Berufsportrait

Bankkauffrau

Frau mit Sparschwein

Petra ist glücklich als Bankkauffrau

Geldscheine, Zinsen, Wechselkurse, das ist das erste, was einem in den Kopf kommt, wenn man von der Ausbildung zur Bankkauffrau hört. Doch dieser Job kann viel mehr! Wer sich für diesen Ausbildungsweg entscheidet, hat ein paar abwechslungsreiche Jahre vor sich, die durch diverse Fortbildungsmaßnahmen auch noch eine glänzende Karriere versprechen können!

Wir haben uns mit Petra (25) unterhalten, die nach dem Abi sofort die Ausbildung zur Bankkauffrau gemacht hat. Sie hat uns erzählt, wie ihre täglichen Aufgaben aussahen und was sie besonderes während ihrer Ausbildung erlebt hat.

„Ich wollte schon immer in den Banken-Sektor. Viele Mitglieder meiner Familie arbeiten dort schon in verschiedenen Bereichen, so wollte ich nie etwas anderes machen.“ Schon während des Abiturs schrieb Petra einige Bewerbungen und wurde zu diversen Vorstellungsgesprächen eingeladen. Sie entschied sich dann für eine Sparkasse, die Karrierechancen bietet und ihr sehr sympathisch war. „Das war mir besonders wichtig, denn ich will mich dort auch wohl fühlen!“

Die Ausbildung zur Bankkauffrau

Für eine Ausbildung bei der Bank benötigt man einen Abschluss der Höheren Handelsschule, das Abitur oder auch einen guten Realschulabschluss. In der Regel dauert die Lehre zur Bankkauffrau 2,5 Jahre, an manchen Privatbanken allerdings nur zwei Jahre. Mitbringen sollte man ein gutes Zahlenverständnis, denn diese werden Dich in den nächsten Jahren begleiten. Außerdem sollte man Spaß am Umgang mit Kunden haben und auch ein gewisses Verkaufsinteresse und Beratungswillen mitbringen.

Petra, wie schaut Dein typischer Arbeitstag aus? „Ich fange morgens zwischen 8.00 Uhr und 8.15 Uhr an. Während der Ausbildung habe ich unter anderem die Kasse vorbereitet, die Wechselkurse ausgehangen und auch schon mal die Geschäftsstelle geöffnet. Dann fielen die alltäglichen Dinge wie Service, Arbeit an der Kasse und Kundenberatung an. Zur Mittagszeit hat die Geschäftsstelle geschlossen, so dass ich mit Kollegen Essen gehen oder auch die Zeit in dem verfügbaren Aufenthaltsraum verbringen konnte. Um 16.00 Uhr war dann meistens Schluss. Die Kasse musste nachgezählt werden und die Geschäftsstelle geschlossen werden. Natürlich kann es auch vorkommen, dass man zu persönlichen Kundenterminen muss, die erst um 19.00 Uhr beginnen.“ Die Arbeit auf den Geschäftsstellen wechselte sich mit den Wochen in der Berufsschule ab. Außerdem nahm Petra an Fortbildungen, Teammeetings und Schulungen teil. „Die waren immer sehr interessant. So etwas bindet ja auch die Kollegen aneinander. So hab ich bei der Ausbildung Freundinnen kennen gelernt, mit denen ich mittlerweile zusammen studiere.“

Fortbildungen für eine Bankkauffrau

Auch die Karrierechancen bei der Bank haben es in sich. Petra zum Beispiel hat ein Stipendium von ihrem Arbeitgeber bekommen, so dass sie nun BWL studiert und nebenbei arbeiten gehen kann, um den Kontakt zu den Kunden und den Bezug zur Praxis nicht zu verlieren. Im Anschluss daran wird sie wohl noch ein paar Jahre als Bankkauffrau bei der Bank bleiben. Nach der Ausbildung und dem Studium stehen ihr alle Wege offen. Innerhalb der Bank kann sie in verschiedenen Bereichen wie Geschäftskundenberatung, Kreditabwicklung oder Personal arbeiten. Außerdem kann sie in der Wirtschaft oder auch bei Finanzberatern einen Job finden.

„Ich liebe meinen Beruf“ verrät uns Petra. „Ich habe täglich Kontakt mit Menschen der verschiedensten Art und meistere jede Menge Herausforderungen. Klar, manchmal hat man schon nervende Kunden, die nur ihren Frust an einem auslassen wollen, aber das hat man ja eigentlich in jedem Beruf. Ich würde mich aber jederzeit wieder für die gleiche Ausbildung entscheiden.“

Was rät sie denn Mädels, die auch überlegen, in den Beruf der Bankkauffrau einzusteigen? „Man sollte auf jeden Fall Neugierde mitbringen und natürlich Motivation und Lernbereitschaft. Dann macht der Job Spaß!“

Wer von Euch auch eine Ausbildung als Bankkauffrau anstrebt, der findet eigentlich in jeder Tageszeitung, auch in den regionalen, Stellenangebote für Auszubildende. Wir wünschen Euch viel Glück bei der Jobsuche!

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