jahren können ihn unabhängig von Einkommenssituation der Eltern, Studienfach und Noten beantragen. Allerdings muss man regelmäßig nachweisen, dass man weiterhin ordnungsgemäß studiert. Die monatliche Förderung dieser Studienfinanzierung beträgt zwischen 100 und 650 Euro und wird über maximal zehn Semester ausgezahlt. Zum Teil werden anfallende Zinsen vom ausgezahlten Betrag direkt abgezogen. Gut zu wissen: der Studienkredit kann mit anderen Modellen zur Studienfinanzierung wie BAföG und Bildungskredit kombiniert werden.

Der Bildungskredit, auch Studienabschlussdarlehen genannt, soll Studierende gegen Ende des Studiums finanziell entlasten. Auch diese Form der Studienfinanzierung wird unabhängig vom eigenen Einkommen und dem der Eltern ausgezahlt. Für diesen letzten Bildungsabschnitt könnt Ihr mit einer maximalen Förderung von 7200 Euro rechnen. Diese Studienfinanzierung wird aber nicht auf einen Schlag, sondern in Raten von je 300 Euro ausgezahlt. Es gibt aber auch die Möglichkeit, einen Antrag auf eine größere einmalig ausgezahlte Summe zu stellen – etwa wenn größere Ausgaben oder Anschaffungen anstehen wie Laptop oder ein Auslandssemester.

 

Bildquelle: Dreamstime.com

 


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Was denkst du?

  • Merci_01 am 09.06.2014 um 14:39 Uhr

    Ist zwar nicht mehr ganz aktuell, aber dennoch möchte ich zum Thema Studienfinanzierung auch meinen Senf abgeben. Meiner Meinung nach besser als einen x-beliebigen Nebenjob in einer Bar oder im Supermarkt zu absolvieren ist die Finanzierung über den Festo Bildungsfonds (http://www.festo-bildungsfonds.de/). Dabei bekommt man nicht nur einen monatlichen Betrag überwiesen, sondern man kann zusätzlich noch an unzähligen Veranstaltungen teilnehmen, die für die persönliche und berufliche Entwicklung nicht ganz unbedeutend sind. Dabei ist zu denken, an Präsentations- oder Rhetorik-Trainings, Netzwerktreffen mit verschiedenen Unternehmen, etc. Und das Beste dabei? Du zahlst Das zurück was Du erhalten hast und zwar einkommensabhängig und zinslos! Finanzierung + Qualifizierung + Netzwerk

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  • Nguyen27m am 04.01.2011 um 13:31 Uhr

    Heutzutage hilft gegen die finanzielle Notlage nur eins: Arbeiten gehen! Kling zwar unerträglich. Jedoch ist Jobben neben dem Studium für viele Studenten eine Selbstverständlichkeit. Woher soll das Geld denn sonst kommen, wenn nicht von den Eltern. Wer sein kostspieliges Studium mit Bildungskredi-tenfinanzieren will, sollte sich die vielfältigen Möglichkeiten der Finanzwelt sich näher anschauen. Aber auch hier sollte man auch die Gesamtsumme im Blick behalten. http://www.umschuldung-kredit.com/kredit/kredite-zur-bildungsfinanzierung#more-111

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