Tipps für eine gute Beziehung auf Distanz
Anett Pohlam 09.03.2009

Sie haben Hunderte von Bonusmeilen angesammelt, kennen jeden Schaffner mit Namen und haben die Reisetasche immer im Anschlag: Menschen in einer Beziehung auf Distanz, auch Fernbeziehung genannt. In Zeiten in denen nichts sicherer ist als die Flexibilität muss sich auch die Beziehung den veränderten Arbeitsbedingungen anpassen, denn Jobangebote am anderen Ende des Landes oder gar Auslandsaufenthalte sind keine Seltenheit. Grade unter Akademikern ist deshalb die Bereitschaft zu räumlicher und zeitlicher Flexibilität besonders hoch. Drei von vier Hochschulabsolventen glauben, wer heute Karriere machen will, muss auch eine Fernbeziehung in Kauf nehmen. Und 12 Prozent aller deutschen Paare leben sie bereits, die Liebe auf Distanz. Wir haben zwei von ihnen in die Erdbeerlounge eingeladen und wollen von ihnen wissen, wie sie es schaffen die Intimität auch über längere Durststrecken hinweg aufrecht zu erhalten.

Der abschied fällt oft nicht leicht

Fernbeziehungen können auch reizvoll sein.

Sandra, 26 und Marco, 30 haben sich 2007 auf einer Geschäftsreise in Frankreich kennen gelernt. Sie lebt seit dem Studium in einer Hamburger WG, er ist gebürtiger Italiener mit Wohnsitz in Turin. Für das Interview opfern sie uns einen der seltenen Tage zusammen.
Rabea und Johannes arbeiten beide in der Marketingabteilung bei Siemens: sie in Mülheim er in Stuttgart. Sie haben sich vor zwei Jahren auf der Hochzeit einer gemeinsamen Bekannten kennen gelernt. Seitdem sehen sich die 31-jährige Duisburgerin und der 35-jährige Schwabe nur am Wochenende.

erdbeerlounge: Wie lange ist es her, dass ihr euch das letzte Mal gesehen habt?

Sandra: Wir haben zusammen Silvester in Turin gefeiert. Das ist jetzt zwei Monate her.

Johannes: Rabea und ich sehen uns eigentlich jedes Wochenende. Das ist zwar viel Fahrerei, aber das ist es uns wert.

erdbeerlounge: Hört sich nach rührseligen Abschiedsszenen und glühenden Telefonleitungen an. Wusstet ihr von Anfang an: Das nehme ich für diese Beziehung in Kauf?

Marco: Zwischen Sandra und mir hat es bereits am ersten Abend gefunkt. In der Seminarwoche haben wir dann jede freie Minute miteinander verbracht und am Tag der Abreise wusste ich, dass ich diese Frau nicht mehr hergeben würde.

Sandra: Das hast Du lieb gesagt. Mir ging es ganz ähnlich. Obwohl ich schon eher Zweifel hatte, ob eine Beziehung auf die Distanz von 1500 Kilometern wirklich eine Chance hat. Dazu kommt ja noch, dass wir nicht dieselbe Muttersprache haben.

erdbeerlounge: In welcher Sprache unterhaltet ihr euch denn?

Sandra: Hauptsächlich deutsch, aber wir switchen auch schon mal ins italienische, wenn Marco die Worte fehlen. Das klappt soweit ganz gut.

erdbeerlounge: Wann ward ihr euch sicher, dass es die Sache wert ist?

Johannes: Ich war am Anfang etwas skeptisch, denn ich habe schon eine gescheiterte Fernbeziehung hinter mir. Es hat also einige durchquatschte Nächte gebraucht, bis ich das Risiko noch einmal eingegangen bin.

Rabea: Johannes war gewissermaßen ein gebranntes Kind. Wir haben uns anfangs erstmal so oft wie möglich gesehen, um zu schauen, ob das mit uns eine echte Chance hat. Nach zwei Monaten waren wir dann zusammen im Urlaub und haben uns blendend verstanden. Danach wussten wir beide, dass wir es zumindest versuchen wollen.

Johannnes: Eine Entscheidung, die ich bis heute nicht bereue!

erdbeerlounge: Wie geht ihr mit Eifersucht um?

