„Erogene Zonen“ – bei dieser etwas steril klingenden Begrifflichkeit geht es um ein riesiges Geschenk des menschlichen Körpers: die Fähigkeit, Berührungen wahrzunehmen und als schön zu empfinden. Und zwar schön, schöner, am schönsten! Erogene Zonen sind also die Bereiche Deines Körpers, deren Berührung Du als besonders angenehm empfindest und, wenn Du in der richtigen Stimmung bist, entfachen erogene Zonen auch Deine Lust auf Sex.

Erogene Zonen sind individuell

Erogene Zonen können von Mensch zu Mensch ganz unterschiedlich verteilt sein: Manche Hautpartien sind bei dem einen sehr reizempfindlich, während ein anderer gar nichts spürt. Das ist sehr ähnlich wie mit dem Kitzeligsein. Trotzdem gibt es auch Körperstellen, bei denen die Wahrscheinlichkeit, dass sie erogene Zonen sind, deutlich höher ist. Während die Ohrläppchen nicht bei allen Menschen erogene Zonen sind, gilt etwas anderes für die weibliche Klitoris oder den männlichen Penis. Jeder von uns empfindet bei einer Berührung dieser Zonen etwas Ähnliches. Viele empfinden diese als erogene Zonen.

Mythen über erogene Zonen

Es gibt auch einige Mythen über erogene Zonen – vor allem über die erogenen Zonen der Frau, die aber eher mit Vorsicht zu genießen sind: G-, A- und U-Punkt mögen zwar existieren, aber sie sind sicher keine „Super-Orgasmus-Punkte“, die bei einer Frau bloß berührt werden müssen, um sie zum Höhepunkt der Lust zu führen. So etwas gibt es nicht. Erogene Zonen sollten in jedem Fall immer behutsam berührt und stimuliert werden – denn, wie gesagt, erogene Zonen sind besonders empfindlich.

Es gibt eine ganze Menge über erogene Zonen zu wissen und zu erfahren. Ob alles notwendig ist, sei dahin gestellt. Zumindest gibt es erogene Zonen nicht ohne Grund. Und wie alles an uns, sind auch erogene Zonen bei jedem Menschen anders empfindlich und anders zu behandeln. Wie Du Deinen Partner und seine erogenen Zonen mit den richtigen Streicheleinheiten um den Verstand bringen kannst, erfährst Du im großen Online Ratgeber „Erogene Zonen“ in der Erdbeerlounge.