Kissenger
Jessica Tomalaam 11.01.2017

Du führst eine Fernbeziehung mit Deinem Partner und vermisst es mit ihm zu knutschen? Dann dürfte dieses Gadget vielleicht eine Lösung für Euch beide sein. Forscher des Imagineering Lab an der City University London haben den Kissenger entwickelt, damit Liebende sich auch über eine größere Distanz nahe sein können. Wir sagen Dir, wie das Gadget funktioniert.

Etwas komisch sieht der Kissenger schon aus. Wie ein kleines Täschen aus Silikon, in das ihr Euer Iphone reinsteckt (mit anderen Handymodellen funktioniert der Kissenger bisher nicht). Auf der unteren Hälfte des Kissengers findet ihr eine drucksensitive Silikon-Fläche. Auf diese könnt ihr Eure Lippen aufdrücken und gebt damit nicht nur einen Kuss ab, sondern habt gleichzeitig auch das Gefühl, einen zu bekommen. Und zwar auch mit der Druckintensität, mit der Dein Partner Dir (bzw. der Silikonfläche) gegeben hat.

Kissenger

Der Kissenger ist mit einer Silikon-Fläche ausgestattet, der auch die Intensität des Kusses simulieren soll.

Kissenger-Prototyp funktioniert nur mit dem Iphone

Zusätzlich muss natürlich die Kissenger-App gestartet werden. Bisher wird das Iphone über den Kopfhöreranschluss mit dem Kissenger verbunden, das wird sich in Zukunft wahrscheinlich ändern, da die neueren Iphone-Modell ja ohne Klinkenanschluss hergestellt werden sollen.

Kissenger Iphone

Bisher funktioniert der Prototyp nur bei Iphone-Modellen.

Ausgetauscht werden können nur normale Küsse

Wer nun hofft, dass damit auch ferne Zungenküsse, wie bei Raj und Howard in der Serie „The Big Bang Theory“ möglich sind, wird enttäuscht. Denn der Kissenger kann nur ganz „normale Küsschen“ simulieren, schließlich gibt es kein Zungen-Imitat. Bisher gibt es nur einen Prototypen, der Ende vergangenen Jahres auf der „Love and Sex with Robots“-Messe in London vorgestellt wurde. Wann, in welcher Form und zu welchem Preis der Kissenger auf den Markt kommt, und ob er auch für Android-Systeme angeboten wird, ist deshalb auch noch nicht bekannt.

Kissenger App

Diese Zungenaction dürft Ihr bei Kissenger nicht erwarten.

Küsse austauschen übers Smartphone – ist das wirklich die Zukunft die uns erwartet? Schließlich hat die Face-to-Face-Kommunikation seit Facebook und Co. eh schon so nachgelassen, dass wir unser Gegenüber nicht unbedingt tatsächlich sehen müssen, wenn man etwas gemeinsam machen will. Filme anschauen kann man ja auch getrennt, und trotzdem zusammen. Ob mit dem Kissenger allerdings tatsächlich Fernbeziehungen verbessern können, wagen wir doch sehr stark zu bezweifeln. Da haben wir andere Tipps für Euch. Eine Maschine bleibt eben eine Maschine und kann eine menschliche Berührung nicht nachahmen.

Bildquellen: Imagineering Lab, City University London


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