Sandra: Marco ist Italiener und von Natur aus sehr eifersüchtig. Wir gehen mit diesem Gefühl allerdings sehr offen um, erzählen uns mit wem wir ausgehen und sind auch ehrlich genug, um uns auch mal zu sagen, wenn wir eifersüchtig sind.

Johannes: Wichtig ist doch, dass man dem Anderen vertraut. Ich zumindest weiß, dass ich Rabea hundertprozentig vertrauen kann. Ansonsten macht doch eine Fernbeziehung noch weniger Sinn als wenn man Tisch und Bett teilt.

Rabea: Das denke ich auch. Ich habe mich ganz bewusst für Johannes entschieden. Dafür nehme ich viel in Kauf. Warum sollte ich das für einen One-Night-Stand gefährden?

Marco: Naja, es ist manchmal schon schwer, wenn man sich wochenlang nicht sieht, wird eben auch die Sehnsucht nach Sex sehr groß. Grade als Mann.

Rabea: Das stimmt natürlich. Aber es gibt ja auch ein paar Möglichkeiten, die lange Wartezeit zu überbrücken ohne den Anderen zu betrügen…

erdbeerlounge: Jetzt sind wir aber neugierig!

Rabea: Johannes und ich zum Beispiel haben die erotischen Möglichkeiten des Telefons für uns entdeckt. Wir verabreden uns zu nächtlichen Gesprächen und erzählen uns, was wir gern mit dem Anderen tun würden. Der Rest bleibt jetzt aber wirklich eurer Phantasie überlassen.

Sandra: Telefonsex ist die eine Möglichkeit. Prickelnder wird es sogar noch, wenn die Webcam zum Einsatz kommt.

erdbeerlounge: Sex ist natürlich ein großes Thema, grade wenn man ihn eine Zeit lang entbehren muss. Genau so wichtig ist aber auch die Intimität untereinander. Wie schafft ihr es, Euch auch über weite Strecken nah zu bleiben?

Sandra: Unsere oberste Regel lautet: reden, reden, reden. Dadurch versuchen wir den anderen so gut wie möglich in unseren Alltag einzubeziehen.

Johannes: Ja, wichtig ist auch, selbst die Telefonate oder Chats ernst zu nehmen und nicht ausfallen zu lassen.

Rabea: In der Zeit, in der wir uns dann sehen, versuchen wir möglichst, den anderen in unsre Leben einzubeziehen. Johannes kennt meine Familie, meine Freunde, sogar ein paar Kollegen. Diese Normalität gibt uns Sicherheit.

erdbeerlounge: Gehört Streit auch dazu?

Johannes: Streit ist ein wichtiges Thema. Rabea und ich versuchen Konflikte immer so schnell wie möglich zu lösen. Das ist am Telefon natürlich schwieriger als wenn man sich gegenüber sitzt.

Rabea: Ja, aber Probleme auf die lange Bank zu schieben, bringt genauso wenig.

Sandra: Höchstens, dass die Beziehung sehr oberflächlich bleibt. Streiten gehört nun mal dazu.

erdbeerlounge: Und wie verbringt ihr eure gemeinsame Zeit?

Sandra: Marco und ich haben da ein bestimmtes Ritual. Jedes Mal, wenn ich ihn vom Flughafen abhole, lassen wir alles stehen und liegen und gehen erstmal spazieren. Danach setzen wir uns in unser Lieblingscafé, bestellen Waffeln und quatschen über Gott und die Welt. Wenn wir dann nach Hause kommen, und fühlen uns dem Anderen wieder ganz nahe.

Rabea: Ich finde es wichtig, sich die gemeinsame Zeit nicht mit zu vielen unschönen Dingen voll zu packen. Wenn Johannes da ist, muss alles andere erstmal warten. Dann bin ich nur für ihn da.

Johannes: Wobei ich das etwas anders sehe: Die gemeinsame Zeit ist etwas Besonderes, aber kein Ausnahmezustand. Vor allem sollte man keine utopischen Erwartungen an die gemeinsame Zeit haben. Das kann auch zu Enttäuschungen führen. Deshalb treffe ich mich auch hin und wieder trotzdem mit Freunden oder gehe auch mal sonntags Fußballspielen.

Rabea: Da komme ich dann aber meistens mit.

erdbeerlounge: Habt ihr eine gemeinsame Zukunftsperspektive?

