Kosenamen
Jessica Tomalaam 09.02.2017

Wie nennst Du eigentlich Deinen Partner? „Schnucki“, „Schatzi“, „Hase“? Oder haltet Ihr gar nichts von Kosenamen? Eine neue Parship-Studie unter 1.000 Befragten zeigt, dass wir wohl alle ziemlich unkreativ sind, denn ein Klassiker ist der unangefochtene Spitzenreiter bei den Kosenamen in deutschen Partnerschaften. Auffällig ist auch: Je länger Paare zusammen sind, desto seltener haben sie auch Kosenamen füreinander.

Dem Partner immer nur beim Vornamen zu nennen, ist ja irgendwie langweilig. Schließlich will man manchmal auch seine tiefe Zuneigung zeigen und sucht dann nach einem Namen, der das auch wirklich widerspiegelt. Wir Deutschen sind wohl nicht so die Überflieger, wenn es darum geht, neue Spitznamen zu erfinden. Denn rund 36 Prozent der Deutschen nennen ihren Partner nur „Schatz“, „Schatzi“ oder „Schätzchen“. Wir finden es ja ziemlich schade, dass das allseits beliebte „Schätzelein“ keinen Einzug gefunden hat.

Tierische Kosenamen folgen mit großem Abstand

Anscheinend stehen wir nicht ganz so darauf, uns mit Tiernamen zu rufen. Denn „Hase“ (7 Prozent) oder „Maus“ (5 Prozent) folgen mit großem Abstand auf dem zweiten und dritten Platz der beliebtesten Kosenamen. Gott sei Dank. Es ist ja auch immer fürchterlich peinlich, wenn jemand im Supermarkt „Hase, hast Du schon die Milch eingepackt?“ ruft. Noch seltener verwenden wir übrigens auch das fürchterliche „Baby“ (3 Prozent), „Liebling“ oder „Schnucki“ (jeweils 2 Prozent). „Honey“ nennen übrigens nur 1 Prozent der Deutschen ihren Partner. Dass „Schnucki“ nicht öfter benutzt wird, kann ich übrigens gar nicht verstehen. Ich persönlich finde, das ist ein toller Kosename!

Spitznamen in Langzeitbeziehungen sind wohl out

Nicht so richtig erklären kann ich mir die Aussage der Studie, dass deutsche Paare keine Kosenamen mehr benutzen, wenn sie schon lange in einer Beziehung leben. Ich kenne viele ältere Paare (inklusive meiner Eltern, die ganz kuriose, polnische Kosenamen füreinander haben), die sich immer noch beim Kosenamen nennen. Natürlich nicht immer, aber in den kleinen Momenten, in denen sie glauben, dass sie niemand beobachtet. Laut Studie gaben aber 16 Prozent der Befragten an, ihren Partner einfach mit dem Vornamen anzusprechen.

Weitere Kosenamen, die Verwendung finden

Unter den Kosenamen, waren auch einige dabei, die mir dann doch sehr seltsam vorkamen. Wer nennt seinen Partner denn bitte „Bär“, „Dickerchen“, „Chef“ oder „Chefin“, „Wuschel“, „Hexe“ oder ganz fürchterlich: „Herzblatt“? Ich weiß auch nicht, ob „Chefin“ oder „Hexe“ wirklich liebevoll gemeint sind, oder ob da einfach nur die tiefe Wut, die im Partner brodelt, seinen Ausdruck findet.

Bildquelle:iStock.com/teksomolika


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