La dolce vita - Lezione due

“Hotel Mamma”: Erstes Date im Urlaub – Louisa genießt einen wundervollen Abend und lernt ihre 2. Lektion der kleinen italienischen Flirtschule…

Wenn ich groß bin, will ich eine Vespa! Denn ab sofort ist das mein absolutes Lieblingsverkehrsmittel. Den Wind in den Haaren, die Arme um einen heißen Italiener geschlungen, gehört die Vespa zum „Dolce Vita“ wie die Sahne aufs Erdbeereis. Ob ich es schaffe, das nach Köln-Ehrenfeld zu importieren, bei Regen und Graupelschauer, bleibt natürlich fraglich. Aber egal! Ein bisschen träumen wird ja wohl noch erlaubt sein.

Nach einer kurzen, aber rasanten Fahrt durch das Hinterland von Alghero kommen Antonio und ich in einem sehr charmanten kleinen Ristorante an. Und wie könnte es anders sein: Antonio kennt den Chef persönlich. Er wird mir als sein Onkel mütterlicherseits vorgestellt, ein rundlicher Mann, Mitte Sechzig, der seine kurzen Beine hinter einer schwarzen, langen Schürtze versteckt. Ich werde sofort begrüßt wie die verlorene Tochter und kann mich kaum wehren als mir Mario links und rechts zwei dicke Schmatzer auf die Backe drückt. Der arme Antonio wiederum muss eine fünfminütige Standpauke über sich ergehen lassen, weil sich der Gute ja gar nicht mehr in seiner Heimat blicken lassen würde. Ich verstehe nur „Mamma mia“ und lächle höflich.

Ein bisschen erleichtert bin ich dann schon, als wir endlich am Tisch sitzen und unter uns sind. Mein Volkshochschul-Italienisch reicht nämlich wirklich nur fürs Pizza bestellen. Ich bin jedenfalls froh, dass Antonio und ich dieselbe Sprache sprechen. Und er ist ein guter Erzähler. Noch vor dem Hauptgang erfahre ich, dass er der Sohn einer italienischen Auswandererfamilie ist, deren Vater sich bereits in den späten Siebzigern in der Immobilienbranche selbständig gemacht hat. Er selbst wird die elterliche Firma einmal übernehmen. Seitdem reist er aber so oft es eben möglich ist, in seine Heimat, um den restlichen riesigen Teil seiner Großfamilie zu besuchen. Und da sitzen wir. Ich beobachte ihn, wie er seine Spaghetti gekonnt auf die Gabel wickelt und ertappe den einen oder anderen Schmetterling dabei, wir er in meinem Bauch zu flattern beginnt.


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Was denkst du?

  • silbertau am 03.07.2009 um 11:52 Uhr

    xD haha

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  • Fruehlingsfee am 16.07.2008 um 07:47 Uhr

    Sehr lustig dieses Mama-Syndrom. Familienmenschen sind auch oft die besseren Menschen ! 😛

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  • LoveLetters am 10.07.2008 um 15:24 Uhr

    Oh nein. Mütter sind einfach das ein und alles. Leider hat man da keine Chance:D

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  • StillesWasser am 07.07.2008 um 11:44 Uhr

    Lustig zu lesen dein Blog.. Das mit den Familienmenschen ist mir auch nur schon allzu oft aufgefallen. War mal mit einem Italiener zusammen und an dessen Mamma kam auch einfach nichts ran 🙂

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