Louisa ist im Krankenhaus

Louisa ist im Krankenhaus

am 29.04.2009 um 14:30 Uhr

Louisa liegt im Krankenhaus

Louisa liegt im Krankenhaus

Es regnet. Ich schaue aus dem Fenster und versuche etwas zu erkennen, doch der Regen versperrt mir jede Sicht. Ich höre, dass die Tür aufgeht und jemand den Raum betritt. Langsam drehe ich meinen Kopf. Jede Bewegung schmerzt. Das Licht geht an und ich versuche in der plötzlichen Helligkeit etwas zu erkennen. Vor mir steht eine Frau. Gekleidet in weiß. Die langen, blonden Haare fallen über ihre Schultern. Ein Engel steht vor mir. Und dieser Engel ist wunderschön. „Junge Dame, da hamse ja nochma Glück im Unglück gehabt, wa?!“

Na wenn das die Sprache der Engel ist, dann Prost Mahlzeit. Ich kneife meine Augen zusammen und versuche die verschwommenen Konturen zu schärfen und das blonde Wesen vor mir identifizieren zu können. Langsam gewöhne ich mich an das grelle Licht im Zimmer und der blonde Engel verwandelt sich in eine kleine, rundliche Frau mit roten Pausbacken und einer Oberweite, gegen die Dolly Busters Brüste wie zwei kleine Rosinen aussehen würden. Erst jetzt wird mir bewusst, dass ich weder zu Hause, noch in irgendeinem Raum bin, der mir bekannt vorkommt. Ich schaue den mutierten Engel an und flüstere: „Wo bin ich?“. „Sie kann sprechen. Ne wat schön. Schätzchen, du bist im Krankenhaus. Du hast dir sämtliche Knochen gebrochen. Aber alles halb so wild. In ein paar Wochen bist du wieder fit wie n Turnschuh und kannst den Männern aufs Neue den Kopf verdrehen.“ Bei den Worten lacht die Frau in weiß laut und herzlich und ihre riesigen Brüste wippen auf und ab. Krankenhaus. Okay. Das habe ich verstanden. Nächste Frage. „Was ist passiert?“ Augenblicklich verstummt die Lache und die Frau schaut mich mit traurigen Augen an. „Du bist doch n wunderhübsches, gesundes Mädel, wa?! Wer hat dich nur soweit getrieben, dass du den Spaß an deinem Leben verloren hast. Aber keine Angst, ich verspreche dir, bald lachst du wieder und bekommst gar nicht genug von dem Gefühl lebendig zu sein!“ Während sie diese, mir völlig unverständlichen Worte vor sich hin flüstert, streichelt sie mir liebevoll den Arm und deckt mich zu. Ein letztes Lächeln und das grelle Licht erlischt, die Tür schließt sich und ich bin wieder alleine. Alleine und verwirrt. In einem Krankenhaus, dass mir fremd und kalt erscheint. Mit gebrochenen Knochen und Schmerzen am ganzen Körper. Und einem riesigen Fragezeichen über meinem Kopf. Was ist denn nur passiert? Ich versuche mich zu konzentrieren.


Kommentare (6)

  • SweetAudrey am 08.07.2009 um 11:09 Uhr

    wie übel

  • silbertau am 03.07.2009 um 11:11 Uhr

    wie böse xD

  • Schnecki83 am 05.05.2009 um 18:48 Uhr

    naja, viell. hat es sich ja gelohnt... also, warum nicht offen sein für etwas neues...?!

  • Knitterblume am 29.04.2009 um 16:42 Uhr

    wegen diesem komishcen typen da-.-

  • elistanie91 am 29.04.2009 um 14:32 Uhr

    pech gehabt.

  • Melli_Hasi am 29.04.2009 um 13:17 Uhr

    Und das alles wegen einem so blöden Kerl!! Schieß den endlich in den Wind und bleib bei deinem Schatz. 🙂