Top 10

Die häufigsten Sex-Ängste

Katharina Lübkeam 12.08.2016 um 11:12 Uhr

Während viele Menschen Sex als den tollen und natürlichen Aspekt des Lebens genießen können, der er ist, kann er andere unter Stress setzen, ihnen Schuldgefühle einflößen und Angst machen. Schließlich ist Sex nicht ganz ungefährlich. Sorgen wie Potenzprobleme, Scham für den eigenen Körper oder Versagensängste führen dazu, dass Partner sich vor dem sexuellen Kontakt fürchten oder diesem sogar aus dem Weg gehen. Wir verraten Dir die Top 10 der Sex-Ängste.

Der Online-Gesundheitsdienst „Superdrug Online Doctors“ hat 2000 Amerikaner und Europäer, 1.212 Männer und 916 Frauen, zu ihren größten Ängsten beim Sex befragt. Die Befragten sollten jede, ihnen vorgeschlagene sexbezogene Angst auf einer Skala von 1 bis 10 bewerten. Hier sind die Top-10-Ängste der Männer und Frauen:

Sex-Ängste

Die häufigsten Sex-Ängste kreisen um Geschlechtskrankheiten und ungewollte Schwangerschaft.

Die größten Sex-Ängste

  • Der Partner hat eine Geschlechtskrankheit.
  • Das Kondom reißt und der Sex führt in einer ungewollten Schwangerschaft.
  • Der Partner empfindet den Anderen beziehungsweise dessen nackten Körper als unattraktiv.
  • Man ist für den Partner so unattraktiv, sodass man nicht schafft, ihn zum Orgasmus zu führen und zu befriedigen.
  • Der Sex selbst ist schlecht.
  • Die Stimmung nach dem Sex ist schlecht.
  • Eine peinliche körperliche Fehlfunktion tritt auf.
  • Der Partner möchte etwas Neues probieren, womit man sich vielleicht nicht wohlfühlt.
  • Der Partner denkt, dass man ungeübt ist oder keine Erfahrung hat.
  • Körperhaare törnen den Partner ab.

Sex-Sorgen von Männern

Sex-Ängste

Penis zu klein? Für Männer eine typische Sorge beim Sex.

Die Forscher des Gesundheitsdienstes haben die Ängste zudem geschlechtsspezifisch analysiert. Dabei ergaben sich grundlegenden Unterschiede zwischen der Wahrnehmung der Männer und der Frauen: Die Damen fürchteten eher potenzielle Konsequenzen, wie Krankheiten oder Schwangerschaft, die Männer hingegen plagten Unsicherheiten, wie etwa vorzeitige Ejakulation oder die fehlende Befriedigung der Geschlechtspartnerin.

Die Top-3-Ängste der Männer sind die Sorge, sich mit einer Krankheit anzustecken, ihre Partnerin nicht zu befriedigen und sie zu schwängern. Der allergrößte Teil der Ängste zentrierte sich um Unsicherheiten: So folgt auf Platz vier die Sorge, zu früh zu kommen, auf Rang 5 die Angst, sie könnte seinen Körper unattraktiv finden und auf Platz 6, man „performe“ nicht gut genug. Ähnlich klingt Platz 7: Die Angst, man sei generell schlecht im Bett. Außerdem sorgen sich Männer, ihr Penis sei zu klein, die Partnerin denke, man sei unerfahren und nach dem Sex könne es peinlich sein. Amerikaner und Europäer unterscheiden sich in ihren Ängste nur wenig.

Sex-Sorgen von Frauen

Kondom

Frauen sorgen sich darum, dass er vielleich kein Kondom nutzen will.

Frauen hingegen sorgen sich am meisten darum, dass der Partner womöglich kein Kondom tragen wolle und dass sie sich mit einer Krankheit anstecken könnten oder schwanger werden könnten. Auch die Frauen plagen Unsicherheiten, die aber eher körper- als „leistungsbezogen“ sind: Sie sorgen sich darum, dass ihr Partner ihren nackten Körper nicht attraktiv finden könnte.

Die Ängste der Frauen beinhalten außerdem möglichen Druck seitens des Partners: Etwas verstörend mag hier Rang 5 erscheinen: Die Angst davor, der Partner könnte ein „Nein“ als Antwort nicht gelten lassen. Darauf folgt die Sorge, er könnte etwas wollen, dass man selbst nicht möchte oder als unangenehm empfindet. Darüber hinaus fürchten sich Frauen davor, eine peinliche Körperfunktion könnte während des Sexes auftreten, der Partner oder man selbst könnte sexuell nicht befriedigt werden und man sei generell schlecht im Bett. Während Europäerinnen mehr Angst davor haben, der Partner könnte ein „nein“ nicht respektieren, fürchten Amerikanerinnen, er könne Cellulite oder Schwangerschaftsstreifen entdecken.

Zu pervers? Zu hart? Zu laut?

Unter den körperzentrierten Ängsten rangieren die Sorgen um die Körperbehaarung, die Größe des Penis beziehungsweise bei der Frau die Brüste auf den oberen Plätzen. „Peinlichkeits“-zentrierte Sorgen drehen sich darum, dass unangenehme Körperfunktionen den Sex stören könnten, der Partner einen als pervers oder zu hart empfindet und die Geräusche, die man von sich gibt, abturnend findet. Zudem haben besonders europäische Männer und Frauen offenbar Angst davor, während des Liebesspiels den falschen Namen zu sagen.

Die Angst, schlecht im Bett zu sein

Sex ist eine positive und gesunde Erfahrung und sollte als eine solche genossen werden können. Das geht nur, wenn wir offen miteinander kommunizieren können, auch über sexuelle Gesundheit, Verhütung, eigene Grenzen und andere Themen. Lass Dir also nicht durch Peinlichkeit, Angst oder Scham den Spaß an der Sache und die Leidenschaft verderben, sondern mach Deinen Kopf frei. Die größten Lustkiller kannst Du übrigens hier nachlesen.

Bildquelle: iStock/KatarzynaBialasiewicz, iStock/innovatedcaptures, iStock/KatarzynaBialasiewicz

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