Sandra: Ich halte bereits Ausschau nach Stellenangeboten in Norditalien. Es ist sicher nicht ganz einfach, grade wegen der Sprache. Über kurz oder lang, brauchen Marco und ich aber die Gewissheit, dass ein Ende der Pendelei in Sicht ist.

Johannes: Für Rabea und mich ist die Sache eigentlich klar: wir könne uns eine Zukunft ohne den anderen nicht mehr vorstellen. Ich habe auch schon bei Siemens angefragt, ob ich in die Abteilung in Mülheim wechseln kann. Es ist sicher nur noch eine Frage der Zeit bis das durch ist.

erdbeerlounge: Wir danken Euch für das Gespräch.

Die goldenen Regeln der Fernbeziehung:

1. Verabredet Euch!
Was macht jeden Abschiedsschmerz erträglicher? Richtig. Die Aussicht auf ein Wiedersehen. Egal wie nah oder fern der nächste Termin in der Zukunft liegt, es ist wichtig, dass die Wartezeit auf den Partner überschaubar und planbar ist. Auf lange Sicht ist es sogar unverzichtbar, sich gemeinsame Zukunftsperspektiven auszumalen. Denn nur, wenn ein Ende der Liebe auf Distanz in Sicht ist, kann man auch anfangen, die Zukunft zu Zweit zu planen.

2. Lasst es krachen!
Eine gesunde Streitkultur ist für jede Beziehung wichtig. Leider kommt sie in Fernbeziehungen manchmal etwas zu kurz. Am Telefon zu streiten ist schließlich weitaus schwieriger als wenn man sich gegenüber sitzt. Und wenn man sich dann endlich sieht, möchte man natürlich die knappe gemeinsame Zeit nicht mit Streit verplempern. Dabei liegt genau da der Denkfehler. Denn Streit gehört so selbstverständlich dazu, wie die Versöhnung danach. Die Partnerschaft erhält dadurch erst eine gewisse Tiefe und Festigkeit. Wie sagt man so schön: „Was sich nicht reibt, hat auch keine Berührungspunkte.“

3. (Ver-)Traut Euch!
Eifersucht ist dir vollkommen fremd? Dann kannst Du es spätestens in der Fernbeziehung erleben. Denn früher oder später fragt man sich einfach, was passiert, wenn man den anderen ein, zwei Wochen nicht sieht und der alleine um die Häuser zieht. Vertrauen ist sicher ein gutes Gegenmittel, genauso wichtig ist es aber auch, den Partner über gemeinsame Freunde und Aktivitäten zu informieren. Denn je mehr Fakten der andere kennt, desto weniger Spielraum bleibt für die unkontrollierbare Phantasie.

4. Seid Euch nah!
Versuche den Partner so viel wie möglich in das eigene Leben einzubeziehen. Wenn man frisch verliebt ist, neigt man dazu den anderen nicht mit Jobstress, Bankgeschäften und anderen Alltagsproblemen zu behelligen. Und grade in der Fernbeziehung kommen einem diese Themen oft zu banal vor. Dabei ist es wichtig, den anderen am eigenen Leben teilhaben zu lassen. Die schlechte Stimmung, die Du dem Stress im Job verdankst, wird er auch am Telefon bemerken, aber nur wenn Du ihm auch davon erzählst, kann er die richtig einordnen. Und, dass Du nicht nur Dein Wochenendgesicht hast, wird er spätestens merken, wenn ihr euch mal länger seht.

5. Igelt Euch nicht ein!
Du solltest die gemeinsame Zeit genießen. Sie ist etwas Besonderes und sollte möglichst nicht mit allzu vielen nervigen Terminen belastet werden, die eure traute Zweisamkeit stören. Allerdings ist es auch nicht ratsam die Zeit zu Zweit zum Ausnahmezustand zu erklären und sich nur noch eng umschlungen zuhause einzuigeln. Soziale Kontakte sind auch jetzt wichtig und ein bisschen Normalität gibt dem Partner das Gefühl, ein Teil Deines Lebens zu sein. Von diesem Vorrat an Nähe und Vertrauen kannst Du später zehren. Wenn er wieder weg ist.


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Was denkst du?

