Einkommensstarke Jobs

Einkommensstarke Jobs

Geldscheine

Bänker verdienen viel!

Wer bei der Planung seiner beruflichen Zukunft auch die Höhe des späteren Einkommens im Blick hat, sollte sein Augenmerk ebenso auf die Gehaltsstruktur der verschiedenen Branchen richten. Denn in einigen Branchen wird deutlich über dem Durchschnitt bezahlt.

 

Banken weit vorn

Trotz Umstrukturierung und Personalabbau werden die höchsten Gehälter in Deutschland immernoch bei den Banken gezahlt. Betrachtet man alle beruflichen Funktionen inklusive der variablen Gehaltsbestandteile, liegt das Gehalt eines Bankers mehr als elf Prozent oberhalb dessen, was in Deutschland durchschnittlich verdient wird. So kann ein Kundenbetreuer mit Berufserfahrung im Durchschnitt bei einer Bank mit rund 40.000 Euro Jahresgehalt rechnen. Der Verdienst kann bis zu 53.000 Euro steigen. Fachkräfte im Finanz- und Rechnungswesen verdienen bei einer Bank im Schnitt 43.000 Euro, Spitzenkräfte sogar mehr als 62.000 Euro. Das liegt zum einen an der überwiegend sehr guten Qualifikation der Angestellten im Bankensektor, zum anderen an den traditionell guten Lohntarifen der Vergangenheit.

Apotheker müsste man sein!

Frau im Arztkittel

Geht in die Pharmaindustrie!

Auf Platz zwei der Top-Gehalts-Branchen liegt die Pharmaindustrie, dicht gefolgt von den Branchen, in denen Deutschland seit Jahren einen guten Ruf pflegt und mitunter als Exportweltmeister gilt: Maschinenbau, Anlagenbau, Autoindustrie und Verfahrenstechnik. In allen diesen Wirtschaftszweigen liegen die Gehälter gute sieben bis zehn Prozent oberhalb des Branchendurchschnitts. So verdient beispielsweise ein Ingenieur als Projektleiter im Maschinenbau durchschnittlich fast 52.000 Euro, ein Vertriebsassistent in der Autoindustrie rund 33.000 Euro. Ähnlich gut wird auch in der Softwareindustrie und der Kosmetikbranche gezahlt.

 

 

Es geht auch anders

Auf der anderen Seite gibt es auch solche Branchen, in denen eher geringe Gehälter gezahlt werden. Handel, Behörden und Textilindustrie sind einige, in denen die durchschnittlichen Gehälter unterhalb der mittleren Verdienstmöglichkeiten liegen. Das Ende der Liste ist geprägt von Bereichen mit hohem Anteil an weniger qualifiziertem Personal bzw. Saisonkräften – wie es im Einzelhandel oder der Touristikbranche der Fall ist.

Die Qual der Berufseinsteiger!

Frau am Rechner

Wirtschaftskanzlei ist das Stichwort!

Und in welchen Branchen werden hoch qualifizierte Einsteiger am besten bezahlt? Die Gehälter in den zehn bestbezahlten Berufen sind so hoch, dass alt gediente Führungskräfte in weniger lukrativen Branchen nur staunen können. An der Spitze stehen Anwälte in internationalen Wirtschaftskanzleien, Consultants in großen Strategieberatungen und Private-Equity-Manager. Ihr erstes Jahresbrutto-Gehalt liegt zwischen 80.000 und 100.000 Euro. Die Unternehmen sieben aber gnadenlos aus: Erstklassige Zeugnisse, Auslandserfahrung und ein perfektes Auftreten sind Voraussetzung, um überhaupt in die engere Wahl zu kommen. Doktortitel und internationale Abschlüsse sind gern gesehen.

Frau mit Zeichnungen

Wirtschaftsingenieur sollte man werden!

 

 

Auf der Liste der bestbezahlten Berufe folgen dann auch hier die Investmentbanker und die Pharmaforscher. Sie können mit 55.000 bis 65.000 Euro rechnen und ihr Gehalt häufig schon nach wenigen Jahren verdoppeln. Wirtschaftsprüfer, Energiehändler, Entwickler in der Automobilbranche, IT-Vertriebler für Großkunden und Produktmanager für Konsumgüter können beim Berufseinstieg zwischen 40.000 und 55.000 Euro verlangen.

Auch hier haben in einigen Branchen Spitzenleute keine Chance auf Spitzenverdienste. Berufsgruppen mit Jahresgehältern unter 35.000 Euro werden Prognosen zufolge auch in Zukunft kaum mehr verdienen, oberhalb von 55.000 Euro hingegen kräftig zulegen.

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