Wie sollte eine Partnerin in der Beziehung sein?

In der Beziehung

Wie sollte eine Partnerin in der Beziehung sein?

am 02.09.2009 um 00:00 Uhr

Die Rolle der Frau hat sich in den letzten 50 Jahren sehr stark verändert – und damit auch die Rolle einer „guten“ Partnerin. Längst sind wir Frauen nicht mehr nur schmückendes Begleitpüppchen, das tagtäglich am Herd steht. Vielmehr sind Männer und Frauen heutzutage auf absoluter Augenhöhe. Und das machen uns auch die Promis vor. Vorzeigepaar Nr. 1 sind dabei Barack Obama und seine Frau Michelle, die uns öffentlich ihren gegenseitigen Respekt und ihre Liebe demonstrieren. Schließlich gehören zu einer Beziehung immer noch zwei. Eine „gute“ Partnerin kann also auch nur einen Teil zu einer solchen beitragen – den Rest muss dann der Liebste übernehmen.

Die „Rolle“ der Frau?

Die drei K’s: Kinder, Küche, Kirche – sie beschreiben perfekt das Leben einer Frau. Zum Glück aber nur das Leben einer Frau in den 50-er Jahren. Das waren noch Zeiten, als Frau lediglich die „Frau an seiner Seite“ war. Die Hauptsache war es für die Frau nämlich damals, den Hausherren gut zu versorgen und ihm stets zu Diensten zu sein. Sprich: Frau sollte den Haushalt schmeißen und hübsch neben dem Ehemann aussehen – und dabei sollte sie bitte auch noch schön brav den Mund halten.

Ein Glück nur, dass diese Zeiten endgültig vorbei sind! Dachten wir jedenfalls, denn regelrecht erschreckend ist es, dass solche überholten Auffassungen den Herren der Schöpfung auch heute noch teilweise anhaften. So ergab eine GfK-Umfrage (von 2008!), dass immer noch 45,6 Prozent der Männer am meisten die Kochkünste ihrer Liebsten schätzen. Muss man, um heute eine gute Partnerin abzugeben, also einfach einen Kochkurs belegen? Ist es wirklich das, was Männer sich im 21. Jahrhundert von einer Frau wünschen? Und zum Teufel mit der Emanzipation?

Die Obamas: Das absolute Vorzeigepaar

Nein, denn zum Glück gibt es auch noch genug Beispiele, die uns das Gegenteil beweisen. Allen voran das Promi-Ehepaar Barack und Michelle Obama! Denn Michelle ist nicht einfach die „First Lady“, die hinter ihrem Mann in den Hintergrund tritt. In einem Spiegel-Artikel lobt Barack sie hingegen in den höchsten Tönen und bezeichnet sie als seine Stütze. „Michelle ist mein persönlicher Wirklichkeitstest. Sie kennt alle meine Stärken und Schwächen und holt mich wieder auf den Boden der Tatsachen zurück, wenn ich mich selbst mal wieder zu ernst nehme“, gibt der mächtigste Mann der Welt freimütig zu. Michelle sei bei allen Entscheidungen seine „letzte Instanz“. Na also, Michelle Obama macht es uns vor: Sie ist selbstbewusst, emanzipiert, sexy und charmant und gibt eine wunderbare Ehefrau ab. Trotz allem? Nein – gerade deshalb!

Beziehung auf Augenhöhe

Trotzdem sollten wir uns aber nicht der Illusion einer möglichen Superpartnerin hingeben: Nobody’s perfect! Denn schließlich gehören zu einer (funktionierenden) Beziehung immer noch zwei! Egal, wie „gut“ man sich also als Partnerin anstellt, auch der Geliebte muss seinen Teil zu der Partnerschaft beitragen – ganz frei nach dem emanzipatorischen Motto der Gleichberechtigung. Wichtig ist also, dass die Partner sich auf Augenhöhe begegnen, genauso wie es uns auch die Obamas immer wieder beweisen.

Die Balance finden

Kontinuierlich kommen wichtige Fragen in einer Partnerschaft auf: „Wer bringt das Auto in die Werkstatt und wer das Kind zum Arzt? Wann sollte man sich mal wieder etwas Zeit für sich selbst nehmen und wann für den Partner? Und muss man eigentlich ständig mit ihm Fußball gucken?“ Das alles sind Fragen, die man zusammen mit dem Liebsten immer wieder neu verhandeln muss. Denn natürlich sind Männer und Frauen theoretisch auf gleicher Augenhöhe. In der Praxis gerät diese Gleichberechtigung aber immer wieder aus der Balance. Sie ist also ein Prozess, der ständig wieder von neuem hergestellt werden muss. Im Klartext: Eine Beziehung ist wie ein kleines Kind, das gehegt und gepflegt werden muss – von beiden Verantwortlichen. Schließlich entwickelt sie sich nicht einfach von ganz alleine, und vor allem nicht ohne den Anderen. Deswegen muss auch ständig das Gespräch mit dem Partner gesucht werden. Schließlich basieren Partnerschaften darauf, dass beide sich verantwortlich fühlen, die Liebe aufrecht zu erhalten.