  • Kerzenkunst am 02.02.2015 um 15:38 Uhr

    es muß eine vertrauensbasis geben dann schafft man auch eine Fernbeziehung aber ob es auch schon bei sehr jungen Leuten schon klappt ,weiß ich nicht

    Antworten
  • Fuschel am 04.04.2014 um 20:55 Uhr

    Was hier nicht ganz klar rauskommt: Beständigkeit ist das A und O in einer (Fern-)Beziehung. Der Partner muss - wenn auch nicht räumlich anwesend - in den Alltag integriert werden. Dh. selbst wenn man sich mal Wochen, Monate nicht sieht, muss man dafür sorgen, dass der Kontakt regelmäßig besteht. Im heutigen Zeitalter sollte das ja kein Problem sein. Man verabredet einen fixen Tag in der Woche, an dem man telefoniert/chattet/skypt/etc. So hat man auch kleine Etappen bis zum nächsten richtigen Treffen, auf die man sich freuen kann. @Vertrauen - gerade bei Fernbeziehung geht es nicht ohne. Wenn ich mir nicht sicher sein kann, dass er bei sich zu Hause keine andere hat, dann kann ich es gleich lassen. Es muss also schon eine erhebliche Vertrauensbasis da sein, damit eine Fernbeziehung klappt.

    Antworten
  • JV0801 am 13.03.2013 um 21:29 Uhr

    unsere entfernung beträgt 600km, ich hab ihn an silvester gesehen und weiß erst seit heute, dass es vielleicht im juli das nächste mal klappt ;( ich empfehle niemandem eine fernbeziehung, oh nein, aber diese ist es mir ein für alle mal wert

    Antworten
  • LadyV1988 am 03.08.2011 um 15:30 Uhr

    Bin jetzt in meiner zweiten Fernbeziehung. Die erste ging in die Hose, weil er seine männlichen Bedürfnisse nicht unter Kontrolle hatte. Da stat damals sehr weh und ich hatte mir geschworen. Nie wieder eine Fernbeziehung! Aber wie das mit der Liebe ist, sie fällt dorthin wo es Ihr passt. Naja somit bin ich jetzt seit fast einem Jahr wieder in einer Fernbeziehung. Und es läuft klasse. Wir wohnen 5 Autostunden entfernt. Kommen aber aus dem gleichen Ort. Nur ich bin in den Norden gezogen, er in den Süden. Haben uns dann in der Heimat kennen gelernt. mein Freund war total hin und weg. Hat mich zu meinen Eltern gebracht (da schlafe ich immer, wenn ich in der heimat bin). Ging dann auf dieToilette und hat seinen Jackel absichtlich vergessen. In der Woche hat er mir dann geschrieben , dass seine Jacke noch bei meinen Eltern liegt. Er wäre a Wochenende da, ich solle doch auch runterkommen. Er glaubt nicht, dass meine Eltern ihn einfach so die Jacke aushändigen. Dafür würde er mich auch mit Kino entlohnen. Da ich auch nicht abgeneigt war, fuhr ich runter. Könnte jetzt auch nicht sagen, worum es im Kino giing. Naja. So kam Fernbeziehung zwei. Und es läuft Klasse. Meistens treffen wir uns auch in der Mitte. Geteilte Kosten. Planen auch schon beide wieder zurück zu kommen. Schauen wie schnell es klappt und ob wir uns auch mit der Nähe verstehen. Ist ja immer noch was anderes, wenn man sich nur mal ein wochenende lang sieht.

    Antworten
  • ItzyBitsy am 09.12.2010 um 18:00 Uhr

    mein freund hat angst, dass unsere beziehung nicht hält, wenn er nach goslar geht. aber die entfernung ist doch kein grund zur trennung. wenn man sich liebt, kann man alles schaffen,nicht wahr?

    Antworten
  • BabyChoclate am 13.09.2010 um 19:05 Uhr

    führe ebenfalls eine fernbeziheung uns trennen 300km es ist hart weil wir nie wissen wann wir uns wieder sehen aber für ihn nehmen ich das in kauf!

    Antworten
  • Domicella am 04.04.2010 um 14:46 Uhr

    Das gleiche wie bei kreativkopf 🙁 ...

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  • Wolkenlady am 23.03.2010 um 14:57 Uhr

    Ich führe auch seit Juni 2009 ne Fernbeziehung. Obwohl wir nur 2 Autostunden von einander entfernt wohnen sehen wir uns auch nur 1 oder 2 mal im Monat. Es ist auch sehr schwierig da er viel Arbeitet und auch kaum Frei hat. Am anfang sahen wir uns auch öfter aber das hat sich dann geändert. Nach 2 Monaten fingen wir dann öfter an zu streiten. Da wollten wir diese Fernbeziehung beide beenden.Doch mitlerweile hat sich das alles gelegt und sind wieder glücklich, obwohl wir uns auch selten sehen....

