Hochzeit planen Stress vermeiden
Jessica Tomalaam 16.03.2017

Der eigene Hochzeitstag sollte der schönste Tag des Lebens sein, leider können schon bei der Hochzeitsplanung so viele Fehler passieren, dass die eigene Hochzeit eher in einer Katastrophe endet und das Brautpaar zutiefst enttäuscht ist. Um das zu vermeiden, haben wir hier sieben Fehler aufgelistet, die andere schon gemacht haben, Du aber unbedingt bei Deiner Hochzeit vermeiden solltest.

Hochzeit Stress

Solche Reaktionen wollen wir bei der Hochzeit ja vermeiden…

1. Brautjungfern zu schnell aussuchen

Vor allem, wenn Du viele Freunde hast, kann es schwierig sein, wenn Du plötzlich nur einige von ihnen aussuchen kannst, damit sie an Deinem großen Tag an Deiner Seite stehen. Egal, für wie viele Deiner Freundinnen Du Dich nachher entscheidest: Du triffst diese Entscheidung alleine und solltest Dir dafür viel Zeit lassen. Du musst Dich nicht dazu verpflichtet fühlen, alle Deine Freundinnen zu Brautjungfern zu machen. Ob Du nur eine, zwei oder vielleicht doch zehn aussuchst, die neben Dir am Traualtar stehen (oder vielleicht keine), bleibt ganz Dir überlassen. Vielleicht möchtest Du ja auch lieber Deinen besten Kumpel als Deine “Brautjungfer” neben Dir stehen haben? Do it!

2. Eine Location buchen, bevor die Gästeliste steht

Tolle Hochzeitslocations sind natürlich sehr beliebt und schnell ausgebucht. Mach bitte trotzdem nicht den Fehler, bei einer Hochzeitslocation zuzusagen, bevor Du nicht die Gästeliste geschrieben hast. Solange Ihr diese nicht ausführlich besprochen und festgelegt habt, solltet ihr auch keine Location buchen. Denn was, wenn plötzlich viel mehr Leute kommen oder viel weniger? Beides verursacht nur Stress, beziehungsweise Letzteres sogar Kosten, die sich sonst vermeiden lassen würden.

Location

Eine schöne Location, aber hast Du genug Leute eingeladen, um die Plätze zu füllen?

 

3. Dein Partner darf kommen, Deiner eher nicht…

Wenn Du gemeinsam mit Deinem künftigen Ehemann an der Gästeliste sitzt, solltet ihr Euch eine „Plus-Eins“-Regel überlegen und nicht je nach eingeladenem Paar entscheiden, ob der Partner Eures Freundes, Bekannten, Familienmitglieds mitkommen darf oder nicht. Das führt nur zu Verwirrung und zusätzlichem Stress. Alternativ könnt Ihr Euch auch an der allgemein bekannten Regel orientieren, dass Paare, die verheiratet sind, verlobt sind oder zusammenleben auch beide eingeladen werden. Vielleicht könnt Ihr für Singles die Regelung finden, dass sie bei der anschließenden Hochzeitsfeier jemanden mitbringen dürfen. Das bleibt aber Euch überlassen.

4. Verträge nicht genau lesen

Hochzeiten sind keine sehr günstigen Angelegenheiten. Ob es nun das Catering ist, die Location, die Band, die Firma, die Eure Einladungen herstellt, oder oder oder.. In jedem Fall solltest Du jeden Vertrag, den Dein Ehemann und Du für die Hochzeit mit Dienstleistern abschließen, genau durchlesen und nicht nur einfach mal schnell drüberlesen. Wenn Du da selbst keinen Kopf für hast, weil Du noch vollauf mit der Suche nach dem perfekten Brautkleid beschäftigt bist, bitte jemand anderen, dem Du vertraust, sich die Verträge einmal anzuschauen.

5. Das Getränke-Budget klein halten

Auch wenn Du Dir erhoffst, an der ein oder anderen Stelle der Hochzeitsplanung noch etwas Geld einsparen zu können, Du solltest nicht bei den Getränken anfangen. Bei der Hochzeitsfeier solltest Du Deinen Gästen guten Alkohol anbieten. Natürlich muss die Bar nicht jeden Wunsch Deines Gastes erfüllen, Du kannst zum Beispiel verschiedene Weine, Cocktails und Biersorten aussuchen, die angeboten werden sollen. Gut wäre es auch, wenn der Alkohol, der nicht getrunken wird (natürlich nur noch nicht geöffnete Flaschen), vielleicht wieder zurückgenommen werden können.

Eine Open Bar kann leider auch zu dieser Situation führen...

Eine Open Bar kann leider auch zu dieser Situation führen…

6. Das Essen vergessen

Ein Fehler, der ständig passiert. Am Tag der Hochzeit selbst schwirren Dir tausend Sachen durch den Kopf. Du musst Dich schminken lassen, Deine Haare werden gemacht, Du schlüpfst in das Kleid, bist auf dem Weg zur Kirche und dann, auf dem Weg zur Hochzeitsfeier, wird Dir plötzlich schlecht. Warum? Weil Du nichts gegessen hast! Im schlimmsten Fall wirst Du (und Deine Brautjungfern, Eltern etc.) hangry und dann kann so eine Hochzeit schonmal ein schlimmes Ende nehmen. Deshalb: Organisiert vorab etwas zu Essen für zwischendurch. Und damit meine ich nicht sowas wie ein paar Möhrchen, damit das Kleid auch noch schön sitzt.

7. Zu wenig Zeit fürs Fertigmachen einplanen

Der Hochzeitstag soll schließlich so entspannt wie möglich ablaufen. Deshalb ist es wichtig, dass Du einen Testlauf machst und schaust, wie viel Zeit Du für Haare, Make-up und das Anziehen des Brautkleides einplanen solltet. Hektik sollte da nicht aufkommen, weil ihr plötzlich schon zur Kirche oder zum Standesamt fahren müsst, obwohl Du nur halb hergerichtet bist. Schließlich möchtest Du an diesem Tag ja besonders hübsch aussehen.

Wie Du siehst, gibt es einige Fehler, die am Hochzeitstag auftauchen können, die sich aber durch eine gute Planung vermeiden lassen. Um alles besser im Blick zu behalten, kannst Du vielleicht eine Hochzeits-Checkliste führen.

Bildquelle: iStock/amnarj2006, Giphy/www.vogue.com, iStock/amoklv


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