Das klingt doch nicht nur logisch, sondern auch machbar. Wir müssen uns vor Augen führen, dass wir niemals eine „perfekte Partnerin“ sein können. Eine gute Partnerin funktioniert jedoch auch nur im Wechselspiel mit ihrem Liebsten. Man muss es also schaffen, die Beziehung immer wieder auszubalancieren, um auf Augenhöhe zu bleiben. Dazu muss sich jeder der Partner verantwortlich fühlen, seinen Beitrag zu leisten und sich selbst und dem Anderen zeigen, dass man an die Liebe glaubt. Wir müssen uns also in keine Rolle zwängen – weder in die der perfekten Hausfrau, noch der Superwoman – sondern einfach wir selbst sein und unsere Beziehung leben, zusammen mit dem Partner!

Bildquelle: Bulls Press / Caters UK


Kommentare (28)

  • Feuermelder am 22.12.2009 um 12:48 Uhr

    Ganz genau ! Der Text ist Top !

  • schoko_olivchen am 18.12.2009 um 14:49 Uhr

    waooooooo ich hoffe ich find irgendwann auch meinen zweiten teil....

  • Gali am 02.10.2009 um 09:19 Uhr

    Naja, so einfach, wie das hier beschrieben wird, ist das alles nicht. Wir alle gehen mit unseren Wunschvorstellungen in eine Beziehung hinein und da bleibt es nicht aus, Enttäuschungen hinzunehmen, wenn man eine ehrlich Beziehung führen will. Das wichtigste ist, zu merken, das Beziehung nicht das romantische Ding ist, das uns Hollywood immer suggeriert, das es das wirklich gibt. In der Hinsicht ist es wichtig, sich im KLaren zu sein, was man von einer Beziehung unbedingt möchte, worauf man verzichten kann und wo und was man bereit ist, für den anderen zu tun. Und das geht vor allem nicht ohne gelegentliche Selbstrücknahme und Übernahme von Verantwortung, aber das ist Liebe.

  • senfti am 28.09.2009 um 14:04 Uhr

    es ist doch klar,das ich meinen mann unterstütze,aber ich habe glück ganz egal was ich mach er ist auch immer an meiner seite.ic konnte mit mitte 30 noch einmal zur schle gehen und wenn ich in mathe mehr geschnallt hätte,dann hätte ich auch noch das abi machn können und auch studieren können.ich habe mit meinem mann viel glück gehabt.senfti

  • LadyCherry1988 am 23.09.2009 um 12:51 Uhr

    stimmt genau. und man kann sich ja abwechseln im haushalt..ein tag kocht die frau den andren tag der mann..zumindest ist des ziemlich oft bei mir und meinem Schatz so 🙂

  • SwEeDy am 23.09.2009 um 08:53 Uhr

    jops

  • klaineez am 21.09.2009 um 15:42 Uhr

    denk ich auch (:

  • Melina95 am 16.09.2009 um 14:17 Uhr

    stimmt!:)

  • dream_dancer am 16.09.2009 um 13:19 Uhr

    genau!

  • mishuu am 15.09.2009 um 20:18 Uhr

    'AUF JEDEN FALL!

  • mishuu am 15.09.2009 um 20:17 Uhr

    stimmt

  • posh_bar am 15.09.2009 um 15:25 Uhr

    Stimmt und was das Thema Kochen betrifft, entweder kochen beide, oder der Mann lädt seine Süsse hier und da mal zum Essen ein!!!

  • LariiilovesNY am 15.09.2009 um 12:13 Uhr

    stimmt =D

  • Schokotini am 14.09.2009 um 16:26 Uhr

    Find ich auch!

  • Felice87 am 13.09.2009 um 18:44 Uhr

    Ich bin dann doch eher für die Klassische Frauenrolle.

  • pinkyyy am 13.09.2009 um 13:31 Uhr

    jap stimmt genau

  • anniLeinchn am 13.09.2009 um 07:43 Uhr

    right

  • Piranja am 11.09.2009 um 15:22 Uhr

    find ich supper das er das so sagt ich mein so sollte es sein mann und frau müssen sich gegenseitig den rücken stärken!

  • prom_queen am 09.09.2009 um 09:36 Uhr

    korrekt! stimme voll und ganz zu 🙂

  • FiniBini am 08.09.2009 um 08:28 Uhr

    so musses sein..

  • ZimtzickeLissa am 07.09.2009 um 15:48 Uhr

    wusste ich auch schon vorher^^ männer sind etwas zurückgeblieben, was das angeht 😀

  • Topmodelxx am 07.09.2009 um 09:07 Uhr

    hmm schoon...

  • hexe0712 am 06.09.2009 um 13:13 Uhr

    also ich könnte mir problemlos vorstellen, in der "klassischen" frauenrolle zu leben. ich freue mich, wenn meinem freund mein essen schmeckt, habe spaß an der hausarbeit, mache ihm jeden tag seine frühstücksbrote für die arbeit und werde es mir ganz sicher nicht nehmen lassen, ein oder zwei jahre zu hause zu bleiben, wenn wir irgendwann ein kind haben. ich bin nicht gegen die emanzipation, ich finde es gut, dass frauen heutzutage (fast) genau die selben möglichkeiten haben wie männer.

  • Lleilina am 05.09.2009 um 13:11 Uhr

    Stimmt schon. Aber wer kocht denn dann im Haushalt? *lach*

  • crazygirl14 am 04.09.2009 um 17:43 Uhr

    Stimmt genau^^

  • tuijaini am 04.09.2009 um 12:47 Uhr

    Ganz meine Meinung 🙂

  • Nachtkatze am 03.09.2009 um 05:27 Uhr

    stimmt. auch wenn ihr euch ein bisschen wiederholt 😉

  • Feelia am 02.09.2009 um 14:56 Uhr

    jipp genau so siehts aus!vollste zustimmung.

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