    Antworten
  • cabriofan87 am 14.02.2010 um 16:46 Uhr

    Ich lebe in einer sehr frischen Fernbeziehung, wir sind sehr verliebt und glücklich. 300 km trennen uns... Aber wir sind fest davon überzeugt es zu schaffen....

    Antworten
  • striped am 04.01.2010 um 13:41 Uhr

    Mein Freund lebt seit dem 1.9.2009 in Rumänien und macht dort sein freiwilliges, soziales Jahr. Wir haben uns erst nach dieser Entscheidung kennengelernt. Rückgängig machen geht nicht mehr. Seit 4 Monaten skypen wir also jeden Abend und zählen die Tage bis zum Wiedersehen. Alle 2 Monate nimmt er die Strecke von 1200 km auf sich und sitzt bis zu 20 Stunden in Zügen oder an Bahnhöfen um für ein bis zwei Wochen bei mir zu sein. Das wird auf die Dauer echt teuer und anstrengend für ihn, da er ja so viele Überstunden machen muss, aber es ist es uns wert. Die letzten 4 Monate waren eine Zeit voll mit Tränen und Einsamkeit, aber auch mit Vorfreude und Wiedersehen. Es gehört viel Vertrauen zu einer Fernbeziehung, aber man kann es schaffen ; )... Nur nicht aufgeben.

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  • Bea310 am 09.10.2009 um 19:35 Uhr

    Ich finde eine Fernbeziehung sehr schwer, weil der Abschied immer so schwer ist. Wir haben immer eine sehr schöne Zeit zusammen. Aber ich bin mit meinem Freund sehr glücklich. Er lebt in Berlin und ich in Chemnitz. Aber die wird bald ein Ende haben, denn er will zu mir ziehen.

    Antworten
  • Carolinx3 am 04.10.2009 um 18:41 Uhr

    ich finde, eine Fernbeziehung zu führen sehr schwer. Man weiß nie genau, wie lange man warten muss und manchmal können es sogar 2 Monate sein. Man sollte sich immer als Ziel setzen irgendwann wieder zusammen leben zu können. Man muss dem Partner voll und ganz vertrauen und sich nur ihm hingeben. Vielen Frauen fällt das sicherlich schwer. Ich führe seit über 14 Monaten eine Fernbeziehung, die über 1000 Kilometer besteht. Dortmund - Graz (Österreich). Allerdings sehen wir uns so oft wie es geht und sind glücklich miteinander. Wir schmieden bereits Zukunftspläne.

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  • Kreativkopf am 20.09.2009 um 11:35 Uhr

    Ich hatte eine Fernbeziehung, doch die ging leider schief, weil er es nicht ausgehalten hat. Dabei waren wir nur eine Stunde Fahrt entfernt, das war echt wenig. Fernbeziehungen sind zwar nicht schön, aber ich bin der Meinung, dass die größe Liebe auch die weitesten Entfernungn schafft. 😉 Leider war bisher immer der Partner nicht derselben Ansicht. Ist mir erst gerade wieder passiert.

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  • Geradine am 14.09.2009 um 08:19 Uhr

    Meine letzte Beziehung war Rheinland - Rhein-Main-Gebiet, hielt 13 Monate, doch er hat es irgendwann nicht mehr ausgehalten, "Leb wohl" zu sagen. Ich wollte nie wieder eine Fernbeziehung. Und was ist passiert? Lebe nun in einer sehr jungen Beziehung Rheinland - Berlin und bin sehr glücklich. Natürlich ist es hart, doch machbar. Umso schöner ist die gemeinsame Zeit! Und ein Dauerzustand soll es ja auch nicht bleiben....

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  • Wedding2222 am 06.09.2009 um 11:54 Uhr

    Fernbeziehung ist für mich sehr schwer. Ich wohn in Sachsen und er in NRW. Mir fällt es nicht immer leicht nach ein schönes WE Tschüß zusagen. Wir sehen uns alle zwei wochen. Und ich halt es nicht mehr lange aus. Deshalb ziehe ich nächtes Jahr auch nach NRW.

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