Das Leben meistern: Mehr Leichtigkeit im Alltag

“Don’t worry, be happy“ – was Bobby McFerrin uns in seinem Gute-Laune-Song so selbstverständlich ans Herz legt, ist leider meist leichter gesagt als getan. Sorgen, Grübeleien, ungelöste Konflikte und lästige Aufgaben schieben sich wie dunkle Wolke über unseren Alltag und machen es uns schwer, einfach unbeschwert und „happy“ zu sein. Wir geben Euch Tipps, mit denen Ihr öfter mal die Sonne anstatt grauer Wolken in Euer Leben holt.

Stress im Alltag: Wenn uns Sorgen und Probleme bedrücken

Sorgen und Grübelein können auf Dauer
ganz schön auf die Stimmung drücken.

Wichtiges von Unwichtigem trennen

Häufig beschäftigen wir uns viel zu lange mit einem Problem, das entweder schon längst abgehakt oder aber noch gar nicht aktuell ist. Seien es Konflikte, die wir immer und immer wieder hervorholen, ohne zu einer brauchbaren Lösung zu gelangen oder Zukunftsängste, die uns regelmäßig plagen; sei es die Prüfung, die erst in mehreren Monaten ansteht, uns aber schon jetzt schlaflose Nächte bereitet, oder die angespannte Stimmung im Büro, die wir regelmäßig mit in den Feierabend nehmen. Es gibt Probleme, die müssen so schnell wie möglich geklärt werden, damit wir endlich wieder Frieden finden. So lässt sich zum Beispiel die miese Stimmung auf der Arbeit mit einem klärenden Gespräch möglicherweise schnell aus der Welt schaffen. Hier sollte man keine Zeit verlieren und belastende Konflikte angehen.

Es gibt jedoch auch Probleme, die Zeit haben, oder die wir zum gegenwärtigen Zeitpunkt noch gar nicht lösen können. Diese können wir getrost vorübergehend in eine Kiste packen und mit dem Etikett „Kann warten!“ versehen – denn über Zukunftsmusik machen wir uns erst dann Gedanken, wenn die Situation es erfordert. Der Dauerclinch mit den Eltern etwa kann warten, bis das nächste Treffen ansteht. Wann immer uns Sorgen plagen, sollte unsere erste Frage an uns selbst also lauten: Muss ich mich wirklich jetzt damit beschäftigen?

Sich auf das Gelbe vom Ei konzentrieren

Die meisten von uns haben eine wirklich ärgerliche Angewohnheit: Wir konzentrieren uns in den meisten Fällen ganz besonders auf das, was nicht gut läuft. Dabei übersehen wir nur allzu oft, wie viel Positives wir bereits geleistet haben. Wir selbst sind unsere schärfsten Kritiker und sehen jeden noch so kleinen Fehler wie durch ein Vergrößerungsglas. Wir haben den Job nicht bekommen, auf den wir so gehofft haben – schon beginnen wir, unsere Fähigkeiten komplett in Frage zu stellen und uns für den Misserfolg zu geißeln. Wieso konnte ich beim Bewerbungsgespräch nicht überzeugen? Habe ich etwas falsch gemacht? Sind meine Noten nicht gut genug? Werde ich je einen Job finden?

Stopp! Wenn unsere Gedanken immer wieder um die gleichen Selbstzweifel und Ängste kreisen, hilft es, sich mal in die Position eines Außenstehenden zu versetzen und sich selbst mit etwas wohlwollenderen Augen zu betrachten – denn selten wird uns jemand so gnadenlos beurteilen, wie wir selbst es tun. Dass es mit dem einen Job nicht geklappt hat, bedeutet nicht, dass man nicht für einen anderen Job genau die Richtige sein kann! Oft hilft es, sich eine Liste zu machen und sich alles vor Augen zu führen, was man bereits geschafft hat und worauf man stolz ist – die Bilanz fällt sicher sehr viel besser aus, als man bisher geglaubt hat.

Auch mal „Nein“ sagen

Besonders harmoniebedürftige Menschen neigen dazu, es allen recht machen zu wollen. Bittet der Kollege uns um einen Gefallen, sind wir sofort zur Stelle, obwohl wir selbst genug zu tun haben; braucht der Nachbar einen Babysitter, sagen wir selbstverständlich zu, auch wenn wir uns eigentlich auf ein entspanntes Wochenende gefreut hatten. Wer ständig Dinge tut, auf die er eigentlich keine Lust hat und seine eigenen Bedürfnisse immer hinter denen der anderen zurückstellt, macht sich mehr Stress als nötig. Ein freundliches aber bestimmtes „Nein“ wird niemanden verprellen – und wenn wir doch fürchten, jemanden mit einer Absage zu verärgern, ist auch die ein oder andere Notlüge mal erlaubt. „Nein“ sagen schafft Freiräume und ist keineswegs egoistisch – sondern unbedingt notwendig, wenn man sich nicht ständig verbiegen will.

Ordnung ins Chaos bringen

„Ordnung ist das halbe Leben!“ – dieser gute alte Spruch klingt zwar spießig, steckt aber voller Wahrheit. Denn wenn äußerlich Ordnung herrscht, können wir auch in unserem Inneren das Chaos lichten. Wer kennt nicht das befreiende Gefühl nach einem Großputz, bei dem wir uns von Altlasten trennen und all das wegwerfen, was uns nur unnötig belastet! Aufräumen, Renovieren, Ausmisten – Veränderung jeder Art ist gut, wenn wir das Gefühl haben, auf der Stelle zu treten. Der neue Anstrich mag eine Äußerlichkeit sein. Er kann aber dazu führen, dass wir die Dinge klarer sehen und Herausforderungen mit neuem Schwung angehen.


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Was denkst du?

  • Nettesbambi am 20.10.2012 um 23:42 Uhr

    Stimmt schon irgendwie, nur ist es nicht immer so ganz einfach, den richtigen Anfang zu finden und sich dann nicht doch wieder zu verzetteln.

    Antworten
  • KathySue am 11.06.2011 um 10:39 Uhr

    Die Tipps habe ich schon seit Jahren verinnerlicht. Es hilft aber auch wirklich.

    Antworten
  • nissirva am 20.11.2010 um 21:19 Uhr

    Die Wirkung ist wirklich befreiend!

    Antworten
  • sunny_mom am 04.11.2010 um 11:52 Uhr

    Tolle Tipps

    Antworten
  • Janina1910 am 30.08.2010 um 20:54 Uhr

    find ich gut. ich hoffe es klappt auch 🙂

    Antworten