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Juliane Timmam 18.01.2017

Mann und Frau verhalten sich manchmal wie Hund und Katz. Es klappt nicht immer so einwandfrei. Da fragt man sich, ob es bei gleichgeschlechtlichen Paaren ähnlich aussieht. Die perfekte Beziehung gibt es nicht, aber man kann viel von homosexuellen Paaren lernen, beweist nun eine Studie aus Amerika.

Dr. John Gottman, Professor der Fakultät für Philosophie der Universität von Washington gründete vor vielen Jahren sein „Love Lab“. Dort untersucht er Paare und ihr Zusammenspiel untereinander. Gottmans Studie, in der er die Stärke und Belastbarkeit von homosexuelle Paaren teste, zeigt, dass man sich einige Verhaltensmuster bei ihnen ruhig abgucken kann.

Homosexuelle Paare lösen Streit mit Humor

21 schwule und 21 lesbische Paare haben Dr. Gottman und seine Frau, Dr. Julie Schwartz Gottman, im Zeitraum von zwölf Jahren beobachtet. Sie fanden heraus, dass homosexuelle Paare sich beim Streit weniger verletzt fühlen, wenn sie verbal angegriffen wurden. Bei Konflikten können schwule und lesbische Paare Humor miteinfließen lassen, was wiederum ein entspanntes Klima schafft. Im Streit fühlen sie sich nicht als Gegner, sondern als Team.

Bei Auseinandersetzungen von heterosexuellen Paaren sieht die Lage ganz anders aus. Sie sind schnell erregt. Ihr Puls geht in die Höhe, sie haben verschwitzte Hände und sind überspannt. Sie können bei Streit nur schwer abschalten. Homosexuelle Paare sind im Gegensatz viel entspannter und nutzen die übrige Energie lieber, um eine gemeinsame Lösung zu finden.

Aber: Bei einem Streit zeigen lesbische Partner mehr Wut, Humor und Aufregung. Sie sind generell emotional ausdrucksstärker – in positiver und negativer Hinsicht – als Schwule.

Schwule und Lesben nehmen sich beim Sex zurück

Außerdem verhalten sich heterosexuelle Partner, der Gottman-Studie zufolge, egoistischer im Bett als schwule oder lesbische Partner. Die Gay-Community sei viel entspannter, ihnen gehe es nicht um das große Finale, sondern eher um den gemeinsamen Spaß. In den zwölf Jahren Forschung trennten sich acht Paare (20 %), ein schwules Paar und sieben lesbische.

Bildquelle: iStock/adekvat


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